Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. Maria, die Mutter des Friedens

Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit

27. Oktober 2021 in Österreich, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Österreichische Bischofskonferenz verweist sogar auf die Vorreiterrolle etlicher Diözesen und kirchlicher Einrichtungen und hegt gegen die (für viele eine indirekte Impfpflicht bedeutende) Maßnahme keinerlei moralische Bedenken.


Wien/Salzburg (kath.net/mk) Die österreichische Bischofskonferenz wird gegen die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz, die von der Regierung in Österreich mit kommendem Montag eingeführt werden soll, keine Bedenken äußern. Das hat eine kath.net-Presseanfrage an die Bischofskonferenz und deren Vorsitzenden, Erzbischof Franz Lackner, ergeben. Die neue Vorschrift wird in puncto Freiheitsbeschränkung ein neues Kapitel eröffnen, weil nun erstmals auch lebensnotwendige Bereiche für nicht immunisierte Menschen einer regelmäßigen Testverpflichtung unterworfen werden. In Frankreich und Italien haben ähnliche Regelungen breiten gesellschaftlichen Protest hervorgerufen. Für viele Menschen dürfte eine regelmäßige Testung unzumutbar sein – siehe den kath.net-Kommentar dazu (Link), sodass eine entsprechende Pflicht für sie einem Impfzwang gleichkommt. Das Ziel der Regierung ist auch ausdrücklich, die Impfquote zu erhöhen: Gesundheitsminister Mückstein hat in dem Zusammenhang von der Zündung eines „Impfturbos“ gesprochen.


Die Bischofskonferenz trägt aber auch diese neue Maßnahme mit und verweist sogar in ihrer Antwort darauf, dass „3G am Arbeitsplatz“ bereits in etlichen Diözesen und kirchlichen Einrichtungen umgesetzt sei. Offenbar wird auch die Konsequenz mitgetragen, „Testverweigerern“ ihren Lohn vorzuenthalten, obwohl sie arbeitsfähig und -willig sind. Den Verweis der Presseanfrage auf die vom Papst gebilligte Klarstellung der römischen Glaubenskongregation als oberster kirchlicher Autorität in Sittenfragen, wonach es keinen Zwang zum Impfen geben dürfe, beantworten die Bischöfe lapidar damit, dass im Vatikan selbst seit Oktober die 3G-Regel am Arbeitsplatz gelte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Auf Christus schauen!
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  6. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  7. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  8. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  9. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  10. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  11. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  12. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  13. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  14. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  15. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz