Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Voll in die Falle getappt
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

„New York Times“: Einige vorgeburtliche Bluttests liefern meist falsch-positive Ergebnisse

5. Jänner 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Renommierte US-Zeitung deckt Skandal auf: Die positiven Ergebnisse dieser Bluttests sind in etwa 85 % der Fälle falsch, ein positives Testergebnis kann jedoch für das ungeborenes Kind bedeuten, zum Tode verurteilt werden.


Washington D.C. (kath.net/pl) Schwangere Frauen wurden in die Irre geführt, zu glauben, „dass einige Ampullen ihres Blutes, die im ersten Trimester entnommen wurden, es Unternehmen ermöglichen können, schwerwiegende Entwicklungsprobleme in der DNA des Fötus mit bemerkenswerter Genauigkeit zu erkennen.“ Das berichtete die renommierte „New York Times“ am 1. Januar anhand eigener Recherchen, Untersuchungen und Befragungen von Forschern. Die Zeitung macht darauf aufmerksam, dass diese „schwerwiegenden Vorhersagen“, die einige der am häufigsten verwendeten neueren Tests machen, „normalerweise falsch sind“. Die „New York Times“ illustrierte ihren Bericht mit einer schlichten Grafik, die drastisch vor Augen führt, wie viel 85 Prozent falsche Positiv-Diagnosen tatsächlich sind, wenn es um das Leben ungeborener Kinder geht. Außerdem wird im Eingangsbereich des Artikels eine Frau vorgestellt, die eine solche Fehldiagnose aufgrund eines pränatalen Bluttests erhalten hatte. Sie ließ dann weitere Untersuchungen durchführen, die zum Ergebnis kamen, dass ihr ungeborenes Kind gesund sei – das betreffende Kind ist inzwischen sechs Monate alt und ein kerngesundes Baby. Weitere Beispiele konkreter Fehldiagnosen folgen weiter unten im Text, siehe Link zu NYT-Beitrag „When They Warn of Rare Disorders, These Prenatal Tests Are Usually Wrong“ in voller Länge.


Die „New York Times“ kritisiert, dass einige der Unternehmen Bluttests anbieten, ohne Daten zur Leistung zu veröffentlichen oder nur geschönte Daten zu zeigen. Wörtlich erläutert die NYT: „Dies sind nicht die ersten Firmen im Silicon Valley, die versuchen, ein Geschäft mit Bluttests aufzubauen.“ Bezüglich des Screenings auf Downsyndrom seien diese Bluttests einigermaßen treffend (Fehlerquote „nur“ 20 Prozent), durch schneiden die nichtinvasiven Tests „viel schlechter ab, wenn sie nach weniger häufigen Erkrankungen sucht. Die meisten werden durch kleine fehlende Chromosomenstücke verursacht, die als Mikrodeletionen bezeichnet werden. Andere stammen von fehlenden oder zusätzlichen Kopien ganzer Chromosomen. Sie können eine Vielzahl von Symptomen aufweisen, darunter geistige Behinderung, Herzfehler, eine verkürzte Lebenserwartung oder eine hohe Säuglingssterblichkeitsrate.“

Lebensschützer und der Verband der ProLife-Hebammen und –Gynäkologen reagierten auf diesen Bericht mit tiefer Besorgnis, berichtete die „Catholic News Agency“. Jeanne Mancini, Präsidentin des US-amerikanischen „Marsch für das Leben“, sagte gegenüber CNA: „Dass pränatale Tests durchweg falsch sind, fügt dem unrechtmäßigen Druck auf die Eltern, Abtreibungen durchzuführen, eine noch tiefere Tragödie hinzu. Letztendlich ist jedes Leben ein Geschenk und verdient Schutz – unabhängig von einer Behinderung.“ „Eltern, die eine solche Prognose erhalten, während ihr Baby im Mutterleib ist, sollten die notwendige medizinische und andere Unterstützung erhalten, damit sie das Geschenk des Lebens schätzen können, aber meistens werden sie auf diese Weise nicht unterstützt.“

VIDEO:  Predigt Maria Vesperbild - 6. Januar 2022 - Mons. Reichart - Wer sind diese Sterndeuter?

 

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz