Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Hohe Geldstrafen für Medienunternehmen wegen verbotener Berichterstattung über Kardinal Pell

4. Juni 2021 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Oberster Gerichtshof des australischen Bundesstaates Victoria: Die Medien hatten gegen die verhängte Nachrichtensperre verstoßen


Victoria (kath.net) Zu 1,1 Millionen australische Dollar (rund 700.000 Euro) Strafzahlung wurden zwölf australische Medienunternehmen verurteilt, weil sie sich nicht an die Nachrichtensperre über den Fall des Kardinal George Pell gehalten hatten. Darüber berichten internationale und deutschsprachige Medien. Der Oberste Gerichtshof des australischen Bundesstaates Victoria sprach die zwölf Medien schuldig. Die Journalisten hatten damals zwar der Gerichtsverhandlung 2018 direkt im Gerichtssaal beiwohnen, aber bis lange nach Prozessende nichts darüber berichten dürfen, da eine Beeinflussung des Urteils befürchtet worden war. Gegen George Pell war Verdacht des sexuellen Missbrauchs an zwei damals 13-jährigen Buben in der Sakristei unmittelbar nach Ende einer Messfeier erhoben worden, Pell war in zwei Instanzen schuldig gesprochen worden und kam ins Gefängnis. Letztinstanzlich war er dann komplett freigesprochen worden. Der Fall hatte für erhebliche Medienaufmerksamkeit gesorgt, da Pell zu Beginn der Anklage noch der Finanzchef des Vatikans gewesen war.


Mehrere Journalisten hatten sich bereits im Februar 2021 als schuldig erklärt, daraufhin wurden die Anklagen dann fallengelassen

Nach Angaben der „BBC“ habe ein Großteil der Berichterstattung im Dezember 2018 die Geheimhaltung des Falls kritisiert, ohne Kardinal Pell ausdrücklich zu nennen. Einige der Schlagzeilen auf Zeitungstitelseiten hatten etwa gelautet: „Die größte Story der Nation: Die Story, über die wir nicht berichten können“; und „Geheimer Skandal. Es ist Australiens größte Story. Eine hochkarätige Person wurde eines schrecklichen Verbrechens für schuldig befunden. Die Welt liest darüber, aber wir können Ihnen kein Wort sagen.“ Der Staatsanwalt von Victoria hatte im Rahmen argumentiert, dass solche vorverurteilenden Schlagzeilen die weitere Gerichtsverfahren beeinträchtigen hätten können.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz