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Bedford-Strohm: „Da lasse ich nicht locker, ich möchte es selbst noch erleben“

7. November 2021 in Aktuelles, 65 Lesermeinungen
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Scheidender EKD-Ratsvorsitzende insistiert auf Wunsch zum ökumenischen Abendmahl – Wertet als „Fortschritt“, dass es beim Ökumenischen Kirchentag Einladung katholischer Gemeinden an andere Konfessionen „trotz des Widerspruchs aus Rom“ gab


Hannover (kath.net) Heinrich Bedford-Strohm, der scheidende EKD-Ratsvorsitzende, sagte im Interview mit Bayrischen Rundfunk, dass sein Wunsch für die Zukunft eine (sogenannte) ökumenische Abendmahlsfeier sei: „Für mich ist die Frage des Abendmahls und der Eucharistie schon eine zentrale Frage, denn sie ist für mich eine Verdichtung dessen, was erfahrbare kirchliche Gemeinschaft ist, auch sichtbare Gemeinschaft in versöhnter Verschiedenheit.“ Diese Sichtbarkeit der Gemeinschaft drücke sich auch darin aus, „dass Menschen da, wo Christus uns in verdichteter Weise begegnet, nämlich im heiligen Abendmahl, in der Eucharistie“, dies gemeinsam halten. „Deswegen lasse ich da nicht locker, ich möchte es selber noch erleben.“ Zuvor hatte er bereits gesagt, dass es „gerade auch konfessionsverbindende Ehepaare“ als große Stärkung ihres ökumenischen täglichen Lebens empfunden“ hätten, „dass die Kirchen an der Spitze gesagt haben: Wir wollen diese Trennung nicht mehr.“ Beford-Strohm äußerte dies im Zusammenhang mit der Entwicklung der Ökumene in seiner siebenjährigen Amtszeit.


Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) hatte sich Bedford-Strohm ebenfalls zu diesem Thema geäußert. Dort hatte er vertreten, es gebe bezüglich des (sogenannten) ökumenischen Abendmahls „Fortschritte. Beim Ökumenischen Kirchentag gab es eine Einladung der katholischen Gemeinden zur Eucharistie an Menschen anderer Konfessionen, die nach Prüfung ihres Gewissens an der Eucharistie teilnehmen wollten. Es gab die Einladung trotz des Widerspruchs aus Rom.“

 

VIDEO - Der Wegscheider - MUST SEE! Schuld sind die Ungeimpften!


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Lesermeinungen

 grumpycath. 14. November 2021 
 

Heute morgen im DLF in der Sendung "Am Sonntagmorgen" :

Eine ev. Pastorin gendert beim Bericht von der Einsetzung des Letzten Abendmahls bzgl. der dort mit Jesus Anwesenden "Jünger*innen" statt "Jünger".

Das ist doch nun wirklich grobe Bibelverdrehung oder gibt es etwa biblische Hinweise auf Transgender o. ä. unter den Aposteln?

Sola scriptura? - Lächerlich, wenn so etwas in der protestantischen Chaoskirche öffentlich und unwidersprochen möglich ist.

DARUM sollten sich konservative Protestanten wie U. Motte in ihrer eigenen Konfession kümmern statt in einem konservativen kathol. Forum Proselytenmacherei zu versuchen.


1
 
 grumpycath. 13. November 2021 
 

U. Motte

Ich brauche von Ihnen keine Nachhilfe im christlichen Glauben.
Die genannten Bücher brauche ich nicht zu lesen, mir genügt die Zusage des Herrn aus dem Johannesevangelium. Kapiert?
Maria, die Mutter Gottes, ist u. a. mehrfach erschienen - das wäre ohne ihre leibliche Aufnahme in den Himmel nicht möglich. Ihre Erscheinungen z. B. in Lourdes und Fatima sind glaubhaft.


1
 
 Ulrich Motte 13. November 2021 
 

Ssimon/grumpycath

Ssimon: Bänden Sie ewiges Heil an die Eucharistieteilnahme, wäre das nicht offizielle katholischen Lehre, die das ewige Heil ja noch nicht einmal zwingend an den christlichen Glauben (Mündiger) bindet- im Gegensatz zu konservativen Protestanten.
Grumpycath: Mit der biblischen Begründung zentraler katholischer Lehren ist das oft nicht weit: Der letzte Piuspapst betonte bei der Verkündigung des letzten Mariendogmas ja ausdrücklich, daß für solche Dogmedn noch nicht einmal unbedingt ein biblischer Ansatz vorhanden sein müßte. Und ein deutscher, katholischer, eher konservativerer Dogmatiker, (Name?) bekannte, daß die katholische Papstlehre in der Felsstelle allenfalls angedeutet wurde, selbst falls man meinen sollte, mit FELS sei Petrus gemeint. Ich wies hier daraufhin, daß daraus das Papstamt zu entnehmen, an den Haaren herangezogen ist. Lesen Sie doch Werke über Katholizismus von Wolfgang Bühne, Hans-Werner Deppe, James McCarthy (MACCarthy).


0
 
 ssimon 13. November 2021 
 

Ich verstehe das Problem nicht?

Er darf doch jederzeit zur Kommunion kommen.
Er muss nur etwas machen, was für den einen leicht ist, ist für den anderen sehr schwer. Konvertieren und schon darf er zur Kommunion eigentlich ganz einfach. Wie es in der Bibel schon heißt, Joh. 6 nur wer mich isst und trinkt, kommt in den Himmel. Dann kommt der Vers 6,66 und darauf verließen sie ihn. Damals schon und heute nicht anders ...


0
 
 grumpycath. 12. November 2021 
 

Das ist ein Wort:

Ich meinerseits wie ebenso glaubenstreue Katholiken habe(n) keinerlei Sehnsucht nach einer Vereinigung mit Protestanten unter Aufgabe unserer Glaubenswahrheiten, die wir unsererseits auf jeden Fall genauso gut und ebenfalls biblisch begründen können wie es Ulrich Motte von sich und seinen Glaubensgeschwister behauptet.

Mich machense jedenfalls nicht protestantisch!


1
 
 Ulrich Motte 12. November 2021 
 

Grumpycath:

Semantische Tricks behaupten sie ohne Begründung geschweige Beweis. Sie lügen, wenn Sie nach den heftigsten Vorwürfen, die ich Luther machte (siehe unten), schreiben, ich ließe auf Luther nichts (!) kommen- und das mit meiner Eigenschaft als Protestant begründen, nachdem ich hier darlegte, wie sehr Protestanten aller Art viel auf Luther kommen lassen. Bezüglich Ihrer Ablehnung der Kommunionsgemeinschaft mit Protestanten darf ich hinweisen auf meine Aussage unten, daß wir konservativen Protestanten nach der Teilhabe an der Kommunion regelmäßig soviel Sehnsucht haben wie nach der Teilnahme an der Pilgerfahrt von Moslems nach Mekka! Ihre Ablehnung der Kommunionsgemeinschaft trifft mich (und uns) ähnlich wie es täte die Ablehnung durch SPD oder Grüne- bitte diese Gemeinschaft NICHT! Die evangelische Reduktion von Sakramenten ist keinesfalls "willkürlich" (ohne Begründung), sondern biblisch ausführlichst begründet ... über Jahrhunderte!


1
 
 grumpycath. 11. November 2021 
 

Das sind semantische Tricks Ulrich Mottes,

Mit denen er sich hier aus der Affäre zu ziehen versucht und meine massive Kritik an Luther zu relativieren trachtet.

Typisch und in gewisser Weise verständlich für einen Protestanten wie Ulrich Motte, dass er auf Luther natürlich nichts kommen lassen will - nur sollte das nicht mit unsaubere Mitteln und Tricks geschehen.

Im Übrigen: Apokryphen sind im Katholizismus etwas wesentlich anderes als 1500 Jahre und später n. Christi Geburt seitens Luthers und dessen Nachfolgern - reine Willkür letzterer.

Auch deshalb wie eben auch wegen der Ablehnung der Mehrzahl der Sakramente einschl. willkürliche Verhunzung des Allerheiligsten Altarssakraments kommt für mich keine Kommunions-Gemeinschaft mit Protestanten in Frage.


1
 
 Ulrich Motte 11. November 2021 
 

Grumpycath: Ihr Mißvewrständnis

Ich habe den vorletzten Papst und die Konzilien nicht als populistisch (so vage Begriffe sind mir ohne Definition fern) bezeichnet, sondern gesagt, daß sie als solche zu bezeichnen seien, folgte man ihrer Bezeichnung Luthers als so wegen Bibelkritik und Abänderung wesentlicher Lehre. Die im katholischen Kanon enthaltenen Texte waren im übrigen auch im Katholizismus bis zur Reformationszeit umstritten (deshalb heißen sie ja Apokryphen). Erst das Konzil von Trient machte sie im Katholizismus verbindlich. Der konservative Protestantismus verwirft im übrigen Bibelkritik auch, wenn sie nur eine Methode der Auslegung ist, wie ja auch im modernistischen Protestantismus, dem der Katholizismus (weil "moderner) ja auch sonst oft näher steht als uns. Wir messen, ob Konzilien
dem Heiligen Geist gehorchten an ihrer Bibeltreue,
geben da keinen "Blankocheck".


0
 
 grumpycath. 11. November 2021 
 

Man sollte die Tatsachen beachten!

Fakt ist jedenfalls, dass Luther mit seiner verächtlichen Ablehnung weit über 1000jähriger biblischer Schrifttradition in der Kirche das Tor zur willkürlichen Gestaltung und Abänderung des Schriftenkanons geöffnet hat.

Die von mir beispielhaft genannten biblischen Texte sind ja auch bis heute nicht mehr in protestantischen Bibeln enthalten.

Ich kenne natürlich die Jesus Bücher Benedikt XVI., in deren Vorwort er zwar die historisch-kritischen Methode als EINE, jedoch nicht als die einzige und alleinige, Methode zur Textauslegung und - Kritik anerkennt.

Insofern geht der Populismus-Vorwurf U. Mottes an Papst em. Benedikt XVI. absolut fehl und erst recht an ordentlichen rk Kirchenkonzilien, die nicht aus einer Person oder einem kleinen Zirkel sondern aus theologisch hochgebildeten Kirchenleitern der ganzen katholischen Welt bestehen und mit Hilfe des von ihnen angerufenen Heiligen Geistes zu ihren Ergebnissen kommen.


1
 
 Ulrich Motte 11. November 2021 
 

Grumpycath: Sie übersehen,

daß Luther den biblischen Canon später anerkannte, was allein schon bewiesen wird durch seine Unterschrift unter Bekenntnisse, die das tun. Zu Luthers Bibelverständnis, das eben seine frühere Bibelkritik überwand, ein Buch von Pastor Wachler der erzkonservativen ELFK. Die sonstigen Abänderungen, die Sie nennen, sind nicht Luthers, sondern aller Protestanten. Im übrigen definiert nicht Luther (seine Äußerungen) den Lutheranismus, sondern die Bekenntnisse, die weitgehend andere schrieben, im Konkordienbuch. Luthers Auffasungen wurden im Lutheranismus (von sonstigen Protestanten zu schweigen) vielfach abgelehnt, Luther ist kein verbindlicher Lehrer, kein "Papst". Wenn Abänderungen wesentlicher katholischer Lehre und Bibelkritik populistisch sind, sind das im übrigen auch Konzile und Papst Benedikt XVI. der in seinen Jesusbüchern die Bibelkritik ausdrücklich bejaht und selbst übt...


0
 
 grumpycath. 11. November 2021 
 

Luther verhielt sich zu seinen Lebzeiten äußerst populistisch und willkürlich

Allein die Schrift - sola scriptura? Er hat einfach ihm nicht genehme biblische Bücher wie das Buch der Weisheit oder den Jakobusbrief nicht in SEINEN Bibelkanon aufgenommen, weil ihm deren Inhalte nicht in den Kram passten- ausgesprochene Willkür und eine Missachtung und Respektlosigkeit der Biblischen Schriften.

Ebenso respektlos hat er 5 der 7 kirchlichen Sakramenten die Sakramentalität aberkannt und die dauernde Realpräsenz Jesu Christi in der Hl. Kommunion geleugnet und nur noch während des Empfangs des sog. "Abendmahl" zugelassen und damit willkürlich uminterpretiert.

Populistisch und ebenfalls willkürlich ist seine Abschaffung der Priesterweihe zugunsten eines sog. allgemeinen Priestertum aller getauften Gläubigen.

Mit solcher Kirche sollen wir Katholiken uns gemein machen? Lächerlich!


2
 
 Konrad Georg 11. November 2021 
 

Herr "Bischof", Sie sind schlecht orientiert.

Die Einheit ist katholisch, nicht ökumenistisch.
Luther war nur ein selbsternannter "Papst", mit "allein die Schrift" hat er die Einheit zerstört.
Die Predigt Petri an Pfingsten hat kein Stadtschreiber oder Notar protokolliert, sie ist schlicht und einfach Überlieferung.
Überlieferung ist Wort für Wort, ob griechische Hirten um 19oo mit Ilias und Odyssee, oder Eskimoknaben. Hinter die Ohren schreiben dürfte damit zusammen hängen. Das "Haus der Mutter" war den Griechen um 1850 um Ephesos noch bekannt und Kaiserin Helena war Dank der Überlieferung möglich, die verschütteten hl. Orte zu finden.


1
 
 Ulrich Motte 10. November 2021 
 

Grumpycatrh.


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 golden 10. November 2021 
 

Dass wir Benedikt XVI und viele fromme Christen haben

durften als Leitende und Lehrende ist Gnade Gottes;der entfesselte Teufel ist losgelassen wegen der überbordenden Sünde.SWchlimmer weise greift er die Gläubigen an; die Gleichgültigen und Apostaten führt er schon an seinem Strick gefangen mit sich...


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 grumpycath. 10. November 2021 
 

Sorry, Schreibfehler

Statt "Erläuterung Städel" sollte es richtigerweise "Erläuterungstafel" heißen.


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 grumpycath. 10. November 2021 
 

Ach, ja??? - Man kann (nahezu) ALLES schönreden

Auch eben die an exponierten Stellen an und in evangelischen Kirchen weithin sichtbar angebrachten schädlichen "Judensäue"!

Die gehörten längst herausgemeißelt und entfernt wie die mit Hakenkreuzen versehenen "Naziglocken" und z. B. andere Nazisymbole an weltlichen Gebäuden.

Stattdessen eine erklärende Erläuterung Städel dahin und meinetwegen die entsprechenden Reliefe mit entsprechenden Erklärungen ins Museum oder eine entsprechende Dauerausstellung.

An oder gar in christlichen Kirchen haben diese verunglimpfen den Darstellungen hierzulande nichts mehr zu suchen.

Von wegen übrigens, dass sich angeblich die weit überwiegende Mehrheit der Protestanten von Luther distanziert - ich erlebe das in meiner ganzen Lebenszeit genau anders herum:

Man weiß zwar nix oder kaum was von seinem Glauben, aber auf Martin Luther lassense nix kommen.


1
 
 Ulrich Motte 10. November 2021 
 

grumpycath

Welcher Evangelische, der davon weiß, distanziert sich nicht von Luthers Exzessen, die EKD immer wieder ? Rund 90 % der Evangelischen distanzieren sich sogar von seinem Lutheranismus...
Auch verschwinden "Judensäue", zum Teil noch nicht, weil man das Verschweigen solcher Sünden ablehnt..


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 grumpycath. 10. November 2021 
 

Mir persönlich ist Martin Luther zuwider

Manche Päpste von der „Qualität“ Alexander VI. kann man wie Luther durchaus als Ausgaben des Antichristen bezeichnen.

Aber benso Luther als geistigen Raufbold und Brandstifter, der nicht allein explizit zur Judenvernichtung aufrief sondern auch z. B. die Bauernkriege mit unzähligen grausamen Opfern in Deutschland zu verantworten hat.

Keineswegs sind evangelische Christen per se und pauschal damit etwa abgewertet – sie müssten sich halt nur ebenso von den geistigen Exzessen eines Martin Luther abgrenzen und distanzieren wie eben es auch katholische Christen von verbrecherischen Päpsten und u. a. einigen heutigen ebenfalls verbrecherischen Klerikern tun sollten.

Wann verschwinden endlich z.B. die sog. „Judensäue“ und andere sonstige Religionen schwerst erniedrigende und beleidigende Darstellungen aus vornehmlich ost- und mitteldeutschen Kirchen???


1
 
 Ulrich Motte 9. November 2021 
 

Grumpycath.

Sind Adenauer oder Brandt sakrosankt (oder doch heftigst kritisiert ?), weil Unzähliges nach ihnen benannt wurde? Gilt das für katholische Ehrungen von solchen, die Menschenrechtsverletzungen (und andere Verbrechen) organisierten oder förderten (wie "astrein" ist selbst der Juristenheilige Thomas Morus?) Ehrt der Reformationstag Luthers Gesamtwerk oder wie der Name sagt, mit dem angeblichen Termin des Reformationsbeginns und die Reformation? Kein 20. Juli- weil an ihm Mörder beteiligt waren? Welcher Evangelische, der sich dazu äußert, verscheigt Luthers spätere Wandlung zu entsetzlichen Äußerungen über Juden? Welcher Katholik hier erwähnt, daß Luthers größter katholischer Gegner (Eck ?) Schlimmstes über Juden sagte, welche nach ihm benannte Institution dasselbe von Luthers Gegner Erasmus? Sollen Christen nichts mehr bennenen nach Petrus, dem Christusverräter nach seiner Bekehrung, und Paulus, dem Christenmörder davor?


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 grumpycath. 9. November 2021 
 

Protestantisch-sakrosankter Martin Luther

Ein paar Indizien:

Wie viele Kirchen oder Gemeindehäuser sind nach ihm benannt.

Filme und u. a. ein Musical über ihn.

Der weitgehend unkritische Hype in Medien und Gesellschaft anlässlich des 500. Reformationsjubiläums einschl. eines ausufernden Merchandising während des Reformationsjahres.

Die einseitige protestantische Rückkehr zur sog. Lutherbibel.

Das weitgehend schamhafte protestantische Verschweigen bzw. Entschuldigen bis heute seines geradezu maßlosen Antisemitismus.

Die (Wieder)erhebung des Reformationstages am 31. Oktober zu einem Feiertag in 9 Bundesländern.


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 lakota 8. November 2021 
 

@grumpycath.

Da kann ich Ihnen nur zustimmen!


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 Ulrich Motte 8. November 2021 
 

Grumpycath: Martin Luther "sakrosankt" im Protestantismus?

Mein Eindruck ist, daß er dort heftigst angegriffen wird. Ein Grund ist sein Konservativismus, den ja nun wahrlich viele, etwa in der EKD, nicht teilen. Und seine bekannten Ausfälle finden nun wahrlich keinen Respekt- gerade auch (!) die linkspolitisch Korrekten arbeiten sich daran ab. Zudem sind etwa 90 % der Protestanten keine Lutheraner:
Denen geht oft sein Lutheranismus "auf den Wecker". Einem war Luther übrigens gar nicht sakrosankt: Luther selbst. Er beschimpfte sich selbst so polemisch wie andere... Aber wenn Sie Studien zum "Sakrosankten" kennen, nennen Sie sie mir bitte: Ich bin wahrlich Luther-Kritiker - und auch kein Lutheraner... Rechtsstehende und Nationalisten, was ich wahrlich beides auch nicht bin, scheinen mir öfter Lutherfans zu sein, auch gottlose...


0
 
 SalvatoreMio 8. November 2021 
 

Stur und tolerant zugleich - das geht!

@Danke, grumpycath: ich möchte Ihnen dieHand reichen. In Hamburg/Schl.-Holstein konnte man seinem Glauben nie treu bleiben ohne eine gewisse Sturheit, Glaubensdisziplin und gleichzeitige Toleranz gegen andere.


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 grumpycath. 8. November 2021 
 

Mir würden gegenseitiger Respekt und Toleranz der verschiedenen Konfessionen genügen

Nicht einmal der Respekt vor dem Glauben der jeweils Konfession verschiedenen ist oftmals gegeben.

Übrigens auch oft nicht seitens mancher Katholiken gegenüber Protestanten, die ihren Glauben noch ernst nehmen und umgekehrt erst recht nicht.

Ich jedenfalls bin als glaubenstreu er Katholik nicht bereit, meine Glaubensüberzeugungen einem sich dem Liberalen Zeitgeist angepassten Protestantismus zu opfern und aufzugeben. Lieber lasse ich mich als erz- oder strengkatholisch, Ewiggestrige o.ä. beschimpfen.
Aber auch die Irrtümer eines im Protestantismus als sakrosankt geltenden Martin Luther trage ich als gläubiger Katholik nicht und niemals mit.


4
 
 SalvatoreMio 8. November 2021 
 

Für Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag - sagt die Hl. Schrift

Diese Wahrheit erfahren auch wir Menschen an uns mit jedem Lebensjahr mehr. Warum ich das schreibe? Athanasius (+ 373), Glaubenszeuge der frühen Kirche, sehe ich mich mehr verpflichtet als manchem Zeitgenossen, der es nicht so ganz genau nimmt mit dem Glauben, aber seine Wünsche verwirklicht sehen will. - Als 25jähriger Diakon kämpfte Athanasius auf dem Konzil von Nizäa (325) für die Wahrheit, Jesus Christus sei wahrer Gott und wahrer Mensch. (damals tobte ein bitterer Kampf um dieses Thema). Insgesamt 17 Jahre verbüßte Athanasius in Verbannung, um treu zu bleiben: Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch!
Dieser Glaube lässt sich nicht trennen vom eucharistischen Geschehen auf dem Altar im Heiligen Geist durch den geweihten Priester: Brot und Wein werden gewandelt in Fleisch und Blut Christi. Christus ist leiblich gegenwärtig und verschenkt sein Herz an uns.


4
 
 Chris2 8. November 2021 
 

"Ich"

Manchmal genügen 3 Buchstaben, um eine ganze "Theologie" zu beschreiben...


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 Ulrich Motte 8. November 2021 
 

Golden: Den Vorrang der Rechtgläubigkeit

vor Anhängergewinnung betonte gerade ich. Und gerade ich diskutierte nicht über die Richtigkeit des streng Katholischen, sondern- vorsichtig- über Ihre These zur zukünftigen Anhängergewinnung für das streng Katholische. Die Gegenwart an der Basis zeigt, wie ich höre, wohl oft Zulassungen, teils auch von Priestern verkündet, von Evangelischen zur Kommunion. Und die Mehrheit der Besucher evangelischer Gottesdienste in Deutschlandfast findet sich fast jedes Wochenende und mit wachsendem Anteil in solchen freikirchlichen Gemeinden, in denen der Wunsch auf Zulassung zur Kommunion meist nicht größer ist als zur Pilgerfahrt nach Mekka. Und nur ein Drittel der Us-Katholiken bejaht die Realpräsenz, und in der BRD?


1
 
 golden 8. November 2021 
 

lieber @motte: warum STRENG katholisch ?

schematisch:
a) die Lage ist endzeitlich verwirrend; kein Sinn mehr,zu diskutieren,Wahrheit bekennen denn
b)es kommt nun eben doch auf Rechtgläubigkeit an,
c) fokussiert in den Glaubensbekenntnissen Apostolicum,Nicaenum,Athanasianum
d)katholischen Glauben definiert der Satz von Vinzenz von Lerin "was immer, überall ,von allen geglaubt worden ist"
e)Das (rechtgläubige) Lehramt entfaltet die Glaubenserkenntnis
f)wegen Glaubenszustand der Kirchenorganisationen naehert bekennen sich die Rechtgläubigen katholisch


3
 
 Rolando 8. November 2021 
 

Ich lass auch nicht locker

https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/

Die Folgen der lutherischen Spaltung, Alma von Stockhausen

Die klare, einzigartige übernatürliche Bestätigung der kath. Kirche, Michael Hesemann.

Bedford-Stohm ist nicht in der Lage Einheit zu fördern, da er die Unterschiede nicht kennt, würde er sie kennen, würde er sich klar positionieren.


4
 
 Peter2021 7. November 2021 
 

@Mariat - die eucharistischen Wunder

Ein sehr guter Kommentar! Die eucharistischen Wunder, die der selige Carlo Acutis in seinen Postern zusammengestellt hat, sind SEHR beeindruckend. Ein weiteres Beispiel: >>Sankt Antonius von Padua wurde von einem Häretiker, namens Bonovillo, herausgefordert, die wahre Gegenwart von Jesus Christus in der Eucharistie zu beweisen: “Mönch! Ich sage es dir vor allen, ich werde an die Eucharistie glauben, wenn mein Esel, nachdem er 3 Tage gehungert hat, die Hostie vorzieht, welche Du ihm gibst, anstatt des von mir angebotenen Hafers”. Das Maultier, obwohl es ausgehungert war, kniete vor der Hostie nieder und verweigerte das Futter. Bonovillo warf sich betroffen nieder, bekannte sich öffentlich zu seiner Bekehrung und wurde später einer der überzeugtesten Mitarbeiter des Heiligen.

www.miracolieucaristici.org/de/Liste/scheda.html?nat=italia&wh=rimini&ct=Rimini,%201227


5
 
 Mariat 7. November 2021 

Das was sich Bedford-Strohm wünscht ...

hat sich bereits vor einigen Jahren auch Bischöfin Käßmann gewünscht.
Doch es wird nicht gelingen.
Die Gottesmutter und der Hl. Erzengel Michael werden dem BÖSEN Einhalt gebieten. Denn das Allerheiligste Altarsakrament darf nicht geschändet werden.


6
 
 Upo1 7. November 2021 
 

Da kann er lange warten

Natürlich wird der Herr Bischof das ökumenische Abendmahl offiziell nicht erleben. Seit mindestens 40 Jahren gibt es offiziell keine Bewegung. Und diese ist auch nicht zu erwarten. Für die katholische Seite ist die evang. Kirche lediglich eine vorübergehende lästige Erscheinung, auf die zuzugehen einfach nicht lohnt. Die evangelische Seite braucht das gemeinsame Abendmahl nicht, weil es durch die weit überwiegende Überzahl der Kirchgänger, insbesondere der konfessionsverschiedenen Ehepartner bereits praktiziert wird. Also Herr Bischof, seien Sie ganz gelassen, das Kirchenvolk hat das geregelt.

Was theologische Hindernisse angeht, beschleicht mich das Gefühl, das man sie überwunden hätte, wenn man denn gewollt hätte.


1
 
 Mr. Incredible 7. November 2021 
 

Bedford-Strohm (BS): Ich will aber, ich will aber, ich will aber

und so schliesst er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Bedauernswert.


6
 
 Ulrich Motte 7. November 2021 
 

Golden

Sie meinen, es dauert nicht lange, bis "viele Freikirchler und Protestanten (beide sind ev.)" (Ihre Begriffswahl) streng katholisch werden. "nicht lange", "viele", sind dehnbare Begriffe. Ich weiß nicht, ob Sie recht haben. Mir kommt es sowieso mehr um das Bemühen um die Wahrheit als um ein Bemühen um viele Konfessionsmitglieder ohne Festhalten an der nach bester menschlicher Erkenntnismöglichkeit (etwa von mir elendem Sünder und lehrmäßig Fehlbarem) feststellbaren Wahrheit. Sonst duldete ich etwa Charismatik! In den USA glauben nach einer Untersuchung ein Drittel der Katholiken an Realpräsenz beim Abendmah, 56 % der Katholiken dort bejahen die Freigabe der "Abtreibung" in allen oder den meisten Fällen, 43 % der Evangelischen. Werden diese Katholiken (weltweit) eher streng als Evangelische katholisch? Seit vielen Jahren werden aber in vielen Ländern weltweit und in Deutschland weit mehr Katholiken evangelisch als umgekehrt. Und in Zukunft??? SEINEN Segen allen!


1
 
 golden 7. November 2021 
 

Verwirrende Zeiten,der Herr ruft die Seinen zu Wachsein und Klugheit

studiert rechtgl'ibge

May,Sarah,Mueller, , Papst Benedikt,den KKK


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 SalvatoreMio 7. November 2021 
 

Zu Herrn Bedford-Strohm

@naiverkatholik und andere ... An den lebendigen Christus in der Eucharistie glauben, ist ein Glaubensgeheimnis. Man kann es mit dem Verstand nicht aufzwingen, nur demütig erbitten. Herr Bedford-Strohm nennt sich zwar "Bischof", aber zwischen Katholisch-Sein und Evangelisch-Sein sind "Welten". - Ein Beispiel: "Gott ist in Christus Fleisch geworden": das zeigt sich in der Struktur der Kirche, in der Tradition, in den Sakramenten, in greifbaren Zeichen wie dem Kruzifix, den Muttergottes-Statuen usw. Vieles davon ist den Protestanten nicht zu eigen und fremd - manchmal auch "Hokuspokus".


5
 
 golden 7. November 2021 
 

Es dauert nicht lange

und viele freikirchler und protestanten werden /mangels ernstyunehmender Alternative/STRENG katholisch.Weil:liberale kirchen lösen sich in Staatsfrömmigkeit auf.Pius- und Petrusbrüder warten vereint im Geiste auf einen Papst, der uns in dieser Endzeit zum Himmel geleitet und nicht in die NGO-Weltförmigkeit.DAS EWIGE LICHT LEUCHTET !!!Das Opfer Jesu gilt...


6
 
 dalet 7. November 2021 

Unitatis redintegratio

Der Wille des Herrn und der Auftrag des II. Vatikanischen Konzils ist nicht das Leben in einer "versöhnten Verschiedenheit".

Es ist die Wiederherstellung der Einheit. Ich will, dass alle eins sind.


3
 
 Mariat 7. November 2021 

@Peter2021

Ja, es ist das heiligste Herz Jesus - dass ER uns in unser Herz legt. Dass wir von Herz zu Herz anbeten und verehren sollten.
In Lanciano und an vielen Orten weltweit (der sel.Carlo Acutis) hat all diese Verwandlungswunder öffentlich gemacht.
In Lanciano hatte die Untersuchung ergeben, dass die verwandelte Hostie - ein Herzmuskelgewebe ist - von einem lebenden Menschen. Ebenso das Blut - Blutgruppe AB- es trägt alle Mineralien, alle Stoffe in sich von einem gesunden, lebenden Menschen.
JESUS schenkt sich uns Selbst! In LEIB UND BLUT!
Sollten wir da nicht wieder kniend die Mundkommunion begehren?


8
 
 Diadochus 7. November 2021 
 

Habt acht!

"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt." (Mt. 27,20) In der Hl. Eucharistie ist Er bei uns, bleibt Er bei uns. Wir dürfen wie der hl. Johannes an Seinem Herzen ruhen, wie die hl. Maria Magdalena Seine Füße mit unseren Tränen benetzen. Er, der immer ist und immer war, ist da. Das tut gut. Das tut so gut. Habt acht! Habt acht! Die Pharisäer und Schriftgelehrten schleichen ums Haus.


12
 
 Peter2021 7. November 2021 
 

Ich lasse auch nicht locker

... wenn es darum geht, dass Jesus wahrhaft in der heiligen Eucharistie anwesend ist. Der hl. Margareta Maria Alacoque hat Jesus Sein Herz und Seine große Liebe zu uns gezeigt und gesagt: „Ich habe einen brennenden Durst danach, im Allerheiligsten Sakrament des Altares geehrt und geliebt zu werden, und ich finde fast niemanden, der sich danach sehnt, meinem Wunsch entsprechend, diesen Durst zu stillen, indem er mich ebenfalls liebt."

Unsere Liebe Frau vom allerheiligsten Sakrament, bitte für uns - insbesondere für Herrn Bedford-Strohm.

www.youtube.com/watch?v=wXHnSsGkHMs


11
 
 Peter2021 7. November 2021 
 

Jesus Christus ist Tag und Nacht wahrhaft gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament

@SalvatoreMio: Sehr gerne! Père Florian Racine, MSE, sagt uns in diesem wunderbaren Beitrag bei bonifatius.tv (s. Link unten), was wir von Johannes dem Täufer und der heiligen Maria Magdalena bez. ewiger eucharistischer Anbetung lernen können. "Das ganze Leben Jesu war ein einziger großer Akt der Anbetung. Er hat alles Gott dem Vater hingegeben, bis zum letzten Akt der Hingabe seiner selbst am Kreuz. Und diese Anbetung des Vaters hinterlässt Jesus für uns im Tabernakel, so dass ich also, wenn ich komme, um das Allerheiligste Sakrament anzubeten, in die Anbetung Jesu eintrete, die mich bis zum Vater führt. Um es etwas anders auszudrücken, kann man sagen: Wir wissen, dass Jesus in der Eucharistie lebt, in der Eucharistie betet Jesus, Jesus handelt, Jesus betet seinen Vater an. Wenn ich also zur Anbetung komme, vereinige ich mich mit diesem Gebet Jesu und mein Gebet wird sein Gebet. Sein Gebet führt mich zu Gott Vater."

www.bonifatius.tv/home/pere-florian-racine-ewige-eucharistische-anbetung-folge-2_5322


6
 
 Diadochus 7. November 2021 
 

Verdichtung

Die "erfahrbare kirchliche Gemeinschaft", wie der scheidende EKD-Ratsvorsitzende insistiert, könnte vielleicht sogar bald Wirklichkeit werden. In Papst Franziskus hat er nämlich einen Gleichgesinnten, der in Traditionis Custodes bekannte, dass ihm die Hl. Messe nichts bedeutet. Wir dürfen gespannt sein auf die nächste Bombe aus Rom. Allerdings wäre ein ökumenisches Abendmahl dann kein ökumenischer "Fortschritt", sondern ein Gräuel vor Gott. Die Trennung wäre dann zwar aufgehoben, wohl aber wären wir dann von Gott getrennt. Jesus Christus wäre nicht mehr anwesend. Wir erleben in Bedford-Strohm eine Verdichtung des Bösen, der als Luther 2.0 die Hl. Eucharistie angreift und banalisiert.


6
 
 naiverkatholik 7. November 2021 
 

unfreundliche und unökumenische protestantische Aktion

Katholische Christen gegen Rom aufzuwiegeln, ihnen zu sagen, nicht auf Rom zu hören, ist eine extrem unfreundliche und sehr unökumenische protestantische Aktion.
Vor dem, der das nicht sein lässt,sollen wir uns fern halten.


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 Winrod 7. November 2021 
 

Herr Bedford-Strohm sollte

erstmal seine eigenen Fesseln lockern.


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 golden 7. November 2021 
 

B-Strohm meinte, der afghane hätte nicht die Intention des Islam

mit dem schänden der kirche verfolgt.-Lächerlich !!!


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 SalvatoreMio 7. November 2021 
 

Das Herz Jesu, das für uns schlägt!

@Peter2021: Innigen Dank! Schöner und deutlicher kann man wohl kaum aussprechen, worum es geht und weshalb wir beharrlich bleiben müssen!


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 Peter2021 7. November 2021 
 

Welch diffuse Aussagen von Herrn Bedford-Strohm

Wem sollen solche Aussagen konkret auf dem Weg zur Heiligkeit helfen?

Da ist der Erzbischof von Paris, Michel Aupetit, ein französischer Arzt und Bioethiker, bedeutend konkreter und hilfreicher - s. Link zum wunderschönen kath.net Artikel 72167.

Die Realpräsenz Jesu in der heiligen Eucharistie ist eine sehr einfache Ja-/Nein-Frage - ist es Jesus oder nicht?

Ein sehr guter Vortrag von Bishop Dr. Robert Barron, LA, hierzu:
https://www.youtube.com/watch?v=UzCPu_lEhe8

www.kath.net/print/72167


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 girsberg74 7. November 2021 
 

Ihre Insistenz spricht:

"Mahlzeit"!


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 SalvatoreMio 7. November 2021 
 

Hostien in den Müll ...

@czmy: das war und ist für einige evang. Geistliche der letzte Anlass zur Konversionin die kath. Kirche. Wenn diese dann die Priesterweihe empfangen können, sind sie ein großer Gewinn!


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 si enim fallor, sum 7. November 2021 
 

Tja, zuerst an Gott denken, nicht an das Ego. Und werde Katholik

Also dann: zuerst an Gott denken, nicht an das Ego. Katholisch werden

Aus den Worten von Bedford-Strohm:
"Für MICH ist die Frage des Abendmahls und der Eucharistie schon eine zentrale Frage, denn sie ist für MICH eine Verdichtung dessen, was erfahrbare kirchliche Gemeinschaft ist, auch sichtbare Gemeinschaft in versöhnter Verschiedenheit.“
"Deswegen lasse ICH da nicht locker, ICH möchte es selber noch erleben.“

Zugegeben: meine Bemerkung ist eher humorvoll als ernst gemeint und ist auch etwas opportunistisch ist, da man aus drei Sätzen nicht erkennen kann, wie er wirklich denkt. Aber soviel "ich" als auch "mich" sind mir negativ aufgefallen


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 Peter2021 7. November 2021 
 

Die heilige Eucharistie ist eine Person - das Herz Jesu

Die heilige Eucharistie ist keine Sache, sondern eine Person, ja mehr als eine Person, ein Herz, ein Herz, das uns liebt, das uns leidenschaftlich liebt und das große Sehnsucht danach hat, von uns ebenfalls geliebt zu werden. Die heilige Eucharistie ist wahrhaftig das Herz Jesu, das real anwesend ist. Jesus, der uns vor 2000 Jahren mit einem Herz aus Fleisch und Blut liebte, mit dem Herzen eines Menschen, dessen Herz schlägt im Allerheiligsten Sakrament. Das Herz Jesu ist da, es liebt uns, so sehr, dass es bis zum Ende der Zeiten bei uns bleiben will.

"Die heilige Eucharistie ist die Autobahn in den Himmel" (Seliger Carlo Acutis)

Wenn man all das glaubt, stellt man fest, dass die beste Ökumene die Konversion zur katholischen Kirche ist. Nur diese apostolische Kirche hat die volle Wahrheit. Man denke an die beeindruckende Bekehrung des ursprünglich atheistischen Schriftstellers André Frossard vor dem Allerheiligsten Sakrament.

www.bonifatius.tv/home/pere-florian-racine-ewige-eucharistische-anbetung-folge-1_5276


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 Waldi 7. November 2021 
 

Die deutlichste ökumenische Gemeinsamkeit...

...zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche, haben Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Marx auf dem Tempelberg in Jerusalem demonstriert, indem sie gemeinsam das Kreuz von ihrer Brust genommen haben, um die Muslime nicht zu vergraulen! Das ist ein ökumenischer Gleichklang im denkbar negativsten Sinn! Dort wo Jesus das Kreuz auf sich genommen hat, um unsere Sündenschuld bis zum Tod am Kreuze zu tilgen, haben es die beiden höchsten Repräsentanten der evangelischen und der katholischen Kirche abgenommen!


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 Taubenbohl 7. November 2021 
 

Es reicht mit Sentimentalität und Oberflächlichkeit.

Es gibt keine Möglichkeit ... und was der Herr Bedford_Strom eigentlich träumt ist der Traum der Reformation entgultig Recht gehabt zu haben auf Deutschem Boden....... wo die Real Presenz durch Zugeständnisse vernichtet wird. Die Luthergemeinden sind politische Instrumente für Bevölkerungskontrolle (Bauernaufstand jemand?) von Landesfürsten gewesen...sind staatsverbunden...und eigentlich ziemlich Deutsch..wie die Anglikaner Englisch sind.

Die Katholische (Universelle) Kirche ist und darf nie politisch konrolliert werden...wie es die Lutheraner vor 75 Jahre waren....und teilweise noch sind.

Die Katholiken die mit Bedford-Dtrom träumen steht die Tür offen.

Sorry.

Wollten raus mit Hunde...aber es regnet!


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 czmy 7. November 2021 
 

Hostien in den Abfall, Wein in den Abguss?

Zum Abschluss des Luther-Jahres hatte Bedford-Strohm im Okt 2017 angemahnt, dass die Protestanten über ihr Abendmahl-Verständnis nachdenken müssten. Wörtlich sagte er, dass man den Katholiken die gängige Praxis in den evangelischen Gemeinden nicht zumuten könne, dass der übrig gebliebene Wein nach den Gottesdienst "in den Abguss geschüttet" und die restlichen Hostien "in den Abfall geworfen" werden. Daran hat aber Bedford-Strohm nichts ändern können. Sein Geschrei nach dem gemeinsamen Abendmahl soll seine Untätigkeit oder auch Unfähigkeit in dieser zentralen Frage nur überdecken.


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 Chris2 7. November 2021 
 

"Denn wer davon isst und trinkt,

ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt." (1 Kor. 11)
Die Frage ist, inwieweit sich ein Priester oder auch Bischof selbst exkommuniziert, wenn er ohne Not und unterschiedslos alle anwesenden Nichtkatholiken zum Leib des Herrn einlädt.
Ich verstehe nicht, warum die Kirche nicht eindeutig geregelt hat, was (automatisch) geschieht, wenn jemand gegen elementarste Glaubensgrundsätze verstößt. Heute kann jeder lehren, behaupten und praktizieren, was immer er will, solange er nicht irgendjemanden unerlaubt oder ungültig weiht...


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 Krfiko 7. November 2021 
 

Eucharistie

Soll Herr Bedford-Strohm doch katholisch werden.

Ansonsten soll er seine Wünsche aufopfern.


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 Herbstlicht 7. November 2021 
 

"Christus uns in verdichteter Weise" begegnen ...

- "im Abendmahl, in der Eucharistie"?

Tut mir leid, Herr Bedford-Strohm!
Aber ich ziehe es vor, nach der Wandlung beim Empfang der heiligen Kommunion Jesus Christus direkt begegnen zu dürfen und nicht auf ökumenische Art, also "in verdichteter Weise".


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 Leo Christi 7. November 2021 

Da lasse ich nicht locker

Es ist völlig wurscht, ob Bedford-Strohm nicht locker lässt oder nicht! Sentimentale Begründungen für ein Vorangehen bezüglich der Einheit sind sinnlos, wenn es kein Voranschreiten in der Wahrheit gibt. Eine Kommuniongemeinschaft mit Gemeinschaften der Reformation kann es nicht geben, das wäre eine vorgetäuschte, weil sie nicht in der Wahrheit ist.


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 KatzeLisa 7. November 2021 
 

Eucharistie-Abendmahl

In der Eucharistie-Frage darf es nur um das Sakrament gehen und nicht um persönliche Wünsche, die der Sachlage nicht gerecht werden.


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 hortensius 7. November 2021 
 

Unterschied: Es braucht eben geweihte Priester

Hier macht Bedform Strom den Unterschied nicht sichtbar. Das evangelische Brot bleibt eben nur Brot, weshalb es nach dem Gottesdienst bedenkenlos entsorgt werden kann. Aber eine von einem geweihten Priester konsekrierte Hostie bleibt immer der Leib des Herrn.


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 hortensius 7. November 2021 
 

Hier reiß7nBedford Strohm Gräben auf. ER kann nicht anbieten, was er nicht hat. Das evangelische Brot ist eben nur Brot, weshalb es nach dem Gottesdienst bedenkenlos entsorgt werden kann. Aber ein vom einem geweihten Priester konsekrierte Hostie bleibt der Leib des Herrn.


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 Karlmaria 7. November 2021 

Die Sehnsucht nach der Einheit

Das ist ja zunächst einmal ganz gut. Die Einheit ist der Wille Gottes. Allerdings sollte man auch die richtige Reihenfolge beachten. Das ist ja bei dem missionarischen Wirken das wir als Christen alle haben sollten auch so. Früher als noch Missionare von Deutschland in größerer Zahl ausgesandt wurden da hat man doch auch darauf geachtet dass das keiner sein darf der mit allen Leuten hier schon in Deutschland Streit hat. Wie soll so einer in fernen Ländern wirken. Das geht ja gar nicht. Insofern ist das eben wichtig zuerst einmal Gott über alles und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben. Und wenn das dann gut funktioniert dann wird das mit dem gemeinsamen Abendmahl schon kommen!


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 bernhard_k 7. November 2021 
 

Er möchte es selbst noch erleben ...

Fahrrad fahren auf einer Formel 1-Strecke funktioniert nicht!

Da gibt es nur eine Lösung: auf das Formel 1-Rennauto umsteigen ...


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 ThomasR 7. November 2021 
 

jeder Protestant ist eingeladen

zur voller Einheit mit der Kirche (es geht über Konversion)dann kommt auch Wunsch von Herrn Bedford-Strohm in Erfüllung
Diese Einladung gilt ohne Zweifel auch für Herrn Bedford-Strohm.
Jeder katholischer Gottesdienst fordert Einheit mit dem Papst und ist in seiner Natur auch ökumenisch.


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