Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Äbtissin Reemts OSB: „Manchmal bin ich der Diskussionen in der Kirche müde“

18. November 2021 in Spirituelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Theologin: „Man kann nicht über Zölibat, Unauflöslichkeit der Ehe, alle anderen kirchlichen Themen reden, ohne vorher über die Liebe zu Christus zu sprechen, denn alles was man sagt, hängt ohne lebendige Beziehung zu Christus völlig in der Luft.“


Mariendonk (kath.net/pl) „Manchmal bin ich der Diskussionen in der Kirche müde. Zu sehr scheint mir das Zweite, Dritte oder Zwanzigste vor dem Ersten besprochen zu werden. Man kann nicht über Zölibat, Unauflöslichkeit der Ehe oder all die anderen kirchlichen Themen reden, ohne vorher über die Liebe zu Christus zu sprechen, denn alles was man sagt, hängt ohne eine lebendige Beziehung zu Christus völlig in der Luft, ist nicht plausibel, ja mit den Augen von Nichtglaubenden betrachtet geradezu absurd.“ Das erläutert die Äbtissin der Benediktinerinnen-Abtei Mariendonk, Christiana Reemts, auf ihrem Blog auf der Homepage des Klosters. Dabei sei die „Liebe zu Christus“ keineswegs eine „Hochschätzung eines vor 2000 Jahren Verstorbenen“ – obwohl sie den Eindruck habe, dass es teilweise auch Katholiken gebe, die dies glauben. Vielmehr gehe es um „die Beziehung zu einem Lebenden, der handelt und spricht“. Dann fragt sie nachdenklich weiter, ob Christus denn wirklich spreche. Ja, bekennt sie, er spreche. Zwar „nicht immer sofort, wenn ich es möchte“. Aber wenn sie „warte und mich auf ihn ausrichte, spricht er deutlich zu mir“. Sein Wort erkenne sie daran, „dass es nicht mit der Stimme meines eigenen Herzens übereinstimmt, sondern von außen kommt und mich liebevoll und bestimmt auf neue Wege führt“.


In einem weiteren Eintrag denkt die Benediktinerin nach über „eine große Ratlosigkeit“, die sie derzeit „unter vielen Katholiken, auch unter Priestern“, sehe. Denn nicht jeder könne „jede theologische Frage selbständig durchdenken“. Vielmehr seien „die meisten von uns“, auch sie selbst, „darauf angewiesen, von der Kirche den Glauben verkündigt zu bekommen“. Davon ausgehend fragt die Theologin weiter, wenn denn aber die Kirche sei: „“Die Bischöfe? Die Mitglieder des Zentralkomitees? Die Vollversammlung des Synodalen Weges? Sie alle sind Kirche, aber nicht die Kirche. Die Kirche ist der Leib Christi, die Gemeinschaft der Glaubenden an allen Orten und zu allen Zeiten.“ In diesem Zusammenhang ruft sie dazu auf, das „Manifest Neuer Anfang“ (siehe Link) zu unterzeichnen. Zum Manifest erläutert sie, es gehe darum, „an diesem gemeinsamen Glauben festzuhalten und ihn neu ins Bewusstsein zu rufen“. Sie stuft es als lohnend ein, „diese Seite einmal anzuschauen und dass dortige Manifest zu unterzeichnen. Es geht dabei nicht darum, neue Fronten aufzureißen, sondern im Gegenteil für die Einheit der Kirche zu arbeiten.“

In ihren spirituellen Impulsen auf dem Blog hatte sie zu Allerheiligen darüber nachgesonnen, womit sich „die Heiligen eigentlich den ganzen Tag“ beschäftigen. Der Liturgie entnehme sie die Antwort: „Gott loben und für alle ihre Schwestern und Brüder beten. Es dürfte gut sein, sich schon hier in das Tun des Himmels einzuüben.“

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Im Licht der Liebe
  3. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  4. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  5. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  6. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  7. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  8. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  9. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  10. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  13. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  14. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  15. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz