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Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“

7. Jänner 2026 in Kommentar, 37 Lesermeinungen
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„Nach dem durch linke Terrorgruppen verübten, beispiellosen Anschlag auf Leib und Leben… warten wir am vierten Tag nach dem Anschlag, noch immer auf Stellungnahme des Bundeskanzlers… und auch von Ihnen, Herr Erzbischof.“ Gastbeitrag von Sylvia Sobel


Berlin (kath.net) kath.net dokumentiert den Offenen Brief von Sylvia Sobel (Link), einer praktiziendenden Katholikin, Publizistin und Buchautorin aus Berlin Lichtenrade, an Erzbischof Dr. H. Koch:

Sehr geehrter Herr Erzbischof Dr. Koch!
Nach dem durch linke Terrorgruppen verübten, beispiellosen Anschlag auf Leib und Leben zehntausender, z.T. schwerkranker und hilfloser Berliner Mitbürger, warten wir am vierten Tag nach dem Anschlag, noch immer auf eine Stellungnahme des Bundeskanzlers, des Bundespräsidenten und auch von Ihnen, Herr Erzbischof. Sie haben ja bereits mehrfach in Puncto Politik Stellung bezogen, aber hier, bei einem feigen, linksterroristischen Anschlag schweigen Sie und dies lässt uns als engagierte Katholiken ratlos zurück.


Von den derzeit führenden Politikern erwarten wir mittlerweile nichts mehr, jedoch von unserer Kirche und ihren Hirten haben wir Erwartung und Hoffnung noch nicht ganz und gar begraben.

Dieser Anschlag und der Umgang mit den Folgen zeigen ein eklatantes politisches Versagen und dass die wirkliche Gefahr für unser Land aus einer Richtung kommt: von den linken Ideologen, die wahrhaft über Leichen gehen, wie der erneute Anschlag aus dieser Richtung aufzeigt. Eine ‚grüne‘ Bürgermeisterin verweigert aus ideologischen Gründen die Hilfe der Bundeswehr für die von Kälte und Hunger geplagten Mitbürger. Wo bleibt hier die Warnung vor der Wahl dieser Parteien? Wir zeigen hiermit Haltung, wie ja von Kirche und Politik gewünscht, gegen linke Ideologen und ihre Unterstützer und würden uns dies auch von Ihnen, als Hirte unserer Kirche, wünschen.

Mit besorgtem Gruß und im Auftrag zahlreicher besorgter Mitchristen verbleibt,
Sylvia Sobel, Berlin Lichtenrade

Symbolbild (c) pixabay/Alexandra Koch


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