Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!

24. November 2021 in Österreich, 87 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Weihbischof Turnovszky übt am Mittwoch scharfe Kritik an der Rhetorik von Bundeskanzler Schallenberg, weil dieser bei den ungeimpften Österreichern die "Daumenschrauben" anziehen möchte.


St. Pölten (kath.net/KAP/red)
Der Wiener Weihbischof Turnovszky sprach am Mittwoch in der "NÖN" davon, dass die "Debattenkultur" in Österreich innerhalb kurzer Zeit "in Abgründe" geraten sei. "So schnell kann es gehen, dass eine schmerzhafte Spaltung in der Bevölkerung aufbricht: Ungeimpfte fühlen sich durch Geimpfte genötigt, Geimpfte fühlen sich von Ungeimpften bedroht."

Diese Entwicklung sei vielleicht unvermeidlich, "aber das Problem ist, dass man darüber nicht auf eine wertschätzende Art ins Gespräch kommt - ja, dass kaum Versuche dazu unternommen werden. Stattdessen liest und hört man von ungenierten Sagern wie 'Daumenschrauben' (A.d.Redaktion von Bundeskanzler Schallenberg), die es für Ungeimpfte fester anzuziehen gilt, und andererseits von Vorwürfen der Fahrlässigkeit oder Manipulation an die Adresse der geimpften Machtinhaber". Dazu Turnovszky: "Bitte Schluss mit Folterrhetorik und auch unbelegten Vorwürfen!"

Vielmehr plädierte der frühere Chemiker für nüchternen Sachverstand im Blick auf das Virus und die Zahlen. Als "Mann der Kirche" bereite ihm jedoch "das Virus der Spaltung unserer Gesellschaft" besondere Sorgen, so Turnovszky, der zur Corona-Impfung bekannte: "Ich bin geimpft. Nicht weil ich von der Impfung so überzeugt wäre (ich bin kein Fachmann und daher nicht in der Lage, sie zu beurteilen), sondern weil ich vertraue, vor allem mir bekannten Ärzten, auch dem Papst und den Regierungen der ganzen Welt." Weiter schrieb der Weihbischof: "Ungeimpfte scheinen dieses Vertrauen nicht zu haben. Übt man Druck auf sie aus, werden sie weiter im Misstrauen bestärkt. Das einzige, das hilft, ist Vertrauen aufzubauen, und das gelingt nur, wenn man ehrlich und interessiert zuhört."
 


Mit Material der KAP - Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  6. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  7. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  10. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  14. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  15. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz