Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Die (un)endliche Suche nach dem Glück

6. Oktober 2021 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gott, die einzig wahre Liebe, ist da, Er war immer da und wird immer da sein! Wir sind es, die Ihn manchmal verlassen. Hoffen wir, dass wir dies nicht irgendwann endgültig tun, denn das ist die allergrößte Tragödie des Menschen. - Von Viktoria Samp


Linz (kath.net)

Wir alle haben, Pläne, Träume, Vorstellungen von einer besseren Welt, von einem besseren Morgen. Ob es um den Job und unsere Karriere geht, ein wahres eigenes Zuhause, den erträumten Ehepartner oder den langersehnten Urlaub, wir trachten sehnsüchtig nach etwas Mehr. Ich denke, dass das gut ist, denn es gibt uns Tag für Tag Kraft, uns aufzuraffen und zu wirken. Die Hoffnung auf etwas Besseres gibt uns den Lebenswillen. Manchmal machen wir die Erfahrung, dass im Moment, wenn uns alles „hoffnungslos“ erscheint, wir den „Lebenssinn“ verlieren. Wie viele Menschen haben sich zu früh mit dem Leben verabschiedet, weil sie eben keine Hoffnung mehr finden konnten?

Auch ich kann es mir kaum vorstellen, ohne Hoffnung zu leben. Und ich denke, es gibt viele Situationen, in denen man schon alle irdische Hoffnung aufgeben muss und nur noch auf Gott schaut. Wie schade, dass manchmal erst solche Erfahrungen uns wach rütteln. Manchmal leiden wir so sehr, dass wir anfangen müssen, nach etwas mehr zu suchen als das, was menschlich gesehen möglich ist. Der tragische Tod des eigenen Kindes, der Mord an Millionen unschuldigen, ungeborenen Kindern, der Schmerz beim plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen, der physische Schmerz bei Krankheiten und Unfällen… Ich glaube, all das wäre nicht zu ertragen, wenn wir nicht tief im Herzen spüren würden, dass das nicht das Ende ist, dass es außer dieser irdischen Welt noch Etwas mehr gibt.


In diesem Sinne schaue ich dankbar auf all die schwierigen Erfahrungen in meinem Leben, die mir das erste Gebot in Erinnerung gerufen haben. Wie oft verirren wir uns auf dieser Erde und auf einmal steht nicht mehr Gott, sondern der andere Mensch, unser Job, unsere Karriere, unser Spaß an erster Stelle. Oft passiert es leider erst dann, wenn wir hier Enttäuschungen erfahren, dass wir nach Gott Ausschau halten, nach Jemanden, der uns unendlich mehr liebt als wir es uns je erhoffen und erträumen könnten. Und auf einmal entdecken wir, dass all unsere Erwartungen und Sehnsüchte nach dem Irdischen so klein und unbedeutend sind, dass uns keine Enttäuschung mehr zerbrechen kann, denn wir haben eine Konstante, einen wahrhaft treuen und ehrlich liebenden und allmächtigen Gott, für den nichts unmöglich ist! Er ist keine Fee, die all unsere Wünsche erfüllen wird, aber Er ist da und Er möchte, dass wir daran glauben und in diesem Glauben ein Glück finden, das durch keine noch so schwere Enttäuschung verloren geht.

Vielleicht ist es für mich sehr leicht gesagt, weil ich nie eine Tragödie erlebt habe und reich beschenkt worden bin. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt fair ist, dass andere Menschen so viel in ihrem Leben leiden, während ich jeden Tag voll Freude erleben darf? Doch dann sehe ich wieder tausende Menschen um mich herum, die genau so reich beschenkt worden sind und dennoch traurig durch den Alltag schreiten, dann wieder tausende von Menschen, die schwierige Lebensproben durchgemacht haben und vor Freude strahlen.

Ich glaube, es ist eine große Gnade, glauben zu dürfen. Und auch, wenn mein Glaube noch viel zu wünschen übrig lässt und niemals vollkommen sein wird, so bin ich dennoch unendlich dankbar dafür, diesen kleinen Glauben zu haben, der mich bisher davor bewahrt hat, der Verzweiflung zu unterliegen. Denn was auch immer geschehen wird, Gott, die einzig wahre Liebe, ist da, Er war immer da und wird immer da sein! Wir sind es, die Ihn manchmal verlassen. Hoffen wir, dass wir dies nicht irgendwann endgültig tun, denn das ist die allergrößte Tragödie des Menschen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz