Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Jesus fragt uns: Was hast du aus deinem Talent gemacht?

22. April 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Und gerne würde ich ihm antworten: „Ich habe alles gegeben.“ - Die Jugendkolumne von Lucia Zimmermann


Salzburg (kath.net)

Vor kurzem hat ein befreundetes Ehepaar meinem Mann und mir geraten, uns zu überlegen, was unsere gemeinsame Vision ist. Wir sollen also quasi alle Energie nach vorne -  in die Zukunft - richten. Wo wollen wir hin? Was ist unser Ruf? Wohin geht unsere Sehnsucht? Wer sind wir und was wollen wir gemeinsam in unserem Leben schaffen und erreichen?

Diese Fragen wühlen sich also seit Tagen durch mein Herz und meinen Geist. Ich versuche Gottes Stimme zu hören und nehme meine eigenen Träume und Sehnsüchte auseinander.

Das Träumen von der Zukunft an sich fällt mir leicht, aber tatsächlich einen Schritt zu setzen überhaupt nicht. Schon gar nicht, wenn es darum geht, mich auf eine konkrete Vision für mein Leben festzulegen. Ich trau mich nicht einmal richtig, etwas zu formulieren, aus Angst, es könnte nur ein Luftschloss sein.


Umso mehr bewundere ich die Generationen vor mir, wo viele kaum Optionen hatten und doch so viel aus ihrem Leben gemacht haben. Sie waren mutig und fleißig und beharrlich und sind immer wieder aufgestanden.

Ist das ein Merkmal meiner Generation - aufhören, wenn sich etwas nicht mehr gut anfühlt und lieber nach etwas Besserem weitersuchen?

Immer auf der Suche nach dem, was wirklich passt, nach dem idealen Beruf, nach mehr Erfüllung, nach mehr Verantwortung, nach mehr Anerkennung, nach mehr Sinn.

Die Gefahr für mich sehe ich darin, dass ich meine Energie ins Hinterfragen stecke, anstatt zu handeln.

An Optionen mangelt es uns auf jeden Fall nicht, aber am Mut eine klare Entscheidung zu treffen und an der Bereitschaft auch unbequeme und magere Zeiten durchzukämpfen vielleicht schon.

Es ist, als würde ich mein „Talent“ (mein Leben) im Acker vergraben, aus Angst, es zu verlieren.

Meine Selbstzweifel und Sorgen halten mich klein. In so großen Lebensentscheidungen traue ich weder mir noch Gott genug zu.

Aber die Wahrheit ist, er wird kommen und fragen: „Was hast du aus deinem Talent gemacht?“

Und gerne würde ich ihm antworten: „Ich habe alles gegeben.“

Es ist meine größte Sehnsucht, dass mein Leben Früchte bringt und Sinn macht. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass es wahrscheinlich weniger entscheidend ist, ob ich genau „das Richtige“ mache. Die Hauptsache ist, ich wage überhaupt etwas und investiere mich mit ganzem Herzen.

Komm Hl. Geist, hilf mir mutig zu sein!

„Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn!“ Mt 25,23


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz