Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

Diözese Innsbruck ehrt Ex-"Kirchenvolksbegehrer" Plankensteiner mit dem Petrus-Canisius-Orden

27. April 2021 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seit 1995 warb Plankensteiner für Schlagworte und Unterstellungen wie: "geschwisterliche Kirche", Gleichberechtigung der Frauen, Aufgabe des Priesterszölibats, positive Bewertung der Sexualität und "Frohbotschaft statt Drohbotschaft".


Innsbruck (kath.net/KAP/red) Die Diözese Innsbruck hat Tiroler Persönlichkeiten geehrt; an zwei Persönlichkeiten ist am Sonntag mit dem Petrus-Canisius-Orden die höchste diözesane Auszeichnung verliehen worden: an den Religionspädagogen und Mitinitiator des "Kirchenvolks-Begehrens" Mitte der 1990er-Jahre, Thomas Plankensteiner, sowie an den früheren Innsbrucker Bürgermeister und Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa.

"Erneuerung der Kirche gibt es nur in Verbindung mit Christus", betonte Glettler in seiner Predigt bezugnehmend auf die 1995 in Österreich, Deutschland und Südtirol durchgeführte Unterschriftenaktion für eine Erneuerung der katholischen Kirche. Als Vorbild in diesem Sinne stellte der Innsbrucker Bischof einmal mehr den vor 500 Jahren geborenen Diözesanpatron dar, den heiligen Petrus Canisius (1521-1597). So wie der Vorkämpfer der Gegenreformation hätten auch die Geehrten ihre Talente großherzig in den Dienst des Bemühens um eine evangeliumsgemäße Reform der Kirche gestellt.


Thomas Plankensteiner, geboren 1955, studierte Theologie, Germanistik und Geschichte und war Religionslehrer am Akademischen Gymnasium Innsbruck und später in vielen verschiedenen bildungspolitischen Funktionen tätig - u.a. als Landesschulinspektor.

Österreichweit bekannt wurde Plankensteiner durch das "Kirchenvolks-Begehren", das er gemeinsam mit der Religionspädagogin Martha Heizer nach den Missbrauchsvorwürfen  gegen den damaligen Wiener Erzbischof Hans Hermann Groer anstieß. Mehr als eine halbe Million Katholikinnen und Katholiken unterstützten 1995 die Forderungen "Aufbau einer geschwisterlichen Kirche", volle Gleichberechtigung der Frauen, Aufgabe der Zölibatsverpflichtung für Priester, die positive Bewertung der Sexualität und "Frohbotschaft statt Drohbotschaft".

Siehe dazu auch kathpedia: Stichwort "Petrus Canisius"

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  12. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  13. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  14. Menschenrecht auf Abtreibung?
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz