Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Turnovszky: Religion ist höchstpersönlich, aber nicht privat

19. November 2021 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wiener Weihbischof: Scheuen Sie sich nicht, Ihren Glauben zu zeigen: mit äußeren Zeichen, aber vor allem durch Ihr christliches Leben, es soll anderen Menschen gut tun."


St. Pölten/Wien (kath.net/KAP) Gegen die immer wieder erhobene Behauptung "Religion ist Privatsache" hat sich der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky gewandt. Religion sei zwar "höchstpersönlich", aber nicht privat, stellte er in einem Gastkommentar in den "NÖ Nachrichten" (Ausgabe 17. November) klar. Religion beeinflusse die Überzeugungen eines Menschen, sein öffentliches Engagement, seine Gewohnheiten und auch das, was er vermeidet, schrieb Turnovszky. "Sie beeinflusst seine Zuwendung zu armen und bedürftigen Menschen, seinen Umgang mit der Schöpfung, aber auch mit Schwierigkeiten (beispielsweise mit Stress) und seine Einstellung zur eigenen Sterblichkeit."


Der Bischof wies darauf hin, dass die Begriffe "privat" und "persönlich" nicht präzise verwendet würden. Die Wahl des Bettzeugs z.B. sei eine sehr private Sache, sage aber wenig aus über die Persönlichkeit eines Menschen. "Mit Religion verhält es sich genau anders als mit dem Bettüberzug", argumentierte Turnovszky: "Religion ist höchst persönlich (weil die Persönlichkeit eines Menschen immer mit seiner religiösen Überzeugung in Zusammenhang steht) und gerade deshalb nicht rein privat."

Religion strahle auch aus - "und zwar nachhaltig und über Jahrhunderte": Gläubige Menschen hätten seit jeher Land und Kultur geprägt. Auch Kultur ist laut Turnovszky nie Privatsache, sie zeige sich in Lebensrhythmus, Musik, Bildern, Bauwerken und auch Feiertagen und Festen der Religion. An seine Leser appellierte der Weihbischof jund Bischofsvikar für das Vikariat Nord der Erzdiözese Wien: "Scheuen Sie sich nicht, Ihren Glauben zu zeigen: mit äußeren Zeichen, aber vor allem durch Ihr christliches Leben, es soll anderen Menschen gut tun."

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Weihbischof Turnovsky (c) Erzdiözese Wien/STephan Schönlaug

 

Sonntagsimpuls Christkönig 2021 - Von P. Klaus Einsle LC


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulrich Motte 19. November 2021 
 

"Religion ist Privatsache"

Meines Erachtens manipuliert der Herr Bischof die üblich gemeinte Bedeutung der Aussage, daß nämlich Religion keine Staatssache ist, der Staat etwa weder Katholiken noch ihrer Religionsgemeinschaft Vorschriften bezüglich ihrer Religion machen darf. Privatrecht bedeutet ja auch nicht, daß von Tätigkeiten im Rahmen des Privatrechts, etwa Unternehmen, Verbänden, Vereinen, keine Wirkungen in die breite Öffentlichkeit ausgehen, sich ihr Dasein im stillen Kämmerlein abspielt...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz