Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  2. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  3. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Österreich: Singen bei den Messen wieder erlaubt - Erleichterungen für Taufen und Trauungen
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  11. Gewalt gegen Israel
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Lateinamerika: Viele Seelsorger sterben an Covid-19
  14. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  15. Bartholomaios I. stärkt Georgischer Kirche gegen Moskau den Rücken

Georg Bätzing geht minimal auf Distanz zu den umstrittenen "Gay-Segnungsgottesdiensten"

28. April 2021 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seine Begründung: "Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung. Sie sind nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet."


Limburg (kath.net)
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, ist heute auf minimale Distanz zu einer umstrittenen Gay-Segnungs-Aktion im Mai in Deutschland gegangen. Bätzing meinte dazu laut einer DBK-Aussendung, dass "Menschen mit homosexueller Orientierung" und auch diejenigen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, einen Platz in der Kirche haben. "Es gehört zum pastoralen Dienst der Kirche, all diesen Menschen in den jeweils konkreten Situationen auf ihrem Lebensweg gerecht zu werden und sie seelsorglich zu begleiten." Dann geht Bätzing aber etwas auf Distanz zur Aktion und meint: "In diesem Zusammenhang halte ich aber öffentliche Aktionen, wie die für den 10. Mai geplanten, nicht für ein hilfreiches Zeichen und einen weiterführenden Weg." Seine Begründung liest sich dann wie folgt: "Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung. Sie sind nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 stephanus2 29. April 2021 
 

@wedlerg

Aktionstag "Segnung für Liebende"
Sie übersetzen das mit "beliebig Sex habende", sehr richtig !
Einmal mehr stehe ich staunend vor der Fähigkeit des zersetzenden, zerstörenden Ungeistes, seine wahren Absichten hinter den lieblichsten, schönsten Worten zu verbergen und Menschen mit diesem versüßtem Gift anzulocken. SEGNUNGEN ! LIEBENDE !Darauf springen Menschenherzen an. Alles soll gut und schön für alle sein,gerade in der Kirche ! Und welch extrem falsches sowie widerliches Zeug sich in Wahrheit dahinter verbirgt, wird nicht erkannt. Denn es fehlt an guten Hirten, priesterlich und bischöflich, die wahr und falsch benennen. An deren Stelle sind die Pfarreiräte mit ihrer Mehrheitsmeinung getreten.


4

0
 
 Simon Tolon 29. April 2021 
 

So redet kein Mann der Kirche

Danke @laudeturJC, @FNO und @hape - Ihre Einschätzung ist auch die meine. Es dürfte diese "Schlauheit" sein, die Bätzung zum DBK-Vorsitzenden qualifizierte. An Matth 5,37 darf erinnert werden.


7

0
 
 wedlerg 29. April 2021 
 

Motto des Aktionstages "Segnung für Liebende"

Die Aktion "Segnungsgottesdienste für Liebende" ist perfekt in Gendersprache kommuniziert. Wobei natürlich der Begriff "Liebende" mit "beliebig Sex habende" besser übersetzt werden sollte.

Einziges Ziel: wir lassen uns unsere Lebensentwürfe (Beliebigkeit, Ausschweifungen) von der Kirche sanktionieren. Passt perfekt zu Gal, 13ff.

"Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe!"


6

0
 
 hape 29. April 2021 

Bätzing bleibt sich selbst treu. 2/2

Doch der Beleg ist falsch. Die Weltkirche diskutiert keineswegs das neue Lehramt der Synodalen, sondern das Schisma, die Häresie und die Apostasie, die damit etabliert werden. Die Kontinuität zum Lehramt wird nur behauptet. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Bruch. Deshalb dient der Synodale Weg, dient die Segnung homosexueller Paare keineswegs der Weltkirche, sondern der Synodale Weg kreist nur sich selbst und Bätzing bleibt sich selbst treu.


4

0
 
 hape 29. April 2021 

Bätzing bleibt sich selbst treu. 1/2

Bätzing hat keinen Zweifel daran, dass homosexuelle Paare von der Kirche gesegnet werden sollen. Aber er sieht ein, dass die kirchenrechtlichen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. Er lehnt diese Segnungen nicht grundsätzlich ab, sondern sie kommen ihm nur zu früh. In seiner Begründung übertreibt Bätzing die Dringlichkeit der Anpassung an die weltliche Sexualmoral. Als Beleg gibt er an, dass das Thema in der Weltkirche diskutiert wird und er wiederholt die üblichen Floskeln, mit der eine Kontinuität zum aktuellen Lehramt konstruiert wird. Somit stellt Bätzing die Forderung nach Segnung homosexueller Paare in den Dienst der Weltkirche.


6

0
 
 St. Hildegard 28. April 2021 
 

Und wo ist da eine Distanz?

Ich sehe das wie @SalvatoreMio. Kernsatz ist: "Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung." Mehr muss man nicht wissen. Das ist im Grunde eine (latente) Befürwortung, da gibt es nichts zu beschönigen.


4

1
 
 ThomasR 28. April 2021 
 

Segnungen der gleichgeschlechtlichen Paaren

werden in gleichen Früchten münden, wie die Leitung der Beerdigungen durch Laien und Bildung der Pfarrverbunde = in einer Mehrung der Kirchenaustritte über Verlust der Heimat- es findet keine Akzeptanz bei den Gläubigen als Kirchensteuerzahler
Es gibt interessante Entwicklung in den letzten Jahren: eine eindeutige Mehrung der Anzahl der Gläubigen, die Zelebrationsorte der abgetrennten Gemeinschaft in ganz Deutschland aufsuchen.


3

0
 
 FNO 28. April 2021 

@laudeturJC

Richtig. B.B. hat seine "Homo-Häresie" noch nie so vehement formuliert, Zitat: 'In Deutschland und in anderen Teilen der Weltkirche gibt es seit längerem Diskussionen, in welcher Weise die kirchliche Sexualmoral, auch hinsichtlich der Homosexualität, mit tragfähigen Argumenten weiterentwickelt werden kann – auf der Basis grundlegender Wahrheiten des Glaubens und der Moral, der fortschreitenden theologischen Reflexion und ebenso in Offenheit für neuere Ergebnisse der Humanwissenschaften und der Lebenssituationen heutiger Menschen.' Vierfach gelogen!


6

0
 
 si enim fallor, sum 28. April 2021 
 

Sie möchten die katholische Kirche in einer Hippie-Kommune verwandeln!!??

Die Aktion ist nicht nur für Gays, sondern für alle Arten von Paaren, auch für wilde Ehen aller erdenklich Sorten.
Auf der Seite der Organisatoren steht es so: "mit vielen kreativen Zeichen sichtbar zu machen, wie sehr viele Menschen in der Kirche die bunte Vielfalt der verschiedenen Lebensentwürfe und Liebesgeschichten von Menschen als Bereicherung und Segen empfinden"
Über Gruppen steht nichts, aber da der Wahnsinn in einigen Köpfen keine Grenze kennt.......


6

1
 
 Diadochus 28. April 2021 
 

Bußsakrament

Für meine Begriffe darf Bischof Bätzing kein Bußsakrament mehr spenden, denn er hat kein Sündenbewusstsein. Die Homosexualität ist eine Todsünde und zieht die Strafe der ewigen Verdammnis nach sich. Ein Bischof sollte das wissen. Für Bischof Bätzing dürfte das mittlerweile unerheblich sein, denn bei Protestanten wie Bischof Bätzing gibt es nur noch sogenannte Bußgottesdienste. Eine Distanz zur Gay-Segnungs-Aktion kann ich aus dem Text nicht herauslesen.


6

0
 
 Chris2 28. April 2021 
 

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer,

auch, wenn diese Klarstellung wichtig war. Sie bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass Bätzing die "ganz normalen" Segensfeiern von homosexuellen Beziehungen - ganz klar häretische Akte - OK seien. 5- , setzen. Es wird Zeit, dass Rom diese "Segensfeiern" generell verbietet, die meines Wissens ausschließlich dazu dienen, zu suggerieren, die Kirche könne auch die Sünde segnen. Die Priester, die ihre Weihe dafür missbrauchen, laden schwere Schuld auf sich, sowohl vor Gott und vor den Menschen, als auch vor den "besimulierten" selbst, da sie sie in ihrem Verhalten bestärkt...


10

0
 
 laudeturJC 28. April 2021 

Aufpassen!

Diese Stellungnahme ist keine „minimale Distanz“, sondern eine diskrete, aber maximale Unterstützung der LGBxyz-Agenda! Etwas Druck rausnehmen, umso schlimmer weitermachen, finanziert aus Steuern - Modernistische Taktik pur!


13

0
 
 SalvatoreMio 28. April 2021 
 

Gay-Segnungen im Mai

Gruselig die Vorstellung, dass solche Demonstrationen natürlich längst geplant sind und stattfinden. Und wo soll man "theologische Würde" an Gemeinschaften entdecken, die in sexuell unrechter Weise miteinander leben wollen? Kann Gott sich selbst widersprechen und "Ja" dazu sagen?


10

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  4. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  5. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  9. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  12. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  13. Leib – Geist – Seele: eine (umstrittene) Tagung im Vatikan
  14. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  15. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz