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Metropolit: Zweites Treffen von Papst und Moskauer Patriarch geplant

9. Oktober 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats: Historisches erstes Treffen von Franziskus und Kyrill in Havanna 2016 hat gute Früchte getragen - Papstbesuch in Russland derzeit aber nicht auf der Agenda


Rom (kath.net/KAP) Eine Reise des Papstes nach Russland steht nach Aussage des russischen Metropoliten Hilarion (Alfejew) derzeit nicht auf der Tagesordnung. Ein zweites Treffen von Franziskus mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. werde es aber wohl geben, sagte der Präsident der Abteilung für Außenbeziehungen und somit "Außenminister" des Moskauer Patriarchats der Zeitung "Corriere della Sera" (Donnerstag). Eine solche Begegnung würde wie schon die erste 2016 in Havanna erst kurzfristig bekanntgegeben, so Hilarion weiter.


Dabei müsse man unterscheiden: Ein Besuch des Papstes in Russland sei das eine, eine Begegnung mit Patriarch Kyrill etwas anderes. Für einen Besuch in Russland sei die Zeit noch nicht reif. Am 12. Februar 2016 hatte Papst Franziskus Kyrill I. auf dem Flughafen von Havanna getroffen. Es war die historisch erste Begegnung zwischen einem römischen Papst und einem russisch-orthodoxen Patriarchen. Das damalige Treffen in der kubanischen Hauptstadt habe gute Früchte getragen, sagte Hilarion dem "Corriere". Da die Herausforderungen für die Kirchen nicht geringer würden, sei ein zweites Treffen sinnvoll. Unter anderem nannte der Metropolit die Lage verfolgter Christen und den Klimawandel.

Aber auch die Ökumene und die Frage der mit dem Papst unierten Kirchen sei weiterhin ein Problem. Metropolit Hilarion hält sich in diesen Tagen in Rom auf. Am Montag nahm er am interreligiösen Klimagipfel im Vatikan teil, traf den Papst wie auch den vatikanischen Ökumene-Verantwortlichen Kurienkardinal Kurt Koch zu persönlichen Gesprächen. Zudem nimmt Hilarion am interreligiösen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio teil, das am Mittwoch und Donnerstag in Rom stattfindet. Der 55-jährige Metropolit Hilarion ist seit 2009 Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats. Zuvor war er u. a. zwischen 2003 und 2009 russisch-orthodoxer Bischof von Wien und Österreich.

 

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Lesermeinungen

 Fischlein 9. Oktober 2021 
 

Für den "Außenminister" des Moskauer Patriarchats

sei die Zeit noch nicht reif für einen Besuch des Papstes in Russland. Das heißt: Der Papst darf die Katholiken in Russland nicht besuchen, dagegen der Moskauer Patriarch darf seine Schäflein überall besuchen, auch in den historisch katholischen Gebieten. Wenn es sie geben würde, auch im Vatikan.


1
 
 Cosmas 9. Oktober 2021 
 

das sind höchstens politische Spiele

Theologisch ist bei den Orthodoxen das ganz oben, was Bergoglio am meisten verabscheut, eine ungebrochene Tradition der hl. Liturgie!


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