Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

„Ein trauriger Tag, wenn drei Polizeiautos um die Kirche kreisen. Haben sie sonst nichts zu tun?“

31. März 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Irische Regierung sagt inzwischen, dass das Feiern einer öffentlichen Messe eine Straftat sei – Priester: „Das ist ein sektiererischer Akt gegen unsere katholische Kirche, der von einer Regierung ermutigt wird, die nicht mehr an Gott glaubt“


Dublin (kath.net/pl) Die irische „Regierung hat nun darauf bestanden, dass es eine gesetzlich strafbare Straftat für einen Priester ist, die öffentliche Messe zu feiern, obwohl zuvor monatelang versichert wurde, dass keine Strafe verhängt werde.“ Das schreibt der „Irish Catholic“ in einem merklich verärgerten Artikel. Das Gesundheitsministerium scheint zwar eine andere Ansicht zu vertreten, doch besteht die Regierung darauf, dass es für einen Priester strafbar ist, sein Haus zu verlassen, um eine öffentliche Messe zu feiern, es sei denn, dies ist eine Beerdigung oder eine Hochzeit. Ebenso sei es für ein Gemeindemitglied entsprechend strafbar, das Zuhause mit dem Ziel einer Messfeier zu verlassen. Der „Irish Catholic“ geht davon aus, dass die Regierung fest davon überzeugt ist, dass Messfeiern rechtswidrig sind und dass daher Strafandrohungen gelten.


Pfarrer PJ Hughes bekam diese Entwicklung bereits zu spüren, als er am vergangenen Sonntag die Messe in seiner Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau von Lourdes“ in Mullahoran die Messe feierte. Der „Irish Catholic“ zitierte einen Bericht der „Irish Times“, wonach Pfarrer Hughes eine Geldstrafe von 500 Euro wegen der Messfeier erhalten hatte. Die Messe konnte erst 20 Minuten später starten, weil die Einheimischen an drei Polizeikontrollpunkten mit Straßensperren aufgehalten worden waren. Der Pfarrer schilderte später, dass er einen wütenden Anruf eines Einheimischen erhalten habe, der am Messbesuch gehindert worden war.

Pfarrer Hughes schilderte weiter: „Ein Polizist sagte zu mir, dass ich das Leben älterer Menschen gefährde. Es ist ein trauriger Tag, an dem drei Polizeiautos um diese Kirche kreisen. Haben sie sonst nichts zu tun? Gott, hilf uns.“ Dann fügte der Priester hinzu: „Das ist Sektierertum. Das ist gegen unseren Glauben. Das ist ein sektiererischer Akt gegen unsere katholische Kirche, der von einer Regierung ermutigt wird, die nicht mehr an Gott glaubt.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz