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Deutscher Migrationsforscher: Deutschland hat ein Islamismus-Problem

29. Juni 2021 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
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Ein Islamist ermordet in Würzburg drei Frauen, brüllt "Allahu akbar", spricht von "meinem Dschihad", für die deutsche Politik ist dies kein Argument, die Probleme klar zu benennen - Österreich trauert um Leonie, ermordet von zwei jungen Afghanen


Würzburg-Berlin (kath.net)

Ein Islamist ermordet in Würzburg drei Frauen, brüllt dabei "Allahu akbar", spricht von "meinem Dschihad", für die deutsche Politik ist dies offensichlicht noch kein Argument, die Probleme klar zu benennen: Islamismus und Hass auf "Ungläubige". So meinte Merkel-Sprecher Steffen Seibert , dass sich die Tag gegen „jede Religion“ richte und es für ihn keine Religion gäbe, die eine solche blindwütig hasserfüllte Tat in irgendeiner Weise rechtfertigte. Auch die deutsche Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz weigert sich gegenüber der BILD-Zeitung von Islamismu zu sprechen. Migrationsforscher Ruud Koopmans von der Humboldt-Uni in Berlin zeigt sich in der BILD-Zeitung fassungslos. "Die Verneinung des religiösen Hintergrunds führt dazu, dass das Problem nicht erfolgreich bekämpft werden kann." Koopman stellt klar, dass Deutschland ein Islamismus-Problem hat, da überwiegend junge Männer aus Ländern kommen, in denen der gewalttätige Islamismus sehr stark verbreitet sei. Der Migrationsforscher erklärt dann, dass es eine sehr hohe Überrepräsentation dieser Zuwanderergruppe insbesondere bei schweren Gewalt- und Sexualdelikten gäbe. Laut BILD möchten sowohl die Union als auch die SPD das Thema im Bundestagswahlkampf wegschweigen, weil beide Parteien die Debatte über die Fehler vom Migrationsherbst 2015/2016 meiden möchten.


Auch in Österreich hat ein bestialische Mord an einem 13-jährigen Mädchen am Wochenende das Land erschüttert.  Als zwei Verdächtige gelten zwei amtsbekannten Asylwerber aus Afghanistan, einer der beiden soll bereits vorbestraft sein - wegen Drogen- und Gewaltdelikten. Bei einer heutigen Pressekonferenz des österreichischen Innenministers kam es laut dem "Exxpress" zu einem Eklat, nachdem ein ORF-Journalist in seiner Frage die Afghanen, die die 13-jährige Leonie unter Drogen gesetzt, schwer sexuell misshandelt und getötet haben sollen, als "traumatisiert" bezeichnete. Innenminister Nehammer entgegnete darauf: "Was mich sehr nachdenklich macht, ist wenn die Eltern des Opfers das hören, was sie gerade gefragt haben. Ihre Frage insinuiert, dass die österreichische Gesellschaft den Beitrag zu einer Straftat geleistet hätten und die Afghanen einfach besser betreut hätten werden sollen."

Foto: (c) Der Attentäter von Würzburg , Twitter-Foto


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