Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Wird Bätzing zur Petze?
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  6. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  7. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  8. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  9. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  10. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  11. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  12. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  13. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.

Argentinien: Bischof em. Zanchetta wegen sexuellen Missbrauchs zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt

5. März 2022 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Spiegel“: „Papst-Vertrauter verurteilt“ - Zanchetta erlangte als „Nacktselfie-Bischof“ unrühmliche Bekanntheit – Arbeitete nach Suspendierung als Bischof in vatikanischer Güterverwaltung auf eigens für ihn geschaffener Stelle, wohnte in Santa Marta


Buenos Aires (kath.net) Nach der Urteilsverkündung wurde der argentinische emeritierte Bischof Gustavo Oscar Zanchetta (Archivfoto) sofort festgenommen. Dies gab das Gericht der argentinischen Provinz Salta gestern bekannt. Zanchetta, der als „Nacktselfie-Bischof“ unrühmliche Berühmtheit erlangt hatte, wurde in der nichtöffentlichen Verhandlung von Zeugen vorgeworfen, dass er während seiner Zeit als Bischof von Oran zwei Seminaristen wiederholt sexuell belästigt habe. Außerdem habe er öffentliche Gelder veruntreut, genauer Zuweisungen der Provinzregierung Salta für Gelegenheiten, die nie stattfanden: die Renovierung eines Pfarrhauses und eine Vortragsreihe im Priesterseminar. Der Bischofs selbst verteidigte stets seine Unschuld und vertrat, dass er Opfer einer Rachekampagne sei. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, wird Zanchetta „in der genetischen Datenbank“ registriert. Bisher ist Zanchetta kirchlicherseits nicht laisiert, unbekannt ist, ob ein Laisierungsverfahren läuft.

Die Journalistin Silvia Noviatsky veröffentlichte auf Twitter ein Foto, auf dem sie kommentiert, dass "die Angehörigen und Freunde der Seminaristen vor" dem Gericht weinen, weil das Urteil gegen Zanchetta "sehr gering war relativ für den Schaden, den er angerichtet hat", berichtete der italienische Vatikanist Marco Tosatti auf seinem Blog "Stylum curiae".

Der Vorfall wirft in den Augen der Öffentlichkeit wohl auch einen Schatten auf das Pontifikat von Papst Franziskus. So titelte das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ nach dem Urteil: „Papst-Vertrauter wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt“. Denn Zanchetta war nicht nur in der Zeit von Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires jahrelang Beichtkind des Papstes gewesen und von ihm 2013 zum Bischof von Oran berufen worden. Schwerer wiegt dann die weitere Entwicklung: Ein früherer Generalvikar des Bischofs hatte bereits 2015 persönlich den Verdacht auf sexuelle Belästigung von Seminaristen durch ihren Bischof an den Vatikan gemeldet, auch eindeutige digitale Selfies des Bischofs an den Vatikan gesandt. Die Rede war auch von Schwulenpornos auf dem Bischofshandy, die junge Leute beim Sex zeigten. 2016 folgte dann ein offizieller Beschwerdebrief von fünf kirchlichen Leitungspersönlichkeiten Argentiniens im Jahr 2016 beschwert, darunter inzwischen zwei früheren Generalvikaren und der Rektor des Priesterseminars von Oran (siehe Link zur Veröffentlichung mit Fotos des spanischsprachigen Originaldokuments in der argentinischen Zeitung „El Tribuno“). Der Beschwerdebrief beschreibt eigens Zanchettas problematisches Verhalten gegenüber Priesteramtskandidaten im Seminar. So sei er nachts mit einer Taschenlampe durch die Zimmer der Seminaristen spaziert und habe sie um „Massagen“ gebeten. Morgens weckte er die Seminaristen auf, dabei saß er auf ihre Betten. Er forderte die Seminaristen dazu auf, Alkohol zu trinken. Seine „obsessive Omnipräsenz“ im Priesterseminar hätte in den jungen Männern Erstickungsgefühle ausgelöst.

Trotz dieses Beschwerdebriefes, dessen Absender nicht einfach beiseite gewischt werden konnten, wurde Zanchetta zunächst nicht einmal suspendiert. Erst über ein Jahr später – 2017 – schied er aus dem Amt, er hatte Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten. Der Öffentlichkeit war als Grund „gesundheitliche Probleme“ genannt worden. Der erst 54-Jährige bekam nach seinem Rücktritt eine eigens für ihn kreierte Arbeitsstelle in der päpstlichen Güterverwaltung und Wohnmöglichkeit im Gästehaus des Vatikans, Santa Marta, also unter einem Dach mit dem Papst. Nach Aussagen des Vatikansprechers Gisotti noch Anfang Januar 2019 sei dem Bischof zwar autoritäres Verhalten vorgeworfen worden, aber es habe „keine einzige Anschuldigung sexuellen Missbrauchs“ gegeben. Zanchettas Nachfolger als Bischof von Oran hat dann gegen seinen Vorgänger ein kanonisches Verfahren wegen Verdachtes auf sexuellen Missbrauch begonnen.

kath.net hat über den Fall des Bischofs Zanchetta bereits mehrfach berichtet, siehe Link.

Archivfoto: Papst Franziskus und Bischof Zanchetta


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 7. März 2022 
 

Lieber Bene16,

auf meine Frage hin, ob hier jemand auch nur
einen einzigen gläubig-frommen Katholiken
kennt, der wegen der schrecklichen Missbräuche
Christus und die Kirche verlassen hat, bekam
ich bis jetzt noch keine Antwort hier.

Fromme Katholiken würden gerne die Rechtsform
"Kirchensteuerverband" verlassen aber nicht
wegen des sexuellen Versagens einer Minderheit
schlechter Amtsträger, sondern weil sie keine
antikatholischen Verbände und Projekte mit
finanzieren wollen. Hierüber wurde schon aus-
führlich hier diskutiert, einschließlich div.
Wortmeldungen meinerseits, daher ganz kurz:
Theologisch nicht nachvollziehbar ist das
deutsche Modell, daß die Zahlung der Kirchen-
steuer mit der Kirchengliedschaft verknüpft!
Hier sollte tatsächlich eine Entkoppelung
stattfinden, denn diese frommen Katholiken
wollen ja weiterhin sinnvolle kirchliche
Projekte unterstützen, die mit der unverfälschten
und unverkürzten kath. Glaubens- und Morallehre
übereinstimmen.

Gesegneter Tag!


2
 
 Bene16 7. März 2022 
 

@Zeitzeuge

Müssten wir nicht unterscheiden zwischen einem Austritt aus dem "Kirchensteuersystem" und einer Absage an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche?
Erstere mag unter Umständen gerechtfertigt sein, letztere natürlich nie.


2
 
 Zeitzeuge 7. März 2022 
 

Lieber Montfort,

ich freue mich, daß Sie sich zu Wort gemeldet
haben, denn auch die Debatte über einen "Kirchen-
austritt" aus Protest gegen die schrecklichen
Missbräuche sollte nicht auf emotionaler, sondern
auf rein theologischer Ebene hier geführt werden.

Ich habe meinen Ausführungen nichts hinzu zu
fügen!

Wer die Kirche wegen einer Minderheit sexuell
versagender Geistlicher verläßt, verrät auch
das Haupt der Kirche, Jesus Chrisus und begibt
sich der Gnadenmittel dieser gottgewollten
Heilsanstalt.

Wer nicht unterscheidet zwischen der hl. kath.
Kirche per se und schlechten Amtsträgern, die
sowohl kirchlich als auch weltlich hart zu be-
strafen sind, handelt entweder aus selbst
verschuldeter Unwissenheit oder aus theologisch
verwerflichen Vorsatz.

Die Antworten einiger User hier zeugen jedenfalls
nicht gerade von theologischem Basiswissen, das
sollte aber vorhanden sein, wenn man auf einem
sich zu Recht katholisch nennenden Forum befindet!


2
 
 Montfort 6. März 2022 

Zu @Norbert Sch?necker "rein juristisch" (vor 36 Std.)

Es gibt allerdings den Tatbestand des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses gegenüber Untergebenen oder Klienten (Psychotherapie), Ratsuchenden (Seelsorge), Sakramentenempfängern (Priestern) oder Unterstellten (Seminarleiter, Bischof!) - und der Mann war nicht nur "für die Leitung eines Priesterseminars offensichtlich ungeeignet", sondern er war der Diözesanbischof, der nächtens heimlich und unangemeldet die Zimmer der Seminaristen aufgesucht und diese zur Anstiftung zu sexuellen Handlungen "heimgesucht" hat. Ein "Satansbraten", der von seinem "Seelenführer" Bergoglio gedeckt, protegiert und als "unschuldig verleumdet" auf einer bestbezahlte, für ihn geschaffene "Beraterstelle" in der Vatikanischen Güterverwaltung "geparkt" wurde, wo er seinem Schutzherren sicher so manchen einträglichen Dienst erweisen konnte, zumal die vertraute Rücksprache im gemeinsamen Nobelquartier sicher bestens möglich war.
Gott wird seine Kirche reinigen, doch die heilsame Not wird schrecklich sein.


2
 
 findus 6. März 2022 
 

@Zeitzeuge

Also ich fasse Ihre Antwort so auf, dass man sich mit dem sexuellen Missbrauch abfinden muss, wo gehobelt wird da fallen eben Späne. Aber ich finde mich damit nicht ab.


4
 
 edessa 6. März 2022 
 

@Kyrill

Eben tüpische Modernisten, denen nichts heilig ist.
Heiliger Erzengel Michael hilf!


1
 
 chorbisch 6. März 2022 
 

@ Kyrill

"angeblicher sexueller Mißbrauch", "angebliche Vertuschung"?
Wo haben Sie die letzten 20 Jahre verbracht?

Ist das wirklich Ihr Ernst? Dann hätte Papst Benedikt all den Priestern, die auf seine Anweisung wegen sexueller Übergriffe laiisiert worden sind, ein grobes Unrecht zugefügt. Und Papst Franziskus müßte sich umgehend in die USA begeben, um einen gewissen Theodore McCarrick um Verzeihung zu bitten und ihn erneut zum Priester weihen und den Kardinalshut zurückgeben.
Und auch der wegen sexueller Übergriffe verurteilte "Priester H.", dessen Fall Papst Benedikt so viel Kummer bereitete, wäre nach Ihrer Ansicht nur ein Justizopfer?


6
 
 Kyrill 6. März 2022 
 

Wer aus der Heiligen Katholischen Kirche

wegen des angeblichen sex. Mißbrauches oder der angeblichen Vertuschung dieese angeblichen Mißbrauches austritt versündigt sich schwerstens und verfällt der ewiglichen Strafe. Insofern muß ich Zeitzeuge beipflichten denn das ist Mißbrauch des Mißbrauches.
Gibt es denn keine Möglichkeit solche Scheinkatholiken kirchenrechtlich zur Verantwortung zu ziehen?


1
 
 Zyane 6. März 2022 
 

Ich finde es nicht richtig, wenn man Katholiken, die wegen des sex. Missbrauchs durch Priester und deren Vertuschung aus der Katholischen Kirche austreten, mangelnden Glauben unterstellt, so wie es Zeitzeuge hier tut.


5
 
 Zeitzeuge 6. März 2022 
 

Wer die hl. kath. Kirche nicht theologisch betrachten kann oder will

kann natürlich das Verhalten wirklich gläubiger

Katholiken bzgl. der Unterscheidung von der

ecclesia catholica als gottgewollter Heilsanstalt

per se und einer Minderheit schlechter Amtsträger

nicht nachvollziehen.


Das läßt tief blicken bzgl. theol. Basiswissen!


Diese Diskussion sollte auf theologischer Ebene

geführt werden - da bleibt kein Raum für ein

Verlassen der Kirche und damit ihres Hauptes

Jesus Christus aufgrund des Versagens schlechter

Amtsträger, die "Aufmüpfigen" sollten im stillen

Kämmerlein sich prüfen, ob sie die verbindliche

kath. Glaubens- und Morallehre noch ohne Wenn und

Aber bejahen oder aber ob sie die unverzeihlichen

sexuellen Missbräuche instrumentalisieren wollen

für eine nicht mögliche Verfälschung der kath.

Lehre.

Das wäre aber dann nicht mehr katholisch!!

Im Link wichtige Info eines Betroffenen!

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/bistuemer/koeln/maria-20-war-fuer-uns-keine-unterstuetzung-art-216797


3
 
 findus 6. März 2022 
 

Zeitzeuge

Was meinen Sie mit "Nur war eben die Reaktion des Kirchenvolkes damals ganz anders als heute, nämlich gläubig katholisch.........!" ?
Meinen Sie damit, dass man es früher hingenommen hat, jetzt hingegen aufmüpfig ist?


5
 
 Zeitzeuge 6. März 2022 
 

Leider gab es auch früher sexuellen Missbrauch durch schlechte

kath. Geistliche und Ordensbrüder, wie damals

in den 30er Jahren.


Aber eben auch Missbrauch mit dem Missbrauch.

Wie damals durch die "Goebbelspresse" und heute

durch die "Einheitspresse"!


Nur war eben die Reaktion des Kirchenvolkes

damals ganz anders als heute, nämlich gläubig

katholisch.........!


4
 
 Zeitzeuge 6. März 2022 
 

Gegenfrage:

Wer kennt einen einzigen wirklich gläubigen,

objektiv frommen

Katholiken in Wort und Tat, der wegen der Miss-

brauchsfälle, der Täterkreis ist nun wirklich eine

Minderheit innerhalb des Klerus, die kath. Kirche

verlassen hat?


Denn wer die Kirche verläßt, verläßt auch deren

Haupt, Jesus Christus und begibt sich der Heils-

mittel, die dieser der Kirche eingestiftet hat.


Mit allen Folgen für das übernatürliche Gnaden-

leben und das Ewige Heil!

Das ist unverkürzt und unverfälscht gläubigen

Katholiken, dazu gehört auch die strikte

Beachtung der kath. Ehe- und Sexualmoral,

klar!!

Diese leben und handeln nach dem bekannten

Kirchenlied:

Fest soll mein Taufbund immer stehen.......,
ich will die Kirche hören......,
n i e will ich von ihr weichen!


4
 
 Zyane 6. März 2022 
 

@Zeitzeuge

Danke für den Link. Dieser zeigt, dass es schon lange vor dem 2. Vatikanischen Konzil sex. Missbrauch in der Kirche gab. Dieser ist also nicht erst durch dieses Konzil und die 68-er entstanden.


5
 
 felis.catus 6. März 2022 
 

@Zeitzeuge

"Wer die Kirche verläßt wegen der scheusslichen Missbrauchsfälle hat sie innerlich schon längst vorher verlassen."
Haben Sie wirklich alle Menschen die in den letzten Jahren ausgetreten sind, im letzten waren das immerhin 221.390, nach ihren Gründen befragt oder ist das eher ein Pauschalurteil?


5
 
 Zeitzeuge 6. März 2022 
 

Wer die Kirche verläßt wegen der scheusslichen Missbrauchsfälle

hat sie innerlich schon längst vorher verlassen.

Denn er kann oder will nicht unterscheiden

zwischen der hl. kath. Kirche mit dem HERRN

als Haupt und schlechten Amtsträgern!

Ich kann mir nicht im Ernst vorstellen, daß

z.B. ein frommes Ehepaar, das pflichtgemäß

eine Ehe nach "Humanae vitae" führt, diesen

Schritt aus diesem Grund macht!

Ähnlich, wie heute nahezu jeder Einzelfall von

den Medien begierig aufgegriffen wird, handelte

1937/38 Goebbels und die ebenfalls gleichgeschal-

tete Presse bei der antikath. "Ausschlachtung"

der Sittlichkeitsprozesse gegen kath. Geistliche

und Ordensbrüder, vgl. Link!

Aber, selbst der "Spiegel" schrieb am 11.10.71

in einer Besprechung des Buches von Hockertz

sinngemäß: "Aber das Kirchenvolk liess sich

keineswegs von seinen Hirten trennen, nie waren

die Kirchen voller und die Prozessionen länger

gewesen."

Ja, unsere Vorfahren bewahrten sich noch ihre

gläubige Vernunft!

epub.ub.uni-muenchen.de/4650/1/4650.pdf


6
 
 Stephaninus 6. März 2022 
 

Brandbeschleunigend

Jede weitere solche Nachricht wirkt brandbeschleunigend auf den ohnehin rasant fortschreitenden Glaubensschwund. Und ich kann Leute, die vielleicht nicht so viel über die Kirche wissen, auch verstehen, dass die Kirche in ihren Augen eine monströse Einrichtung geworden ist.

Papst Franziskus muss ich hier "tadeln": Er hätte doch wissen wollen, dass im Falle der Richtigkeit der Anschuldigungen er der Kirche zusätzlichen Schaden zufügt, indem er diesen Bischof im Vatikan beschäftigt....


2
 
 Zyane 6. März 2022 
 

@Frederico R

Würden Sie das bitte näher erläutern, was Sie bei meinem Statemant als Unsinn empfinden? Ich habe nicht geschrieben dass der Missbrauch von Mädchen mehr oder weniger schlimm ist.


4
 
 Federico R. 5. März 2022 
 

@Zyane

Sie meinen doch sicher diesen unwürdigen Expriester aus dem Bereich des Erzbistums Köln, der aber schon vor einiger Zeit von allen priesterlichen Verpflichtungen entbunden wurde und seitdem im Laienstand lebt. Machen Sie sich doch bitte mal schlau, bevor Sie Unsinniges verbreiten. Ob Mädchen oder Buben: Kinderschändung bleibt Kinderschändung.

Dass p.Franziskus ein peronistischer Zögling ist, weiß inzwischen nahezu jedermann. Und Peronisten halten nun mal zusammen.


2
 
 Norbert Sch?necker 5. März 2022 

@KatzeLisa

Mit "rein juristisch" meinte ich das derzeit geltende staatliche Recht.
Die katholische Moral ist ein andere Kategorie, und nach ihr ist ohnehin klar, dass Priester sexuell enthaltsam zu leben haben.
Der größte Skandal im obigen Fall ist - wenn das alles stimmt - m.E. aber tatsächlich, dass junge Männer, die voller Begeisterung das Priesteramt anstreben, womöglich angewidert diesen Weg und vielleicht sogar die Kirche verlassen. Sexuell belästigt zu werden ist zwar auch schlimm, hat aber wahrscheinlich meistens geringere Dauerfolgen.
Dass der Täter sein eigenes Seelenheil gefährdet, ist eine zusätzliche Tragik.


2
 
 Zeitzeuge 5. März 2022 
 

Anbei der wichtige Artikel von em. Bischof Aguera in einer

nicht so guten Google-Übersetzung, falls Verlinkung
funktioniert!

www.infocatolica.com/?t=opinion&cod=42805


2
 
 KatzeLisa 5. März 2022 
 

Schlaglicht

Erneut wirft dieser Fall ein Schlaglicht auf Papst Franziskus, der sich offensichtlich nicht nur mit ungeeigneten Beratern umgibt (z.B. China) - wenn er sich denn überhaupt beraten lässt - sondern auch an "schillernden" Personen festhält oder völlig unberechenbar reagiert (Aupetit).
@ Norbert Sch?necker
Diese Auffassung, daß homosexuelle Handlungen von Priestern mit Erwachsenen tolerabel seien, habe ich auch bei einem Fall in unmittelbarer Nähe von Priesterkollegen gehört. Der betreffende Priester verlor aber vor einigen Jahren seine Position als Stadtdechant (Woelki).
Vielleicht sind unsere Vorstellungen von Priestern überhöht. Sie können Sünder sein wie jeder von uns. Aber man erwartet doch, daß sie in der Nachfolge Christi nicht in ständiger Sünde leben. Wie können sie sonst die Gebote Christi erfüllen? In der Deutschen Bischofskonferenz scheint sich leider eine andere Auffassung durchzusetzen.


6
 
 Zeitzeuge 5. März 2022 
 

Im Link em. Bischof Aguer aus Argentinien über den Glaubensschwund

in seinem Heimatland!

www.infocatolica.com/?t=opinion&cod=42805


4
 
 Zeitzeuge 5. März 2022 
 

"..........die Männer unter sich bleiben wollen......."

Solche völlig unqualifizierten Bemerkungen, die

eine Pauschalverurteilung implizieren, sind unter

gläubigen Katholiken hier im Forum deplatziert,

die Bemerkung über die "Putzfrau" ist schlicht

und einfach "dümmlich"!

Von theologischer Grundbildung jedenfalls zeugen

solche Artikulierungen jedenfalls nicht!

www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-05/tansania-braucht-neues-priesterseminar-berufungen-kahama.html


10
 
 findus 5. März 2022 
 

@frank.r

Frauenfrei bis auf die Putzfrau, denn soweit geht es nun doch nicht.


3
 
 Zyane 5. März 2022 
 

@Chris2

Der Priester im Bistum Köln, der kürzlich mit 12 Jahren Freiheitsentzug bestraft wurde, hat 9 Mädchen missbraucht. Er ist ein Serientäter seit 40 Jahren, das ist weit über das Pontifikat von PF hinaus.


4
 
 frank.r 5. März 2022 
 

@Chris2

Das ist nicht ein Problem von Papst Franziskus. Die Vorfälle in St. Pölten waren zu Zeiten von JPII.
Ich verstehe langsam, warum die Männer unter sich bleiben wollen im Priesterseminar und keine Priesterkandidatinnen wünschen.


5
 
 Norbert Sch?necker 5. März 2022 

rein juristisch

Rein juristisch wird der Großteil der Strafe auf die Veruntreuung zurückzuführen sein. Erwachsene Menschen sexuell zu belästigen wird nicht mit mehrjähriger Haftstrafe geahndet. Die geschilderten Taten erfüllen m.E. (wieder rein juristisch) noch nicht einmal den Tatbestand des Missbrauchs (wenn es ein Seminar für Erwachsene Männer war). In Österreich wäre das sexuelle Belästigung (Strafrahmen bis 6 Monate), im argentinischen Strafrecht kenne ich mich natürlich nicht aus.
Das größere Problem scheint mir: warum belässt man einen Mann, der für die Leitung eines Priesterseminars offensichtlich nicht geeignet ist, noch ein Jahr lang im Amt, wo er Berufungen zerstören kann?


5
 
 girsberg74 5. März 2022 
 

Hat er nicht auch in Frankfurt

konditioniert?


1
 
 Chris2 5. März 2022 
 

DAS Problem dieses Pontifikates

Franziskus hat, wie sich immer wieder erwies, eindeutig die falschen Freunde. Und er schützt sie, solange es geht. Stattdessen sollte die Kirche endlich die Knabenschändernetzwerke zerschlagen, die ihr den Missbrauchsskandal mit weltweit 4 von 5 männlichen Opfern berschert hat, anstatt homosexuelle Beziehungen bis "in höchste Positionen des Ordiariats" (Missbrauchsgutachten) zu erlauben, wie es Karldinal Marx angekündigt hat.
Nein, die Ursache eines Problems kann nicht dessen Therapie sein!
Erkennt endlich, dass die Öffnung für den Zeitgeist nach dem Konzil nicht die Lösung, sondern das Problem ist!


9
 
 felis.catus 5. März 2022 
 

Wer will denn dann noch Priester werden, wenn er vom Vorgesetzten zu sexuellen Diensten genötigt wird?


6
 
 CusanusG 5. März 2022 
 

Ein Prototyp von Täter

Z. ist ein echter Missbrauchstäter, keiner, der nur irgendwelche rechtlichen Maßnahmen, die es vor 20 Jahren noch nicht gab übersehen hat. Er zeigt den Prototypen des Missbrauchs in der Kirche: homosexuell, kommunikativ und protegiert.

Papst Franziskus hat nicht nur ihn, sondern etliche solcher Homosexueller verteidigt und in Ämtern belassen. Die Jesuiten haben diese Leute protegiert und für ihre Zwecke eingesetzt.

Heute schafft man es, mit #outinchurch# offen homosexuelle Priester auch noch zu bejubeln und hetzt gegen gläubige Kollegen.

Es geht nicht um MIssbrauchsprävention.

Und eigentlich ist das nach Don Merzedes wieder ein Fall wegen dem der Papst zurücktreten müsste. IN den MEdien wird aber nichts geschehen,


9
 
 Hilfsbuchhalter 5. März 2022 

Missbrauch und Kirche. Hauptsache Benedikt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  4. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  7. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  8. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  9. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  10. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  11. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  12. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  13. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  14. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  15. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz