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Vatikan verzeichnet 22 getötete katholische Missionare in 2021

1. Jänner 2022 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Zwei Ordensfrauen, ein Ordensbruder, 13 Priester und sechs Laienmissionare unter den Ermordeten - Die Hälfte der Opfer stammten aus Afrika.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Im Jahr 2021 sind weltweit 22 katholische Missionare getötet worden. Wie der vatikanische Informationsdienst Fides am Donnerstag berichtete, waren dies zwei Ordensfrauen, ein Ordensbruder, 13 Priester und sechs Laienmissionare. Die Hälfte der Opfer stammte aus Afrika.

In Süd- und Nordamerika starben sieben, in Asien drei Missionare eines gewaltsamen Todes. In Europa gab es nur einen französischen Priester, den Monfortaner-Provinzial Olivier Maire. Er wurde im August von einem Ruander getötet, der bereits einige Zeit im Provinzhaus des Ordens in Saint Laurent sur Sevre zu Gast war.


Die Gesamtzahl lag damit etwas unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Den Erhebungen von Fides zufolge wurden seit 1990 durchschnittlich jedes Jahr knapp 28 Priester, Ordensleute, Laien und Bischöfe gewaltsam getötet. Einen bisherigen Höchststand von 68 Toten nennt Fides für das Jahr 1997; den traurigen Rekord von 248 getöteten Missionarinnen und Missionaren beim Genozid in Ruanda 1994 listet der Dienst eigens auf.

Die Agentur Fides ist bei der Kongregation für die Evangelisierung der Völker angesiedelt. Die Vatikanbehörde ist für die Ortskirchen in traditionellen Missionsgebieten zuständig. Zudem koordiniert sie die Arbeit päpstlicher Missionswerke.

 

VIDEO: Pfr. Roger Ibounigg - Predigt 1. Januar 22 - Wenn wir die Eucharistie empfangen, dann ist plötzlich unser Herz Bethlehem

 

 

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