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"Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"

10. Juni 2021 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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Clara Steinbrecher, die Sprecherin der Initiative Maria 1.0, kritisiert bei Diskussionssendung im Bayerischen Rundfunk den Augsburger Bischof Bertram Meier, weil dieser auch homosexuelle Paare segnen möchte. Meier: Ich habe in Rom studiert.....


München (kath.net)

"Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!" Mit deutlichen Worten hat Clara Steinbrecher, die Sprecherin der Initiative Maria 1.0, in einer Diskussionsrunde in BR Fernsehen den Augsburger Bischof Bertram Meier kritisiert, weil dieser Homosexuelle segnen möchte. "Ich lehne niemals einen Segen ab für Menschen, die zu mir kommen, um sich segnen zu lassen", meinte Meier zur Frage, ob er homosexuelle Paare segnen würde.  "Wenn Menschen sagen, sie wollen Werte wie Treue und Verbindlichkeit leben, dann gebe ich ihnen den Segen. Gutes Sprechen aus dem Munde Gottes sollten wir niemandem verweigern", meine Meier, der dann meinte dann auch, dass er alles vermeiden würde, den Eindruck zu erwecken, dass es sich um eine Ehe handle. Meier betonte weiters, dass er in Rom studiert und gearbeitet habe. Er verwahre sich dagegen, dass Bischöfe als romtreu und nicht romtreu klassifiziert werden.


Clara Steinbrecher erinnerte in der Sendung den Bischof und die anderen Teilnehmer, dass Homosexualität eine Sünde sei und dies aus der heiligen Schrift komme. Die 23-jährige Studentin betonte: "Kirche muss an dieser Stelle nicht darüber nachdenken, ob man das segnet, sondern sie müsste sich fragen, wie man solchen Menschen helfen kann". Kirche dürfe nicht das vertreten, was alle vertreten. "Die Mehrheit ist nicht immer die Wahrheit".

Foto: (c) Sreenshot Sendung , Bayerischer Rundfunk


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Lesermeinungen

 Anklopfer 16. Juni 2021 
 

Segen

Ich dene "Segen" ist keine Rechtfertigung von Sünden oder Üerzeugungen, Segnen ist der Wunsch eines Christen, dass Gott jemd "Gutes" tut. Nicht der segnende entscheidet wie der Segen wirkt, Sgnen ist eine positive >Krft die von Gott ausgeht nd Gutes bewirkt. Sünder bedürfen besonders des Segens, weswgen niemand der Segen, um den gebeten wird, abgewiesen weren darf. "Der Kranke bedarf des Arztes. Es geht ausschließlich darum die Ehe zu schützen. Es geht nicht um unseren Wertekanon.
Die Regenbogenfarben sind ein anders Problem. Hier geht es um echten Lobbyismus der Sünde.
Es ist noch nicht lange her da haben unsere Priestr Kanonen gesegnet, mit denen dann auf andere Gesgnete Kanonen geschossen worden ist.
Jeder Mensch ist zu segnen, der Sünder besonders häufig. Wir segenn nicht zu viel, sondern viel zu selten. Wenn wir Laien die Sünder segnen würden, mit Gebetfürbitten und leise Segnsgrüßen, möglicherweise würd es gar keine Schwullenlobby geben.
Segen ist immer gut.


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 greti 12. Juni 2021 
 

Moment mal!

Ist der "Junge" (oder Herr Holz) in erster Linie von einem Priester oder wohl doch mehr von seinem Cousin mißbraucht werden?

Diesen Tatbestand innerhalb einer Familie der Kirche anzulasten, halte ich für eine Schweinerei.
Ich wiederhole: Das ist eine Schweinerei!


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 Diadochus 11. Juni 2021 
 

@osterhase

Danke für Ihr Zeugnis. Sie haben etwas sehr schönes zur Wahrheit gesagt: "Aber ich darf sie natürlich den Menschen nicht um die Ohren hauen, sondern zur Wahrheit gehört ja immer auch die Liebe." Die Wahrheit müssen wir Christen den Menschen zumuten. Sie durchsäuert den Sauerteig. Nun, dass Frau Steinbrecher die Wahrheit um die Ohren gehauen hätte, kann man nicht behaupten. Sie hat nur gesagt, dass Homosexualität eine Sünde sei. Das hat sie in Liebe vorgetragen. Ausgerechnet beim Bischof ist sie damit angeeckt, der die gesunde Lehre nicht ertragen hat. Geben wir Gott die Ehre, damit noch viele diese Umkehrerfahrung machen dürfen. Das kann nur geschehen, wenn die Wahrheit ausgesprochen wird, so wie es Clara Steinbrecher getan hat.


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 SalvatoreMio 11. Juni 2021 
 

Die geistigen Brandstifter

@Chkhp: es ist "moderne Lehre", dass Homosexualität und das dementsprechende Leben normal und in Ordnung ist. Darum gehört Frau Steinbrecher zu den "geistigen Brandstiftern". Alles, was sich "Liebe" nennt, ist etwas heutzutage etwas Gutes. Dabei dreht es sich eher um sexuelles Ausleben. - Würde man eine Mutter von 6 Kindern fragen, was "Liebe" ist, würde sie "Liebe" ganz anders verbinden, nämlich mit: sich selbst zurückstellen; verzichten müssen, schlaflose Nächte, sich vieles nicht erlauben können, Sorge um das kranke Kind usw.


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 osterhase 11. Juni 2021 
 

Höhenweg der Liebe - Teil 2

Ich schätze Herrn Bischof Meier sehr. In der Sendung sehe sein Bemühen, auf die Argumente der Diskussionsteilnehmer einzugehen, um sie zu werben und so um Nachdenken zu bewegen. Vermissen tue ich jedoch eine Klarheit in Verbindung mit den vielen positiven Argumenten, die die Lehre begründen. Ist nicht Wahrheit in unserer so relativistischen Zeit so eine Mangelware geworden, nach der sich aber viele Menschen sehen? Aber ich darf sie natürlich den Menschen nicht um die Ohren hauen, sondern zur Wahrheit gehört ja immer auch die Liebe. Am besten können wir das doch von Jesus selbst lernen: Er liebte jeden Menschen. Er wollte ihnen aber nicht gefallen. Er wollte Seinem Vater gefallen und Ihm die Ehre geben.

Junge Menschen wie Frau Steinbrecher machen mir Hoffnung. Und ich beter dafür, dass Zweifler und Kritiker der kath. Kirche auch diese Umkehrerfahrung machen dürfen, wie sie mir geschenkt wurde.


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 osterhase 11. Juni 2021 
 

Höhenweg der Liebe - Teil 1

Meine Erfahrung seit meiner Umkehr im Jahr 2005, wo ich zurück in die kath. Kirche gefunden habe, ist, dass die besseren Argumente auf Seiten der kath. Lehre liegen. Gerade im Bereich der Sexualität tat ich mich jedoch Anfangs sehr schwer diese anzunehmen. Mit der Zeit erlebte ich jedoch, dass ich mit ihnen in eine neue Freiheit und Beziehungsfähigkeit gekommen bin. Natürlich ist es nicht einfach die Lehre zu leben. Wie oft bin ich schon gefallen? Jemand hat es mal mit einem "Höhenweg der Liebe" verglichen. Ist es nicht schön zu erleben, dass der Ausblick immer schöner wird, je näher man dem Berggipfel kommt?

Helfen tun mir auf diesem anspruchsvollen Weg Menschen (sowohl Priester als auch Laien), die selbst dahinter stehen und klare Aussagen treffen. Immer wieder ist es ja das positive Menschenbild, das hinter der Lehre steht. Es lässt mich daran festhalten weiter zu gehen, wenn es schwierig wird. Es bringt mich zur Umkehr, wenn ich vom Weg abgekommen bin. ...


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 Chkhp 11. Juni 2021 
 

Verdrehung der Absichten

Was ich in dieser Diskussion als wirklich perfide empfunden habe, war die Aussage von Herrn Moritz, der den Hinweis von Frau Steinbrecher, dass die Kirche sich fragen muss, wie sie homosexuellen Menschen helfen kann, mit geistiger Brandstiftung in Zusammenhang bringt.
Frau Steinbrecher spricht ganz klar aus der katholischen Lehre heraus, dass homosexuelle Handlungen schwer sündhaft sind und insofern mahnt sie eben an, dass die Kirche den davon Betroffenen helfen soll, aus dem sündhaften Zustand heraus zu kommen, so wie sie es ja mit jedem anderen Sünder auch tun muss. Dafür ist doch das Bußsakrament da und auch die Seelenführung.


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 ThomasR 11. Juni 2021 
 

die Homosexuelle können auf dem Weg

zur sexuellen Enthalsamkeit und Reinheit gesegnet werden. Mögen sie von der Segnung auch Kraft schöpfen, sexuelle Enthalsamkeit und Reinheit zu leben.


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 pjka 11. Juni 2021 

Es wird immer wieder vermischt ...

... ob es um die Segnung von Menschen oder einer Bindung geht. Natürlich kann man auch homosexuelle Menschen segnen, aber nicht ihre Verbindung. Man muß also bei der Aussage "Segnung Homosexueller" erstmal nachfragen, ob es um die Menschen oder die sündhafte Verbindung geht.


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 Fjodor Kierkegaard 11. Juni 2021 
 

Wir brauchen mehr mutige Laien!

Von den Bischöfen in Deutschland kann man heute leider nichts mehr erwarten. Es braucht daher mehr mutige Laien wie Clara Steinbrecher, die selbst unter Druck von allen Seiten die Wahrheit aussprechen. Gut gemacht, Clara!


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 notarius 11. Juni 2021 
 

"Ich habe in Rom studiert",

das ist wirklich Klerikalismus pur! Respekt vor der jungen Frau, die den Bischof auf die gültige Lehre hinweisen muss. Und was für ein Armutszeugnis unserer höchsten Kleriker!


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 Gaston 10. Juni 2021 

Gott segne Dich, Clara!

An der Stelle von Frau Steinbrecher hätte ich wahrscheinlich nicht so ruhig, bescheiden, freundlich un doch selbstbewußt bleiben können.
Und ich denke auch nicht, daß ein 23-jähriges Mädel das ganz alleine hinkriegt, da muß der Heilige Geist wohl kräftig mitgeholfen haben.
Uns bringt nicht ein neoprotestantisches "sola stuctura" weiter, sondern die Bekehrung der Gläubigen zu JC, ein freudiges Glaubensleben und das persönliche Zeugnis von der Schönheit unseres Glaubens (=Evangelisierung).
Ganz herzlichen dank an Maria 1.0!


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 Diadochus 10. Juni 2021 
 

Gräuel

„Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, so haben beide einen Gräuel verübt; sie sollen gewiss getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen" (3. Mo 20,13).

Die Schriftstelle und die Bibel kann Bischof Meier nicht verändern, es sei denn, er stellt sich offen gegen Gott. Bischof Meier hat wohl in Rom studiert, das Wort aber wohl nicht im Herzen verwahrt. Der böse Feind hat es ihm geraubt.


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 MariaMutterDerKirche 10. Juni 2021 
 

Hart geschockt!

Harte Zeiten für die Lehramtstreuen Verkünder in der Diözese Augsburg, um keine Namen zu nennen!


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 art_ur 10. Juni 2021 
 

Spiegelbild der heutigen Kirche

Die Sendung spiegelt doch die heutige Kirche. Ein 20-jähriges Mädl muss die Kirche verteidigen und erklären? Darauf haben sie doch nur gewartet. Hier sieht man doch wie aggressiv, haßerfüllt und arrogant sich die "Kirchenvertreter" verhalten und sie angreifen. Sie kommen nicht mal auf die Idee die Kirche verstehen zu wollen. Es gibt für sie nur eigenes Programm für die Zukunft und sie sind bei der Synde dabei? Das ist es was die Medien interessiert und der Bischof wirkt auf mich überfordert und senil, zumindest diesen scharfen Attacken bei weitem nicht gewachsen. Es ist erschreckend daß man auf völlig anderen Ebenen miteinander spricht. Dargestellt wurde Frau Steinbrecher als realitätsferne, veraltete verkrustete Meinung der Kirche, die keiner mehr verstehen will. Traurig daß unsere Theologen so zerstritten sind, daß sie die Kirche nicht mehr erklären können. Traurig daß sich ein Bischof so verhällt.


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 matthieu 10. Juni 2021 
 

Danke Frau Steinbrecher

da hätte ich nicht so ruhig bleiben können. Es war aber genau richtig so. Selbst als Sie als geistige Brandstifterin bezeichnet wurden (nicht vom Bischof). Respekt.


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 Aschermittwoch 10. Juni 2021 
 

Nicht das Studium ist entscheidend

Meier hat zwar in Rom studiert, aber nichts gelernt!


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 physicus 10. Juni 2021 
 

@maxjosef

... dann sollte Bischof Meier es aber jetzt auch klarstellen, denn auf der Webpage des BR steht (s. Link):

"Damit stellt er sich gegen die katholische Kirche, die das durch die Glaubenskongregation verbietet. ... Meier stelle sich damit aber nicht offen gegen Rom, sagte er."

Offenbar ist Frau Steinbrecher nicht die einzige, die ihn so verstanden hat, daher war der Hinweis von ihr m.E. gerechtfertigt. BM hätte es ja in der Sache klären können; stattdessen hat er in einer Art reagiert, die ich als unpassend empfinde.

www.br.de/nachrichten/bayern/augsburger-bischof-bertram-meier-will-homosexuelle-segnen,SZs9kzk


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 Wynfried 10. Juni 2021 

@ maxjosef

Nein, nicht einmal das war klar. Bischof Bertram hat nur allgemein von seiner grundsätzlichen Bereitschaft gesprochen, Homosexuelle zu segenen, ob als Paar oder einzeln, das ließ er offen.
Was er offenkundig nicht verstanden hat: Die Kirche lehnt nicht nur die Ehesimulation bei homosexuellen Paaren ab, sondern auch die Paarsegnung als solche, selbst wenn sie nicht "heiraten" wollen.
Besten Dank an die tapfere Frau Steinbrecher. Sie hatte keinen leichten Stand, hatte sich aber wacker geschlagen.


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 maxjosef 10. Juni 2021 
 

Ich habe nur die zweite Hälfte der Sendung gesehen. Mein Eindruck war, dass Bischof Bertram zwar teilweise ziemlich rumgeeiert hat und wirklich klare Aussagen vermissen ließ, er hat aber meines Erachtens nicht gesagt, dass er ein homosexuelles Paar segnen würde. Er würde die beiden Personen einzeln segnen, und das ist nicht gegen die Lehre der Kirche.


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 proelio 10. Juni 2021 
 

Das ist ja "lustig"!

Eine 23-Jährige gibt einem deutschen Bischof Nachhilfeunterricht in der katholischen Glaubenslehre!
Und der Mann hat auch noch in Rom studiert.
Dinge gibt`s...


