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Alexander Kissler: Mit 2G zieht ein unchristlicher Geist in die Kirchen ein

24. Dezember 2021 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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‚Als selbstbezügliche Großinstitution, die weder durch ihr Personal noch durch ihre Praxis überzeugt, hat die Kirche keine Zukunft’, warnt der Journalist in einem Kommentar für die NZZ.


Zürich (kath.net/jg)

Der Journalist Alexander Kissler hat in einem Kommentar für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) die zu Weihnachten geltende 2G-Regel in vielen deutschen Kirchen kritisiert. Dies entspreche nicht der Botschaft von Jesus Christus, dessen Geburt zu Weihnachten gefeiert wird.

„Wer Gläubige an der Tür abweist, kann sich nicht auf Jesus berufen“, schreibt Kissler wörtlich. Der Besuch des Weihnachtsgottesdienstes sei für viele Bürger trotz fortschreitender Säkularisierung ein liebgewonnenes Ritual. Gerade an einem Tag, „der eine Einladung für alle sein will“, seien Einlasskontrollen und Betretungsverbote am wenigsten angebracht. Die Botschaft von Jesus sei „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Mt 11,28) erinnert Kissler.

Lobend erwähnt Kissler das deutsche Erzbistum Freiburg. Dort werde darauf verwiesen, dass die freie Religionsausübung ein besonders geschütztes Recht sei. Die öffentlichen Gottesdienste finden daher ohne 2G oder 3G-Regelung statt. Auch in anderen Bistümern wäre es möglich, die Zahl der Gottesdienstbesucher zu begrenzen, auf Abstands- und Hygienemaßnahmen zu achten und die Nachverfolgung zu gewährleisten, schreibt er.

Die Kirchen würden das Ausmaß der Entfremdung immer noch unterschätzen, warnt Kissler abschließend. Neben den Missbrauchs- und Finanzskandalen trage der Vertrauensverlust während der Coronapandemie entscheidend dazu bei, dass sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden. 80 Prozent hätten laut einer Umfrage der Universität Erfurt angegeben, sie hätten in der Pandemie keine Hilfe von den Kirchen erhalten. Nur 4 Prozent gaben an, sie hätten geistlichen Beistand erhalten. „Als selbstbezügliche Großinstitution, die weder durch ihr Personal noch durch ihre Praxis überzeugt, hat die Kirche keine Zukunft“, warnt er.

 


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Lesermeinungen

 Steve Acker 26. Dezember 2021 
 

Spanien, Portugal, Italien, Frankreich hatte ja so toll geimpft

richtig vorbildlich.

Jetzt gehen dort die Corona-zahlen durch die Decke.


3
 
 KatzeLisa 26. Dezember 2021 
 

Ausgrenzung

Die Ausgrenzung eines großen Teils der Bevölkerung und die Umstände, die selbst den Geimpften den Besuch von Gottesdiensten erschwerten, wird der Kirche massiv schaden. In einem anderen Forum wurde von Kirchenaustritten gesprochen. Wer nicht fest in der Glaubensgemeinschaft verankert ist und trotz der Corona-Maßnahmen unbeirrt in der katholischen Kirche ausharrt, wird ihr endgültig den Rücken zeigen. Der Vertrauensverlust ist immens.


3
 
 Ulrich Motte 26. Dezember 2021 
 

Was ist die Definition von "Zukunft" ?

Ich vermute, daß die beiden großen Kirchen in 10 Jahren beide jeweils mindestens 10 Millionen Mitglieder haben werden. Ist das "Zukunft"?
Was sollen solche Gummibegriffe?


0
 
 Rolando 26. Dezember 2021 
 

O sancta simplicitas

Ich bin rein, hab die Kontrolleure darauf hingewiesen, das es dem Evangelium und der Lehre der Kirche widerspricht, Menschen vom Empfang der Sakramente fernzuhalten, es gibt KEINEN Grund, den Besuch des Heilandes zu verhindern, er ist der Heiland, nicht 1G, nicht 2G usw.
Bin dann während seiner Suche mit zu Antworten weitergegangen zum Platz in der Kirche, ich wurde in Ruhe gelassen. Die Kirche war nach dem Rundblick beim Friedensgruß nur zu ca. einem Drittel!! gefüllt. Heute wird’s genauso gemacht.


5
 
 Woodstock 26. Dezember 2021 
 

In der Christmette

war ich gestern um 21:00 Uhr. Bistum Passau, kein xG, keine Voranmeldung, nichts. Einfach offen für jedermann. :-)


5
 
 153fische 25. Dezember 2021 
 

Es ist eine sehr anstrengende Situation…

Ich versuche es tunlichst zu vermeiden in 3 G Gottesdienste zu gehen. Man kann zum Beispiel woanders hinfahren, andere Pfarrei (im anderen Bundesland), andere Diözese, oder halt Privatmessen besuchen.

Die Frage an der Kirchentür , ob man geimpft ist, ist bereits schon sowas von Übergriffig, denn nicht mal ein Arbeitgeber hat das Recht danach zu fragen. Wichtig ist nur ein Wisch vorzuzeigen.

Was viel schlimmer ist, sind die Hirten, die 3 G für nicht so schlimm halten und zumutbar! Denn bei 3 G wird es nicht bleiben und spätestens bei 2 G (Auschluss von Sakramenten) werde ich die Kirchensteuer nicht mehr zahlen!


5
 
 O sancta simplicitas 25. Dezember 2021 
 

Gelobt sei Jesus Christus

Heute wurde ich zum Gottesdiest mit den Worten " Ihren Impfpass bitte!" empfangen.
Kein Grüß Gott Kein Gelobt sei Jesus Christus.....
der Impfpass ist das neue Tor zu Gott.

Ich bin umgedreht und gegangen wortlos.
Ich habe " Ausweichmöglichkeiten".

GOTT SEI DANK


7
 
 Chris2 25. Dezember 2021 
 

Wenn Pius 5 statt 2 Hl. Messen jeden Sonntag

anbietet, die Amtskirche aber selbst in riesigen Kirchen seltener die Gnaden fließen lässt, als in normalen Zeiten, sie sinnfreie 3G-Regelungen oder gar Verbote selbst für Werktagsmessen vorschreibt oder gar knapp ein Drittel aller Gläubigen nahezu gnadenlos ausschließt, so wie in Berlin: Dann weiß man, wo man wahre "Seel-Sorge" findet...


8
 
 Chris2 25. Dezember 2021 
 

Die Amtskirche in Deutschland hat keine Zukunft.

Sie ist zunehmend in immer ungläubigeren Strukturen, in Geldflüssen und häretischen Endlosschleifen der eigenen Echokammer erstarrt. Dagegen blühen Glaube und Gottesdienstbesuch in vielen Gemeinschaften, insbesondere in denen, die den außerordentlichen
Ritus für sich entdeckt haben, sofern sie nicht von Franziskus zerschlagen wurden...


7
 
 Alecos 24. Dezember 2021 
 

Ich fürchte, dass viele sogenannte Hirten, WOLLEN und alles daran setzen, dass die Kirche und das Christentum keine Zukunft, zu mindesten im Westen haben. Anders kann man sich deren Verhalten
gegenüber den Menschen in der Zeit der Krise nicht erklären. Kein Hirte, der Gott fürchtet, Jesus liebt und gehorcht, macht bei der Ausgrenzung und
Stigmatisierung von und den Psychoterror gegen
Geimpfte, mit. Kardinal Müller, Burke und Bischof Vigano und Schneider, haben sich als treue Diener des Herrn erwiesen.


9
 
 MontiRa 24. Dezember 2021 
 

"„Wer Gläubige an der Tür abweist,....."

und dann in der Weihnachtsgeschichte dem Herbergswirt, der Maria und Josef abgewiesen hat, Vorwürfe macht...... Es schüttelt mich. Allen hier ein gesegnetes Weihnachtsfest.


9
 
 minimus 24. Dezember 2021 
 

Lobend erwähnt Kissler das deutsche Erzbistum Freiburg...

Leider gilt dies nicht überall im Erzbistum Freiburg, z.B.in der Benediktinerabtei Stift Neuburg Heidelberg, wo die 2G-Regel nicht nur an Weihnachtsgottesdiensten gilt.

www.stift-neuburg.de/aktuelles-2/detail/nachricht/id/122448-hinweise-zum-umgang-mit-dem-corona-virus-update/?cb-id=12144588


7
 
 Waldi 24. Dezember 2021 
 

Die deutsch-katholische Kirche,

wie sie sich heute darstellt, hat als Wegweiserin zu Gott alles aufgegeben und verloren, was sie in früheren Zeiten heilbringend den Hilfe suchenden Menschen tröstlich verkündet hat und als Fels in der Brandung ein sicherer Zufluchtsort für alle Ängste dieser Welt war. Noch nie wurden die Menschen von der Kirche und ihren Verantwortlichen so schäbig und trostlos allein gelassen, wie in dieser schrecklichen Coronapandemie. Durch den synodalen Irrweg wird sie sich noch weiter ins Land des Vergessens verirren, dass ihr Verschwinden keinen Verlust mehr bedeutet. Nicht einmal der Kommunismus hat das zustande gebracht, was sie sich selbst von innen heraus als Zerstörung zugefügt hat!


12
 
 Winrod 24. Dezember 2021 
 

Der unchristliche Geist zieht nicht jetzt ein,

er ist schon längst eingezogen. "Corona" macht nur offenbar, was schon da ist.
Schon lange fehlt der Mut, Grenzen zu ziehen zwischen weltlichem Geist und christlichem Geist, zwischen dem, was des Staates ist und dem , was Gottes ist, zwischen dem, was nach christlicher Lehre erlaubt ist und dem, was unerlaubt ist....


13
 
 girsberg74 24. Dezember 2021 
 

Dazu muss man nichts mehr sagen!

(Wollte sonst nichts weiter sagen.)


12
 

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