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USA: Katholischer Schüler wegen Verweigerung von geschlechtsneutraler Ansprache suspendiert

22. November 2021 in Jugend, 5 Lesermeinungen
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Im betreffenden Schulbezirk wird das Recht jedes Schülers festgehalten, eine geschlechtsneutrale oder dem Geschlecht seiner Wahl entsprechende Ansprache zu verlangen.


Exeter/New Hampshire (kath.net/Catholic News Agency/mk) Ein katholischer Jugendlicher wurde in einer öffentlichen Schule in New Hampshire/USA von einem Football-Spiel suspendiert, weil er geäußert habe, es gebe nur zwei Geschlechter. Im nun angestrengten Prozess gegen den Schulbezirk wird der Schüler als ein „gläubiger Katholik, der an der überlieferten christlichen Lehre festhält, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat“ beschrieben. Der Rechtsvertreter des Jugendlichen verweist dazu auf das Dokument der vatikanischen Kongregation für das Bildungswesen mit dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ aus dem Jahr 2019, das derartige Auswüchse der Gender-Theorien problematisiert.


Konkret geht es um die Weigerung des Jungen, einen anderen Schüler mit einem geschlechtsneutralen Pronomen anzusprechen, weil dieser es so wünschte. In den Richtlinien des Schulbezirks wird nämlich das Recht jedes Schülers festgehalten, seine Ansprache in Namen und Pronomen frei zu wählen. Zwischen den beiden Schülern kam es in der Folge zu einem aufgeheizten Austausch von Nachrichten, allerdings außerhalb der Schulzeiten. Als die Nachrichten in der Direktion landeten, kam es dennoch zur Suspendierung des Katholiken. Sein Rechtsvertreter sieht darin einen Verstoß gegen die Meinungs- und Religionsfreiheit.


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