Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. Drei Stunden im Fegefeuer
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia

Metropolit: Zweites Treffen von Papst und Moskauer Patriarch geplant

9. Oktober 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats: Historisches erstes Treffen von Franziskus und Kyrill in Havanna 2016 hat gute Früchte getragen - Papstbesuch in Russland derzeit aber nicht auf der Agenda


Rom (kath.net/KAP) Eine Reise des Papstes nach Russland steht nach Aussage des russischen Metropoliten Hilarion (Alfejew) derzeit nicht auf der Tagesordnung. Ein zweites Treffen von Franziskus mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. werde es aber wohl geben, sagte der Präsident der Abteilung für Außenbeziehungen und somit "Außenminister" des Moskauer Patriarchats der Zeitung "Corriere della Sera" (Donnerstag). Eine solche Begegnung würde wie schon die erste 2016 in Havanna erst kurzfristig bekanntgegeben, so Hilarion weiter.


Dabei müsse man unterscheiden: Ein Besuch des Papstes in Russland sei das eine, eine Begegnung mit Patriarch Kyrill etwas anderes. Für einen Besuch in Russland sei die Zeit noch nicht reif. Am 12. Februar 2016 hatte Papst Franziskus Kyrill I. auf dem Flughafen von Havanna getroffen. Es war die historisch erste Begegnung zwischen einem römischen Papst und einem russisch-orthodoxen Patriarchen. Das damalige Treffen in der kubanischen Hauptstadt habe gute Früchte getragen, sagte Hilarion dem "Corriere". Da die Herausforderungen für die Kirchen nicht geringer würden, sei ein zweites Treffen sinnvoll. Unter anderem nannte der Metropolit die Lage verfolgter Christen und den Klimawandel.

Aber auch die Ökumene und die Frage der mit dem Papst unierten Kirchen sei weiterhin ein Problem. Metropolit Hilarion hält sich in diesen Tagen in Rom auf. Am Montag nahm er am interreligiösen Klimagipfel im Vatikan teil, traf den Papst wie auch den vatikanischen Ökumene-Verantwortlichen Kurienkardinal Kurt Koch zu persönlichen Gesprächen. Zudem nimmt Hilarion am interreligiösen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio teil, das am Mittwoch und Donnerstag in Rom stattfindet. Der 55-jährige Metropolit Hilarion ist seit 2009 Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats. Zuvor war er u. a. zwischen 2003 und 2009 russisch-orthodoxer Bischof von Wien und Österreich.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  3. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  4. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  5. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  6. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  7. Der katholische Osten in der Analyse
  8. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  9. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  10. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  11. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  12. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  13. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  14. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  15. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz