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Nach Selfie mit Gay-Bachelor - Erzdiözese München wirft Seminaristen raus23. April 2021 in Deutschland, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Laut Medienberichte wurde ihm vorgeworfen, sich mit Schwulen zu solidarisieren und Homosexualität zu propagieren
München (kath.net)
Das Erzbistum München hat nach einem gemeinsamen Foto mit dem aus dem Fernsehen bekannten Gay-Bachelor einen Seminaristen aus dem Münchner Priesterseminar geworfen. Dem 21-Jährige wurde laut der "Abendzeitung" rausgeworfen, weil er auf dem Münchner Odeonsplatz mit dem Gay-Bachelor ein Selfie vor der Theatinerkirche gemacht und veröffentlicht hat. Laut Medienberichte wurde ihm vorgeworfen, sich mit Schwulen zu solidarisieren und Homosexualität zu propagieren. Der Vorfall fand bereits vor einigen Wochen statt, wurde aber erst jetzt medial bekannt. 
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Lesermeinungen| | Chris2 24. April 2021 | | | | @Rita1937 Auch, wenn hier auch noch ganz ganz andere Faktoren eine Rolle spielen sollten (vgl. in ich glaube Passau vor etlichen Jahren, wo ein gefeuerter Homo-Kandidat eine alte Frau ausgenommen hatte), bin ich um jeden froh, der seine Ideologien anderswo austoben darf, aber nicht am Altar mit dem Leib des Herrn in der Hand und vor zig oder gar hunderten Gläubigen... |  2
| | | | | Rita1937 24. April 2021 | | | |
Dahinter ist sicher nicht vehementer Kampf gegen Homosexualität. Die ist in München unter den Prälaten und Hochrangigen ziemlich verbreitet. Es geht mit dieser Aktion eher darum, dass man nicht auf sich zu aufmerksam macht. Auf einer Seite wird die Homosexulaität vor den Medien hochgepriesen und in eigenen Reihen geduldet (vertuscht) doch vor Rom muss man auch gut dastehen. Die Heuchler haben es auch nicht einfach, wollte ich damit sagen... |  5
| | | | | KMG 24. April 2021 | | | | ThomasR Danke für den Hinweis auf das Video! Glauben in unserer Welt sichtbar zu machen und so auch jenseits von (kircheninternen) Mauern (und Dächern!) auszustrahlen, das ist wohl stets eine Herausforderung, was die Form betrifft, auch wenn diese vielleicht fürs Erste ungewöhnlich scheinen - in der Realität kenne ich aber einige Menschen, die sich in der Folge mit dem Inhalt dieses Textes und mit den Aussagen positiv auseinandergesetzt haben und so zumindestens (rhythmische) Schritte zum Glauben hin gesetzt haben. Es sollte ja nicht so wie beim tiefgläubigen Joseph Haydn sein, dessen liturgische (Mess-)Kompositionen einige/längere Zeit von kirchlichen Stellen verboten waren ... www.youtube.com/watch?v=nS5TrZQZje4 |  1
| | | | | ThomasR 23. April 2021 | | | | Rosa Teppich gehört gründlich auszuklopfen übrigens nicht nur in München
Die Auflösung von Pastorosa(vgl.München und Pastorosa über google) war auf jeden Fall ein Schritt in die korrekte Richtung(leider ohne eines ofiziellen Verbotes im Amtsblatt der Erzdiözese).
Zölibat verstanden als sexuelle Enthaltsamkeit betrifft alle Presbiter(PriesterDiakone und Bischöfe) und die Bereitschaft diesen Weg zu gehen ohne Zweifel eine wichtige Anforderung für alle Seminaristen unabhängig davon welche Verletzungen sie in sich aus der Zeit der Pubertät tragen
Trotzdem das Rausschmeißen eines Seminaristen wegen einem Selfie ein Novum(der Gay Bachelor ? ist vom genauso vom Gott geschaffen, gewollt und geliebt wie jeder(selbst höchster) Kirchenwürdenträger) Normaleweise(=Realität von vielen Priesterseminaren) hätte der Seminarist wenigstens wegen einem unerlaubten Besuch der alten Messe rausgeschmießen werden müssen und nicht wegen einem Selfie.Trotzdem für die ekstatische Tänze in München z.T. in liturgeischen Gewänden habe ich wenig Verständnis www.youtube.com/watch?v=nS5TrZQZje4 |  1
| | | | | Chris2 23. April 2021 | | | | Wind of change? Kann es wirklich sein, dass die Kirche beginnt, die Unterwanderung durch den "Marsch durch die Institutionen" und seine Erben sowie den Einbruch diverser Ideologien ins Herz der Kirche, das Priestertum, zu begrenzen? |  8
| | | | | golden 23. April 2021 | | | | Theatiner Kirche Ich kenne diesen Fall nicht. Aber ich habe diese wunderbare Kirche vor Augen,dort wird es einem leicht, zu beten.Viele haben es dort getan und tun es noch : zum HERRN flehen, dass er Herzen bekehre ! Immer schon galt R. schneiders Sonett: "Allein den Betern kann es noch gelingen..." Wo soviel Unflat gerade in den Medien propagiert wird, schweigt Gott nicht. Mut den Verantwortlichen in kirchlicher und schulischer Funktion ! |  9
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