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 ottokar 10. Juni 2021 
 

Man kann alles sehnen,was nicht Sünde ist

Lieber Herr Motte:Man kann ein Auto segnen, eine islamische Mutter mit Kind oder Ehemann, einen Baum, eine Speise, einen Sünder, auch einen Ehebrecher, wenn letztere um Barmherzigkeit bitten.Die Verbindung von 2 in Sünde zusammen lebenden Menschen , ob homosexuell oder geschieden ,kann nicht gesegnet werden, weil dies dem Willen Gottes widerspricht. Das kann nur verstehen, wer gläubig katholisch ist. Deshalb wird dieser Aussage der Zeitgeistgläibige,so auch die meisten Journalisten, widersprechen.


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 SalvatoreMio 10. Juni 2021 
 

Dank sei Gott, dem Herrn!

Gott braucht Zeugen, und zwar solche! Frau Steinbrecher gibt mir die Hoffnung, dass Gottes Geist noch unter uns wirkt, und zwar kraftvoll! Ich denke, da sind auch die vielen Unsichtbaren, die für Frau Steinbrecher gebetet haben. Sie kommt mir vor wie Daniel in der Löwengrube! Aber auch er kam heil wieder heraus und wurde Beispiel für uns, bis heute. Beten wir weiter!


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 AngelView 10. Juni 2021 
 

Aussage?

Was heißt: Ich habe in Rom studiert....

Soll man daraus auf die Qualität der römischnen Theologie-Studiums schließen?


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 Ulrich Motte 10. Juni 2021 
 

Frage, nicht Behauptung:

Würde es nützen zu untersuchen, ob es früher Änderungen in der vatikanischen Praxis (auch Duldung) der Segnung gab, etwa in Bezug auf Anderskonfessionelle oder Andersreligiöse, auf militärische oder politische Zwecke? Nochmals: Ich frage!


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 hape 10. Juni 2021 

Werter @FNO

Man muss sich auch vor Augen halten, dass sich Frau Steinbrecher und Bf. Meier nicht auf Augenhöhe begegnen. Da ist eine junge, fromme Frau, ein Laie und da ist ein alter, erfahrener Bischof. Ein Medienprofi und mit allen Wassern der synodalen Rhetorik gewaschener Kirchenpolitiker. Da hätte ich mir von Meier weniger Dünnhäutigkeit und mehr Souveränität gewünscht.

„Ich bin ein Mann der Ökumene,“ war eine der ersten Aussagen von Meier über sich selbst. Wenn ich daran denke, welch zentrale theol. Bedeutung die Ich-bin-Worte von Jesus im Evangelium nach Johannes haben, so wirkt das Ich-bin-ein-Mann-der-Ökumene-Wort von Bischof Meier recht kläglich. Als Apostel sollte er jedenfallsJesus nachfolgen. Die Ökumene kommt danach. Wenn Meier das in Rom nicht gelernt hat, sagt das viel über den damaligen Zustand Roms aus, als er dort studiert hat. Aber auch heute ist Rom nur noch bedingt katholisch. Wenn Meier also für sich beansprucht "romtreu" zu sein, hilft das niemandem weiter.


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 FNO 10. Juni 2021 

@hape

Schon peinlich, wie sich da vier Leute, einschließlich des Moderators, gegen die einzige verschworen hatten, für die "katholisch" noch eine Bedeutung hat. Bischof MEier war typisch beleidigt, weil Clara ihn mit entwaffnender Offenheit mit der Wahrheit konfrontierte.


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 bernhard_k 10. Juni 2021 
 

"Vergelt's Gott" Frau Steinbrecher!

Besten Dank!

Das Schöne dabei ist auch: Wahrheit lässt sich immer sehr einfach und logisch argumentieren!

Die "Anderen" dagegen müssen immer gedankliche "Purzelbäume" machen, um gegen Wahrheit zu "argumentieren" - fast tun sie einem leid!!


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 Lämmchen 10. Juni 2021 
 

Er habe in Rom studiert

Das haben andere, wie beispielsweise Küng auch


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 hape 10. Juni 2021 

Bravo Frau Steinbrecher!

Ich hab‘s geahnt, dass sich mit Meier in Augsburg der Modernismus aus der Deckung traut. Typisch die autoritäre Reaktion auf Kritik. Die Kritik nicht zu mögen bedeutet aber noch lange nicht, dass sie nicht berechtigt wäre.

Weiter so, Frau Steinbrecher!


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 lesa 10. Juni 2021 

Die gesunde Lehre verkünden ist das Einzige, was den Menschen hilft

@wedlerg: Danke, dass Sie immer wieder auf die Tatsache Promiskuität hinweisen – (auch wenn Ideologen faktenresistent) sind. Die Folge ist eine immer größer werdende seelische Zerrissenheit und Zerrüttung. Ausbaden müssen es andere, was die Irrlehrer in ihrer Aufgeblasenheit und vernebelte, ungehorsame Hirten anrichten. Gott wollte nichts anderes mit seinem Wort und mit der Lehre der Kirche als der Zerstörung vorbeugen.
@passero: So ist es! Dass die Bischöfe diese nicht klar ausrichten, nicht einmal nach der dankenswerten Beantwortung aus Rom, sondern mehr oder weniger den Irrtum verstärken, hat verheerende Wirkungen. Bei uns fühlen sich die Zivilgemeinden mit Null Ahnung dessen, was sie tun, scharenweise befeuert, LGBT -fahnen zu hissen. Die Irrlehre verfestigt sich, die Seelen werden mehr und mehr ruiniert. Soll das Liebe sein, wenn man Menschen den Weg ins Licht verbaut mit Lügen ?
Danke allen Postern hier! Gebet, Gebet, Gebet ...!


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 Johannpeter 10. Juni 2021 
 

Bravo Frau Steinbrecher! ganz lieber Dank an Sie und ihre Freunde!

Herr Bischof Meier aus Augsburg hat mich, mit seinen Aussagen sehr enttäuscht! Es ist nicht seriös entgegen der offiziellen Glaubenslehre der Katholischen Kirche ( Papst und Glaubenskongregation) eine eigene Meinungsvariante zu erfinden. Bischof Meier hat schon bessere Sachen gesagt. Frau steinbrecher grüsse ich herzlich und alle Geschwister aus Maria 1,0.


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 read 10. Juni 2021 
 

Steinbrecher ist mutig

Eine starke Frau. Das ertragen die Brufsemanzipierten nicht.
Herr Moritz ist zu bedauern und das meine ich nicht ironisch. Wie kann es sein, dass ein Junge, der von einem Prister (sein Cousin) jahrelang mehrmals die Woche schwer missbraucht wurde, dann einem Homosexuellen-Paar zur Obhut übergeben wird.
Wir brauchen eine Regierung, die das in Zukunft verhindert.


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 Katholik 10. Juni 2021 

Was hat der Bischof wörtlich gesagt?

Die einen feiern, die anderen schimpfen. Die Sendung ist noch on-line (Link unten) und ab Minute 47:40 kann man hören, was der Bischof tatsächlich gesagt hat.
Frage an den Bischof: Würden Sie einem homosexuellen Paar den Segen geben?
Antwort des Bischofs: Also, wenn die zu mir kommen, dann würde ich sie segnen, auch, sozusagen, parallel, aber ich würde (hier wurde er von Frau Steinbrecher unterbrochen).

www.br.de/nachrichten/bayern/augsburger-bischof-bertram-meier-will-homosexuelle-segnen,SZs9kzk


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 golden 10. Juni 2021 
 

Gepriesen sei der Hl. Geist,

der Fr. steinbrecher solche Stanhaftigkeit verleiht !Ich nehme es auch als Anstoss für mich,mutiger zu agieren.Nur GOTT selbst hält uns treu beim Glauben.Vo neinem Bischof/Priester erwartet man, dass er nicht nur Gutes sagt (Segen), sondern einen von Gott bestätigten Segen spendet. Hier: Gott segnete sie (Adam + Eva)1. Mosebuch.


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 Thomasus 10. Juni 2021 
 

Hl. Schrift

Lieber Herr Bischof Meier,

in der Hl Schrift gibt es den schönen Satz „ Euer Ja sei ein Ja und Euer Nein ein Nein“ Mut dem Geschwurbel ihrer Aussage verwirren die die Gläubigen nur . Es scheint so heutzutage das jeder die Hl Schrift so auslegt wie es ihm gerade past.
Gerade von Bischöfen sollte man doch erwarten das sie das Wort Gottes doch ernst nehmen . Oder wollen Sie dem Mainstream gefallen?


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 Mariat 10. Juni 2021 

Frau Steinbrecher ist die Leiterin von Maria 1.0

Wer gestern Abend im BR diese Sendung mitverfolgt hat, musste erkennen, das Frau Steinbrecher, die auch " Gott sei Dank", gleichgesinnte hinter sich hat, sehr klar und deutlich über die Lehre der kath. Kirche gesprochen hat.
Von ihr könnte so mancher Kleriker lernen !!!
Die Rüge die sie von Bischof Meier erhielt, obwohl sie die Wahrheit aussprach, hat sie in Demut hingegenommen.
Man bemerkte bei ihr den Einfluss des Hl. Geistes.
Besonders als sie sagte: Der synodale Weg wird nicht durchkommen.
Obwohl ihre Gesprächspartnerin kurz vorher sagte: Laut einer Umfrage sind in Deutschland 76% für das Frauenpriestertum.
Gottes Segen für diese Frau, Maria 1.0 - und alle treuen Katholiken.


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 martin fohl 10. Juni 2021 
 

Der Weltkatechismus

lehrt uns eine andere Wahrheit Herr Bischof!
Auch die Glaubenskongregation hat dies erst vor kurzem bestätigt. Halten Sie sich bitte an die Lehre.. das erwartet die Kirche auch und gerade von Ihnen. Danke!


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 wedlerg 10. Juni 2021 
 

Das grundlegende Missverständnis ist immer das gleiche

Bischof Meier, Meister nirgendwo anecken zu wollen, sagt das, was das zentrale Problem in der Wahrheitsfindung ist:

"Wenn Menschen sagen, sie wollen Werte wie Treue und Verbindlichkeit leben, dann gebe ich ihnen den Segen. Gutes Sprechen aus dem Munde Gottes sollten wir niemandem verweigern".

1. Hier ist die Prämisse verlogen. Denn das Wenn, das LGBTQs so gerne hochhalten,existiert in der Praxis nicht oder höchst selten. Die meisten homosexuellen Männer haben 8-12 weitere Sexualkontake zusätzlich zu den "treuen, verantwortungsvoll geliebten" Partnern. Das sagen die Leute unisono selber.
Da muss ich doch als Bischof fragen dürfen, ob das alles ehrlich ist und ob da nicht Dinge aus dem Lot laufen.

2. Die Konsequenz ist auch falsch: Segnen kann man jeden: Jeder kann den Gottesdienst mitfeiern und den Schlusssegen empfangen. Die homosexuelle Beziehung segnen, geht einfach nicht.

3.Das Spielchen, ein Pendent zum Ehesegen zu erhalten, ist PR, denn 90% der Homos wollen keinen Segen.


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 art_ur 10. Juni 2021 
 

Uuuuups- und noch Einer

der sich verwahrt zwischen romtreu oder romuntreu klassifiziert zu werden :)


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 lesa 10. Juni 2021 

Korrektur: ..."wie er es bei der BischofsWEIHE" versprochen hat.


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 Katholik 10. Juni 2021 

War das bei Fernsehdiskussionen nicht immer umgekehrt?

Wer vertritt die offizielle kirchliche Lehre und Ordnung, der Bischof oder die Studentin?

Und daraus folgt: Woran soll sich ein Katholik halten, an die Meinung eines Bischofs oder an die vom Papst genehmigte Antwort der Glaubenskongregation: "Aus diesem Grund ist es nicht erlaubt, Beziehungen oder selbst stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe (das heißt außerhalb einer unauflöslichen Verbindung eines Mannes und einer Frau, die an sich für die Lebensweitergabe offen ist) einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist. Das Vorhandensein positiver Elemente – die in sich betrachtet dennoch zu schätzen und hervorzuheben sind – in solchen Beziehungen ist trotzdem nicht in der Lage, diese zu rechtfertigen und sie daher rechtmäßig zum Gegenstand einer kirchlichen Segnung zu machen, weil diese Elemente im Dienst einer Verbindung stehen, die nicht auf den Plan des Schöpfers hingeordnet ist."


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 Passero 10. Juni 2021 
 

Ja, ja; nein, nein; jein

Danke, Clara Steinbrecher, für die klare Aussage!
Das „klare JEIN” vieler Bischöfe in wesentlichen Belangen ist äußerst schädlich!


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 lesa 10. Juni 2021 

Bitte so weitermachen, Frau Steinbrecher

Danke, Frau Steinbrecher! Sie sind eine Hoffnung für die Kirche. Der Tagespostartikel in der letzten Nummer hat schon Freude ausgelöst. So eine kluge, entschlossene unge 23-jährige! Überhaupt: Es gibt unverstaubten, lichtvollen Nachwuchs! Die Jugendkolumne hier, die jungen Federn von der Tagespost, junge Lebensschützer etc. etc. Wr beten wieter, Gott erhört Gebete und schenkt solche Menschen.
"Nicht wer zu mir sagt: "Herr, Herr wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." Nicht wer "in Rom studiert hat" steht schon in der Nachfolge der Apostel, sondern der die Lehre bewahrt, wie er es bei der Bischof versprochen hat. Von diesem Bischof erwarte ich mehr Unterscheidung der Geister. Aber sie muss erbetet werden. "Betet für die Hirten" (Maria)Und beten wir für Maria 1.0 und für ihre Helfer im Hintergrund!


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 FNO 10. Juni 2021 

@antonius25

Es ist doch entsetzlich, dass sich immer mehr Bischöfe "outen". Die persönliche Verstrickung in das Phänomen mag variieren. Aber bei so einer Gelegenheit muss ein katholischer Bischof doch an Ehe und Familie erinnern, anstatt "rosa" zu blinken.


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 Fides Mariae 1 10. Juni 2021 
 

So weit musste es kommen...

... bei Bischof Meier, wenn man nicht Stellung beziehen kann. Everybody's darling sein zu wollen, führt einen auch gegen den eigenen Willen in eine Entscheidungssituation. Und da hat der Bischof versagt, schließe ich aus diesem Bericht. Die Wahrheit ist wieder mal nur "den Kindern und Unmündigen" offenbart worden.


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 Ginsterbusch 10. Juni 2021 

Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln

Mein Dank gilt Clara Steinbrecher.
Was für eine treue junge Katholikin!!
Dem „ich habe in Rom studierten“ Bischof möchte ich folgendes aus der Bibel zitieren:
Hebräer 10:38

»Der Gerechte aber wird aus Glauben leben«; doch: »Wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben«.

Das hat er vielleicht überlesen.


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 antonius25 10. Juni 2021 
 

Bravo, Frau Steinbrecher!

Wahrheit kann immer klar ausgedrückt werden. Bischof Meiers verklausuliert Ausdrucksweise spricht für sich.


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  12. Weihbischof Mutsaerts: „In den Pfarreien ist alles möglich, außer der tridentinischen Messe“
  13. "Derzeit weinen viele katholische Familien, Jugendliche und Priester auf allen Kontinenten"
  14. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  15. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!

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