Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!

24. November 2021 in Österreich, 87 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Weihbischof Turnovszky übt am Mittwoch scharfe Kritik an der Rhetorik von Bundeskanzler Schallenberg, weil dieser bei den ungeimpften Österreichern die "Daumenschrauben" anziehen möchte.


St. Pölten (kath.net/KAP/red)
Der Wiener Weihbischof Turnovszky sprach am Mittwoch in der "NÖN" davon, dass die "Debattenkultur" in Österreich innerhalb kurzer Zeit "in Abgründe" geraten sei. "So schnell kann es gehen, dass eine schmerzhafte Spaltung in der Bevölkerung aufbricht: Ungeimpfte fühlen sich durch Geimpfte genötigt, Geimpfte fühlen sich von Ungeimpften bedroht."

Diese Entwicklung sei vielleicht unvermeidlich, "aber das Problem ist, dass man darüber nicht auf eine wertschätzende Art ins Gespräch kommt - ja, dass kaum Versuche dazu unternommen werden. Stattdessen liest und hört man von ungenierten Sagern wie 'Daumenschrauben' (A.d.Redaktion von Bundeskanzler Schallenberg), die es für Ungeimpfte fester anzuziehen gilt, und andererseits von Vorwürfen der Fahrlässigkeit oder Manipulation an die Adresse der geimpften Machtinhaber". Dazu Turnovszky: "Bitte Schluss mit Folterrhetorik und auch unbelegten Vorwürfen!"

Vielmehr plädierte der frühere Chemiker für nüchternen Sachverstand im Blick auf das Virus und die Zahlen. Als "Mann der Kirche" bereite ihm jedoch "das Virus der Spaltung unserer Gesellschaft" besondere Sorgen, so Turnovszky, der zur Corona-Impfung bekannte: "Ich bin geimpft. Nicht weil ich von der Impfung so überzeugt wäre (ich bin kein Fachmann und daher nicht in der Lage, sie zu beurteilen), sondern weil ich vertraue, vor allem mir bekannten Ärzten, auch dem Papst und den Regierungen der ganzen Welt." Weiter schrieb der Weihbischof: "Ungeimpfte scheinen dieses Vertrauen nicht zu haben. Übt man Druck auf sie aus, werden sie weiter im Misstrauen bestärkt. Das einzige, das hilft, ist Vertrauen aufzubauen, und das gelingt nur, wenn man ehrlich und interessiert zuhört."
 


Mit Material der KAP - Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz