Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  3. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  4. Nicht mehr ernst zu nehmen
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Papst Franziskus: Adoption ist Ausdruck der fruchtbaren ehelichen Liebe

4. September 2021 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem Video über „Amoris Laetitiae“ ermutigt der Papst Ehepaare dazu, durch Adoption zu Mittlern der Liebe Gottes zu werden, denn die eheliche Liebe erschöpfe sich nicht in der Partnerschaft.


Vatikan (kath.net/mk) Die Adoption eines Kindes ist Ausdruck der fruchtbaren Liebe eines Ehepaars. Dies wird in einem vom vatikanischen Dikasterium für Laien, Familie und Leben herausgegebenen Video über das päpstliche Lehrschreiben „Amoris Laetitiae“ ausgedrückt. In zehn monatlichen Folgen wird jeweils ein Anliegen des Papstes aus dem Dokument herausgegriffen, mit eigenen Gedanken von Franziskus und Zeugnissen gelungener Liebe.

Im aktuellen etwa dreiminütigen Video betont der Papst, dass sich die eheliche Liebe nicht in der Liebe zwischen Mann und Frau erschöpfe. Die Familiengründung gehöre nämlich zur Ehe wesentlich dazu. Jedes Kind, das geboren werde, unter welchen Umständen auch immer, sei ein Geschenk Gottes und als solches willkommen zu heißen. Eltern, die ein Kind adoptieren, würden zu „Mittlern der Liebe Gottes“. „Adoption ist ein christlicher Entschluss dazu, jemandem eine Familie zu geben, der keine hat.“ Zeugnis davon gibt ein italienisches Ehepaar, das nach zwei Fehlgeburten und der Diagnose der Unfruchtbarkeit einen Sohn adoptiert hat. Später gebar die Frau wie durch ein Wunder sieben weitere Kinder – und erlitt noch fünf Fehlgeburten. Das Ehepaar betont, dass ihnen der Wunsch nach vielen Kindern schon in die Wiege gelegt worden sei - sie stammen beide aus großen Familien.


Das Video zeigt also, dass Freud und Leid, Furcht und Hoffnung auch bei Christen oft nah beieinander liegen. Die Kernbotschaft aber ist ermutigend: „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, / eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: / ich [der Herr] vergesse dich nicht.“ (Jes 49,15) Damit Leid im Einzelfall nicht zur Verzweiflung wird, sollten Paare von der Kirche in diesem Sinn ermutigt und gestützt werden.

Foto: Screenshot aus dem Vatikan-Video (c) Vatican News

Link zum Video mit englischen Untertiteln:

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  4. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  5. Trump, Vance und Rubio erhalten vom Papst signierte Baseballs
  6. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  7. Mit Sneakers und Baseballkappe: Leo XIV. wird zum Mode-Papst
  8. Papst versichert Sturzflut-Opfern in Nepal seine Nähe
  9. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  10. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien
  11. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  12. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  15. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz