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Der '3G-Virus' erfasst die katholische Kirche in Deutschland

2. November 2021 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Seit vergangenen Sonntag darf man beim Sonntagsgottesdienst um 11.45 Uhr im Paderborner Dom ausschließlich unter 3G-Bedingungen dabei sein - Für das Bistum ein Probelauf für die Advents- und Weihnachtszeit


Paderborn (kath.net)

Der "3G-Virus" hat die katholische Kirche in Deutschland erfasst. Seit vergangenen Sonntag darf man beim Sonntagsgottesdienst um 11.45 Uhr im Paderborner Dom ausschließlich unter 3G-Bedingungen dabei sein. Das Bistum schreibt dazu: "Dabei handelt es sich um einen Probelauf im Hinblick auf die Advents- und Weihnachtszeit. Dies hat zur Folge, dass die Abstände in den Sitzbänken entfallen. Gottesdienstbesucher werden lediglich gebeten, in den Gängen beziehungweise auf dem Weg zum Platz und beim Singen eine Maske im Dom zu tragen." Dh. ohne Impf-, Genesungs- oder Testnachweis und Identitätsnachweis darf man nicht mehr in den Dom.


 

VIDEO: Unser Leben soll ein Wohlgeruch der Heiligkeit sein, nicht ein Gestank des Todes

 


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Lesermeinungen

 Upo1 9. November 2021 
 

Rolando

Niemand wird vom Hl.Meßopfer wg Covid 19 ausgeschlossen. Impfung oder Test genügen und sind zumutbar. Man darf nur mit seinem rechthaberischen Dickkopf nicht durch die Wand wollen.


0
 
 Karlmaria 2. November 2021 

Für die richtige Lehre

Und um die falsche Lehre aufzudecken. Da helfen nach meiner Erfahrung ganz besonders die Armen Seelen. Denn diese Heiligen Seelen die ja am Ende sicher in den Himmel kommen werden kennen jetzt ganz genau alle möglichen Verführungen wegen denen sie ja jetzt im Reinigungsort sind und noch nicht zum Himmel befreit werden können. Insofern ist das Gebet für die Armen Seelen an das wir besonders im Monat November denken das allerbeste Mittel um nicht von falscher Lehre verführt zu werden. Die Armen Seelen sind so dankbar für jedes Gebt und werden uns so viel helfen. Ganz besonders wenn es darum geht nicht von falscher Lehre verführt zu werden!


2
 
 Schimmelreiter 2. November 2021 

noch eine Ideen

Wenn das Volk nicht zum Pfarrer darf, muss der Pfarrer eben zum Volk kommen: Anrufen und Sterbesakramente verlangen. Bei Ungeimpften ist es das, was man erwartet und wird keinen Verdacht erregen. Kann er da nein sagen? Ist das Sakramentsmissbrauch oder Notwehr? Wenn er nur noch von Haus zu Haus tourt, wird er sich überlegen, ob die Regelung sinnvoll war. Betrüger wird man nur los, indem man selber betrügt.


3
 
 Philippus02 2. November 2021 

Der Götze Corona...

... wird von Politikern und Kirchenoberen seit eineinhalb Jahren unserem Herren voran gestellt - und das Volk folgt, manchmal murrend, meist jedoch dem Chor folgend.
Nur wenige bleiben in ihrem Glauben an Gott treu. Von Verwandten, Nachbarn, Freunden, Bekannten, Kollegen etc. ernten sie Spott, Häme, Verachtung, Diskriminierung, Ausgrenzung, Isolierung.
Das ist nicht das erstemal in der Geschichte der Menschheit. Gottes Eingreifen ebenfalls nicht...


4
 
 Schimmelreiter 2. November 2021 

3G mal anders

Wie wäre es mit "Gereut, Gebeichtet, Geläutert", das wären wohl eher die 3G-Voraussetzungen zum messbesuch. Diesem Klerus ist nicht zu helfen, dem Volk auch nicht. Die Krise des Glaubens ist die Krise der Bischöfe. Ich erinnere an die Wort von Martin Niemöller (s. Link).

beruhmte-zitate.de/zitate/1396083-martin-niemoller-als-die-nazis-die-kommunisten-holten-habe-ich-ges/


3
 
 rosengarten1997 2. November 2021 

...3G und dann 2G und alle machen mit !

Die Rolle der katholischen Kirche in Bezug auf Corona und die Maßnahmen und was das für Folgen für die Menschheit hatte, wird uns ähnlich wie die Frage nach der Beteiligung im 3.Reich, noch um die Ohren fliegen. Nur mit dem Unterschied, dass hier von höchster Stelle verordnet wird: Papst Franziskus ruft zum Impfen auf und bezeichnet dies als Nächstenliebe, Bischöfe nennen es als Sünde sich nicht impfen zu lassen, Maßnahmen werden in der katholischen Kirche mit am strengsten verfolgt, nach 3G folgt 2G... etc.
Für mich ist das Apartheit und Christenverfolgung zugleich. Der Ausschluss von den Sakramenten durch die Hintertür, macht nur das Maß voll!


5
 
 discipulus 2. November 2021 
 

@Freude an der Kirche

Völlig unabhängig davon, ob diese Regelungen nun sinnvoll sind oder nicht: die von Ihnen skizzierte Verfassungsklage hätte keinerlei Aussicht auf Erfolg - die würde noch nicht einmal zur Verhandlung zugelassen, sondern wegen fehlender Zuständigkeit abgewiesen.

Eine Verfassungsklage kann sich nur gegen staatliche Organe richten, das ist die Kirche aber glücklicherweise nicht (mehr). Eine Verfassungsklage könnten Sie dann einreichen, wenn die 2G/3G-Regel staatlich verordnet würde - selbst dann nur mit geringer Aussicht auf Erfolg -, solange es aber die Kirche ist, die diese Regel erläßt, ist ein Verfassungsgericht schlicht und einfach nicht zuständig (im Übrigen auch dann nicht, wenn die Regelung vom Staat erlassen wird und der zuständige Bischof zustimmt - erst wenn der Bischof die staatliche Regelung ablehnt, wird die Sache ein Fall für das VerfG). Wenn Sie dagegen klagen wollen, müssen Sie das beim zuständigen Diözesangericht tun und gegebenenfalls Rekurs in Rom einlegen.


2
 
 Freude an der Kirche 2. November 2021 
 

Initiative zeigen

So mancher Gläubige wird sich in seinem Umfeld bald wundern, wenn er jetzt nichts tut gegen 2G/3G. Vielleicht ist er dann selbst in ein paar Wochen in seiner Pfarrei "ausgesperrt". Helft bitte Euren Priestern. Setzt Euch ein für den freien Zutritt zu den hl. Messen, ...! Es kann schneller gehen als das manch ein Gläubiger wahrhaben möchte. Benzin wird knapp, 2G optional in Hessen, ..., Sachsen dreht auf, ... Es kommt bald knüppelhart!


4
 
 KatzeLisa 2. November 2021 
 

Unglaublich

Es ist unglaublich unerträglich, wie die nicht evidenz-basierten Corona-Regeln in der katholischen Kirche übernommen werden.

Eine Kirche ist kein Theater oder Museum. Eine Kirche muß den Menschen immer offen stehen.
Christus hat sogar die Aussätzigen berührt!

Wer Sorge um seine Gesundheit hat oder zu einer vermeintlich stark gefährdeten Gruppe gehört (weil er vielleicht mächtig übergewichtig ist?!), sollte sich entsprechend schützen und zur Not zu Hause bleiben.
Der Gesunde aber sollte ungehinderten Zugang zum Gotteshaus haben, ohne jeden Nachweis seiner vermeintlichen Gesundheit (denn wer oder was kann absolute, dauerhafte Gesundheit garantieren? Heute noch gesund, morgen schon Krank, alles möglich!).


6
 
 Isidorius 2. November 2021 
 

Nachtrag: Ausgrenzung von Gläubigen in St. Michael in München

Bei der betreffenden Jesuiten-Kirche handelt es sich um St. Michael in der Münchner Fussgängerzone.
Unbestätigten Aussagen nach scheinen die Jesuiten mit "Budget-Engpässe" im Haushalt kämpfen zu müssen.
Dann wäre es nachvollziehbar mit der 3-G-Regel am Kircheneinlaß - volle Kirchen = volle Kassen. Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt das Gewissen unserer Himmelslotsen. Man hat dazu gelernt...auch von den nun wieder vollen Fussballstadien. Geld regiert die Welt....


5
 
 Freude an der Kirche 2. November 2021 
 

Verfassungsklage

Ganz einfach und wirksam kann gegen 2G/3G-Pfarreien vorgegangen werden:

1. Ich lese im Internet oder im Pfarrbrief..., dass eine Pfarrei 2G/3G für den Gottesdienst, ... vorsieht

2. Ich rufe den Pfarrer an und bitte um Abschaffung der 2G/3G-Regel

3. Ich schreibe eine Klage und schicke diese ans zuständige Verfassungsgericht, wenn diese Pfarrei weiterhin auf die 2G/3G-Regel besteht.

Viel Erfolg im Dienste des Herrn für den freien Zugang zu hl. Messen, der Sakramentenspendung, ... Ihr/Euer Einsatz ist grundlegend wichtig!


5
 
 Vox coelestis 2. November 2021 
 

Warum?

Was soll eigentlich das Ganze?
Vor einem Jahr, wo noch niemand geimpft war, wurde niemand vom Gottesdienstbesuch ausgeschlossen, es sei denn es wäre kein Platz mehr zur Verfügung gestanden.
Und? Gab es dabei massive Coronaausbrüche? Waren wir Infektionstreiber?
Ganz und gar nicht. Wenn sich dieses Hygienekonzept also bewährt hat, weshalb wird einem gesunden Ungeimpften nun der Zutritt verweigert????
Das geht nicht mehr mit rechten Dingen zu!


9
 
 Robensl 2. November 2021 
 

@Seeker2000: Bezahlung-gut beobachtet

Danke für den Hinweis. Daten sind ja eh im Internet schon seit langem eine Währung (was viel zu wenig hinterfragt wird), nun auch für Kirchenbesuch.

(Die faktische Bindung der Sakramente an die Kirchensteuer, also BEzahlung für Sakramente ist noch schlimmer als der vielzitierte Ablasshandel)


6
 
 Isidorius 2. November 2021 
 

Ausgrenzung von Gläubigen durch 3-G-Regel bei Gottesdiensten

Leider nimmt eine bedenkliche Entwicklung ihren Lauf...auch in der bekannten Jesuitenkirche St. Michael gibt es für den sonntäglichen Hauptgottesdienst eine 3-G-Auslese seit dem 24.10.2021, wie der Bayerische Rundfunk vermeldet.Hält Weihnachten die Spaltung der Gläubigen auch in den Kirchen ihren Einzug?

www.br.de/nachrichten/kultur/corona-3g-im-gottesdienst-warum-gemeinden-nun-den-nachweis-fordern,Smqw0Ps


11
 
 Seeker2000 2. November 2021 
 

Nur noch peinlich

Was würde passieren, wenn man an der Kirchentüre nach der Lohnsteuerkarte fragen würde, um auch ja sicherzustellen, dass der Besucher "Katholisch" ist?

Ein Aufschrei wegen Diskreminierung würde durch die Welt hallen!

Jetzt sind wir so weit, dass wir einen Gottesdienst mit 3-G-Atheisten füllen könne, aber der Katholik ohne 3-G-Zertifikat, der - wie es das Kirchenrecht "verlangt" - richtig disponiert ist und einfach in den Gottesdienst will, muss draußen bleiben.

Geht´s noch?
Das ist Bezahlung für Sakramente!
Ob man mit Geld oder Zertifikat zahlt, ist egal, bezahlen ist bezahlen.


10
 
 Rolando 2. November 2021 
 

3G widerspricht dem Evangelium und der Lehre der Kirche

Wer verantwortet das vor Gott, Menschen vom unverzichtbaren Hl. Meßopfer auszuschließen? Man muss nicht immer gehorchen. Grundwerte sind aufgehoben!!
KKK 2242, Der Bürger hat die Gewissenspflicht, die Vorschriften der staatlichen Autoritäten nicht zu befolgen, wenn diese Anordnungen den Forderungen der sittlichen Ordnung, den Grundrechten des Menschen oder den Weisungen des Evangeliums widersprechen. Den staatlichen Autoritäten den Gehorsam zu verweigern, falls deren Forderungen dem rechten Gewissen widersprechen, findet seine Rechtfertigung in der Unterscheidung zwischen dem Dienst Gottes und dem Dienst an der staatlichen Gemeinschaft. "Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!" (Mt 22,21). "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen" (Ac 5,29) (Vgl. dazu auch CEC 1903 CEC 2313 CEC 450). Katechismus der kath. Kirche. Wenn sich die Märtyrer nach den staatlichen Vorgaben gerichtet hätten, gäbe es keine.


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 Krfiko 2. November 2021 
 

3G-Virus

Dann sollten nach dem 3G-Virus auch die Kirchensteuern bezahlt werden. Manche würden dabei gut wegkommen...

Kirchen müssen offenbleiben für alle und nicht nur für die Elite...

Kommt alle zu mir hat Jesus gesagt.


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