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Mein Königtum ist nicht von dieser Welt20. November 2021 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Mein Gott, du bist doch König in Ewigkeit […] Wenn wir im Credo sprechen: „Seiner Herrschaft wird kein Ende sein“, so empfinde ich dabei fast immer eine ganz besondere Freude - Gedanken der Hl. Teresa von Avila zum Christkönigsfest
Rom (kath.net)
Mein Gott, du bist doch König in Ewigkeit […] Wenn wir im Credo sprechen: „Seiner Herrschaft wird kein Ende sein“, so empfinde ich dabei fast immer eine ganz besondere Freude. Ich lobe dich, Herr, und preise dich in Ewigkeit, denn deine Herrschaft wird ewig währen. Lass darum nie zu, Herr, dass man sich damit begnügt, nur mit dem Mund zu dir zu reden. […] Ja, mit einem Fürsten dürfen wir auch nicht so leichthin ein Gespräch beginnen wie mit einem Bauern oder einem Armen, wie wir selbst es sind; denn uns gegenüber ist jede Redeweise gut. Die Demut dieses Königs ist allerdings so groß, dass er mich, obwohl ich in meiner Unwissenheit nicht in der rechten Weise mit ihm zu reden verstehe, dennoch anhört und mich nicht daran hindert, mich ihm zu nahen, und seine Wachen mich nicht wegjagen. 
Denn die Engel, die ihn umgeben, kennen genau die Gesinnung ihres Königs und wissen, dass ihm die Einfalt eines demütigen kleinen Hirten, der, wie der König weiß, gern mehr sagen würde, wenn er nur könnte, besser gefällt als die geschliffensten Redensarten der größten Gelehrten, denen es an Demut fehlt. Wir dürfen uns doch deshalb, weil er gut ist, nicht ungebührlich benehmen! Um ihm wenigstens unsere Dankbarkeit dafür zu beweisen, dass er den üblen Geruch unserer Gegenwart erträgt, wenn er jemanden wie uns in seiner Nähe duldet, wäre es angebracht, uns um die Erkenntnis seiner Reinheit und seines Wesens zu bemühen. Man erkennt ihn allerdings schon gleich, wenn man sich ihm nähert […]
Ja, wenn ihr vor ihn hintretet, so bedenkt und begreift, mit wem ihr nun sprechen wollt! Erwägt und erkennt, vor wem ihr steht! Auch wenn wir tausendmal leben würden, wir könnten nie genug begreifen, wie der Herr es verdient, behandelt zu werden – er, vor dem die Engel erzittern! Alles lenkt er, alles vermag er, sein Wille ist Tat. Es ist also wohl begründet, Töchter, wenn wir danach trachten, uns an der Erhabenheit unseres Bräutigams zu erfreuen und zu erkennen, wem wir angetraut sind und was für ein Leben wir deshalb führen müssen.
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Lesermeinungen| | nomine 21. November 2021 | | | | Glaubensfreude "...so empfinde ich dabei fast immer eine ganz besondere Freude".
Dank unserem Christkönig für jede Freude, die uns heute am Festtag über seine Königsherrschaft erfüllt.
Dank für jede Freude über seine Königsherrschaft, die zukünftig mehr und mehr Herzen erfüllen wird. Dank unserem König Jesus Christus. |  2
| | | | | Fink 20. November 2021 | | | | Das Christkönigsfest Damit keine Missverständnisse aufkommen: Das Christkönigsfest wurde erst im Jahr 1925 eingeführt (und auf den letzten Sonntag im Oktober gelegt)!
Mir der Liturgiereform von 1969/70 wurde es dann auf den letzten Sonntag im Kirchenjahr verlegt.
Heutzutage führt das Christkönigsfest leider nur mehr ein Schattendasein. Die liberale Theologie mag es nicht wegen eines angeblichen "Triumphalismus"... |  1
| | | | | Stefan Fleischer 20. November 2021 | |  | Hier liegt das grosse Problem unserer heutigen Verkündigung und damit des heutigen Glaubens, der heutigen Gottesbeziehung, dass wir uns die ganze Grösse und Herrlichkeit Gottes nicht immer wieder neu bewusst machen und in unserem Reden von ihm zur Sprache bringen.
Natürlich dürfen wir dabei auch nicht seine ganze Liebe, sein ganzes Erbarmen mit uns vergessen, wie die früher nicht selten gemacht wurde. Aber der umgekehrte Fehler ist mindestens ebenso falsch.
"Nur der ganze Gott ist der wahre Gott!" Nur ein allumfassendes Verständnis von ihm ist ein katholisches. Und nur in einem solchen wird uns unsere Stellung vor ihm immer besser bewusst und so unsere Beziehung zu ihm immer tiefer und umfassender. |  1
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