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Schlängeln wir uns durch oder wollen wir wirklich etwas verändern?

4. Mai 2021 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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Diese Frage stellt die Jugend für das Leben in Bezug auf ethisch problematische Corona-Impfstoffe, deren Verwendung künftigen Forschungsmissbrauch fördern könnte.


Linz (kath.net/mk) Es liegt hauptsächlich in der Verantwortung der Endverbraucher, welche Impfstoffe produziert werden. Diesen Aspekt hat die Jugend für das Leben neu in die Debatte um die Corona-Impfstoffe eingebracht. Pharma-Unternehmen seien gewinnorientiert und würden ihre Produkte entsprechend der Nachfrage produzieren. Ihre Forschung und Produktion mit Zelllinien abgetriebener Embryonen könne nur deswegen durchgeführt werden, weil sie u.a. in Europa gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert sei. Wer sich mit solcher Art hergestellten Impfstoffen (das sind ALLE bisher zugelassenen) impfen lasse, nehme in Kauf, möglicherweise KÜNFTIGEN Forschungsmissbrauch mit abgetriebenen Kindern zu unterstützen. Dies sei vergleichbar mit der Problematik von Kleidungsstücken, die aus Kinderarbeit in Dritte-Welt-Staaten stammen.


Die Jugend für das Leben ruft deshalb dazu auf, Petitionen an die Pharmaindustrie zur Suche nach Alternativen wie diejenige der amerikanischen Bischofskonferenz zu unterstützen und - sofern persönlich möglich - auf ethisch einwandfreie Impfstoffe zu warten.


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