Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

Turnovszky: Religion ist höchstpersönlich, aber nicht privat

19. November 2021 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wiener Weihbischof: Scheuen Sie sich nicht, Ihren Glauben zu zeigen: mit äußeren Zeichen, aber vor allem durch Ihr christliches Leben, es soll anderen Menschen gut tun."


St. Pölten/Wien (kath.net/KAP) Gegen die immer wieder erhobene Behauptung "Religion ist Privatsache" hat sich der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky gewandt. Religion sei zwar "höchstpersönlich", aber nicht privat, stellte er in einem Gastkommentar in den "NÖ Nachrichten" (Ausgabe 17. November) klar. Religion beeinflusse die Überzeugungen eines Menschen, sein öffentliches Engagement, seine Gewohnheiten und auch das, was er vermeidet, schrieb Turnovszky. "Sie beeinflusst seine Zuwendung zu armen und bedürftigen Menschen, seinen Umgang mit der Schöpfung, aber auch mit Schwierigkeiten (beispielsweise mit Stress) und seine Einstellung zur eigenen Sterblichkeit."


Der Bischof wies darauf hin, dass die Begriffe "privat" und "persönlich" nicht präzise verwendet würden. Die Wahl des Bettzeugs z.B. sei eine sehr private Sache, sage aber wenig aus über die Persönlichkeit eines Menschen. "Mit Religion verhält es sich genau anders als mit dem Bettüberzug", argumentierte Turnovszky: "Religion ist höchst persönlich (weil die Persönlichkeit eines Menschen immer mit seiner religiösen Überzeugung in Zusammenhang steht) und gerade deshalb nicht rein privat."

Religion strahle auch aus - "und zwar nachhaltig und über Jahrhunderte": Gläubige Menschen hätten seit jeher Land und Kultur geprägt. Auch Kultur ist laut Turnovszky nie Privatsache, sie zeige sich in Lebensrhythmus, Musik, Bildern, Bauwerken und auch Feiertagen und Festen der Religion. An seine Leser appellierte der Weihbischof jund Bischofsvikar für das Vikariat Nord der Erzdiözese Wien: "Scheuen Sie sich nicht, Ihren Glauben zu zeigen: mit äußeren Zeichen, aber vor allem durch Ihr christliches Leben, es soll anderen Menschen gut tun."

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Weihbischof Turnovsky (c) Erzdiözese Wien/STephan Schönlaug

 

Sonntagsimpuls Christkönig 2021 - Von P. Klaus Einsle LC


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz