Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"

Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN

19. Oktober 2021 in Chronik, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pfr. Woolnough: „Ein Katholik würde beim Sterben einen Priester haben wollen, und aus Gründen, die nur die Polizei kennt, durfte ich nicht hinein“


Leigh-on-Sea/London (kath.net/pl) Der katholische Priester Jeffrey Woolnough aus Leigh-on-Sea sagte, er sei am Freitag sofort von seiner nahegelegenen Kirche St. Peter zur Belfairs Methodist Church geeilt, als er hörte, dass der Abgeordnete David Amess – ein praktizierender Katholik – während einer Bürgersprechstunde mit dem Messer angegriffen worden sei. Er habe dort die Polizei gebeten, dem Schwerverletzten Sakramente spenden zu dürfen. Das berichtete die BBC. Pfr. Woolnough war ein Freund des Parlamentsmitglieds Sir David Amess.


Die Polizei sagte dem Priester, dass er nicht eintreten dürfe, da es sich um einen Tatort handle. Woolnough erläuterte hinzu, er habe die Entscheidung der Polizei respektiert. Stattdessen habe er mit einem anderen Gemeindemitglied den Rosenkranz außerhalb des Polizeikordons gebetet. Er habe zuvor eigens Klerikerkleidung angezogen und die Heiligen Öle mitgenommen. Da habe er noch nicht gewusst, in welchem Zustand sich der katholische Politiker befunden habe, sondern habe aufgrund der Gerüchte vorbeugend reagiert.

Der Priester erläuterte gegenüber der Nachrichtenagentur PA: „Ein Katholik würde beim Sterben einen Priester haben wollen, und aus Gründen, die nur die Polizei kennt, durfte ich nicht hinein“, berichtete die BBC weiter.

Sir David Amess, ein geschätzter Politiker, verstarb noch am Tatort an den mehrfachen Messerstichen, die ihm der Täter zugefügt hatte, obwohl Polizei und Rettungskräfte noch um sein Leben rangen. Tatverdächtig ist ein 25 jähriger Brite mit somalischen Wurzeln, derzeit untersucht die Polizei, ob es sich um einen islamistischen Anschlag gehandelt hat. Der Tatverdächtige ist in Untersuchungshaft.

Der Tory-Politiker Sir Amess war ein gläubiger Katholik. Er stammte aus einer Arbeiterfamilie und war eher konserativ eingestellt. Er hatte den Brexit befürwortet, sich für den Tierschutz und gegen die Fuchsjagd eingesetzt. Vor allem hatte er sich als Prolife-Politiker ausgezeichnet. 2015 war er von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen worden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  9. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz