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'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'

17. September 2021 in Prolife, 47 Lesermeinungen
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Bundesvorstand der AFD veröffentlicht Grußwort zum "Marsch für das Leben" in Berlin und übt Kritik an CDU und CSU, weil diese das Thema nicht mehr ansprechen


Berlin (kath.net)

Die deutsche Partei AFD hat am Donnerstag ein Grußwort des AfD-Bundesvorstands zum „Marsch für das Leben“ 2021 veröffentlicht und alle aufgerufen, an dem Marsch teilzunehmen. Die Partei erklärt in einer Aussendung, dass der gesamte Bundesvorstand der "Alternative für Deutschland" das Anliegen des „Bundesverbands Lebensrecht“ teile. In einem Grußwort heißt es: "Am 4. September 2016 wurde Mutter Teresa von Papst Franziskus heiliggesprochen. Sie hatte sich mit ihrer Arbeit um die Armen, die Kranken und Sterbenden verdient gemacht und dabei wahre Nächstenliebe praktiziert. Für Mutter Teresa war jedes Leben von unschätzbarem Wert. Sie wusste außerdem: „Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder. Doch ihre Weisheit droht mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten. Jedes Jahr werden allein in Deutschland mindestens 100.000 Schwangerschaften ganz legal aus einer sogenannten „sozialen Indikation“ abgetrieben. Viele werdende Mütter fühlen sich von unserer Gesellschaft offenbar so sehr im Stich gelassen, dass sie nur in der Abtreibung die Lösung ihrer Probleme sehen."


Die AfD sieht sich dann laut eigenen Aussagen als einzige Partei im Deutschen Bundestag, die sich für die Rechte ungeborener Kinder stark macht und übt Kritik an den anderen Parteien, weil diese sich "wegducken". Namentlich wird die CDU und die CSU kritisiert, weil diese in ihrer Programmatik laut AfD gar nicht mehr auf das Thema "Lebensschutz" eingehen.

In dem Grußwort heißt es weiters: "Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt“. Dieser Satz, Gustav Heinemann zugeschrieben, verdeutlicht die Mission des Marsches für das Leben: ob christlich oder weltlich begründet – wir als Gesellschaft müssen die unveräußerliche Würde eines jeden Menschen achten. Das muss auch für die künftige, noch ungeborene Generation gelten. Ungeborene Kinder brauchen unseren Schutz, ungeborene Kinder brauchen unsere Politik, ungeborene Kinder brauchen unsere Stimme!"

 

Foto: (c) Peter Winnemöller


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