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USA: Katholischer Schüler wegen Verweigerung von geschlechtsneutraler Ansprache suspendiert22. November 2021 in Jugend, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Im betreffenden Schulbezirk wird das Recht jedes Schülers festgehalten, eine geschlechtsneutrale oder dem Geschlecht seiner Wahl entsprechende Ansprache zu verlangen.
Exeter/New Hampshire (kath.net/Catholic News Agency/mk) Ein katholischer Jugendlicher wurde in einer öffentlichen Schule in New Hampshire/USA von einem Football-Spiel suspendiert, weil er geäußert habe, es gebe nur zwei Geschlechter. Im nun angestrengten Prozess gegen den Schulbezirk wird der Schüler als ein „gläubiger Katholik, der an der überlieferten christlichen Lehre festhält, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat“ beschrieben. Der Rechtsvertreter des Jugendlichen verweist dazu auf das Dokument der vatikanischen Kongregation für das Bildungswesen mit dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ aus dem Jahr 2019, das derartige Auswüchse der Gender-Theorien problematisiert. 
Konkret geht es um die Weigerung des Jungen, einen anderen Schüler mit einem geschlechtsneutralen Pronomen anzusprechen, weil dieser es so wünschte. In den Richtlinien des Schulbezirks wird nämlich das Recht jedes Schülers festgehalten, seine Ansprache in Namen und Pronomen frei zu wählen. Zwischen den beiden Schülern kam es in der Folge zu einem aufgeheizten Austausch von Nachrichten, allerdings außerhalb der Schulzeiten. Als die Nachrichten in der Direktion landeten, kam es dennoch zur Suspendierung des Katholiken. Sein Rechtsvertreter sieht darin einen Verstoß gegen die Meinungs- und Religionsfreiheit.
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Lesermeinungen| | Ulmus 23. November 2021 | | | |
@Chris2: als "they" - 3. Person Plural. Da kommen bei mir allerdings sehr spezielle Gedanken auf - Stichwort Lk 8,30.
@elmar69: Doch, laut Daily Mail war der Hauptgrund wirklich der Verstoß gegen die Policy. Die sprachlichen Ausdrücke scheinen eher harmlos gewesen zu sein, wenn "bozo" (Depp) und "STFU" (Shut the f*ck up - Halt die Sch*ßfresse) als Beispiele herhalten müssen - zumal sie außerhalb des Unterrichts gefallen sind. www.dailymail.co.uk/news/article-10206067/New-Hampshire-high-schooler-suspended-saying-two-genders-sues-school-district.html |  0
| | | | | Chris2 22. November 2021 | | | | Verstehe ich "es" richtig? D... Schüler... will als "das" oder "es" angesprochen werden? Im Ernst? Vor kurzem galt das noch als üble Beleidigung. Aber offwnbar gilt auch vor Gericht immer öfter das subjektive Empfinden des "Opfers" als Maßstab (oder das, was es als solches behauptet). Fazit: Niemanden mehr anreden, so oder so oder so könnte es falsch sein? Ist ja irre... |  1
| | | | | bibelfreund 22. November 2021 | | | | Irre Eine Hochburg der Demokraten — wen wunderts also. Und die deutschen Katholiken verachten Trump…. Weiter so!!! |  2
| | | | | elmar69 22. November 2021 | | | | Da muss mehr vorgefallen sein Grund für die Suspendierung waren wohl eher Beleidigungen im anschließenden verbalen Streit.
Die unmittelbare Anrede dürfte im Schulbereich ohnehin geschlechtsneutral sein, die Feinheiten beim Reden über andere sind nicht relevant genug, daraus irgendwas ableiten zu wollen. Ob man nun sagt "Gestern habe ich Peter getroffen, er war in Eile" statt wie gewünscht "Gestern habe ich Peter getroffen, es war in Eile", wird nicht der Grund für eine Maßnahme sein. |  0
| | | | | Passero 22. November 2021 | | | | Mutiger Bekenner! Alle Achtung vor diesem mutigen gläubigen Jungen! Mögen viele seinem Beispiel folgen! |  2
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