Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  8. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  9. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  10. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  11. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  12. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  13. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  14. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)
  15. „Pinocchio“ Friedrich Merz

Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig!

28. April 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Kein fremder Gott soll bei dir sein, du sollst dich nicht niederwerfen vor einem fremden Gott.“ Psalm 81,10 - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Zimmermann


Linz (kath.net)

„Kein fremder Gott soll bei dir sein, du sollst dich nicht niederwerfen vor einem fremden Gott.“ Psalm 81,10

Das ist die Bibelstelle, die ich heute Morgen gelesen habe und mit der ich mich heute näher auseinandersetzen will. Sie hat mich deshalb angesprochen, weil ich gar nicht klar vor Augen habe, wer oder was denn eigentlich „meine Götzen“ sind. Um diese Frage zu klären, habe ich mich ins Internet gestürzt und ein paar interessante Dinge gelernt:

1. Götzen stehen nicht immer automatisch an erster Stelle, das wäre zu offensichtlich und ich würde sie schnell loswerden.

2. Ich brauche meine Götzen nicht immer, aber sie bleiben eine einfache Lösung und ich kann mich ganz schnell wieder an sie wenden.

3. Meine Götzen verleihen mir ein Zugehörigkeitsgefühl.

4. Ich bin bereit für meine Götzen Opfer zu bringen.

5. Werden sie von anderen in Frage gestellt, reagiere ich schroff und aggressiv.


6. Ich prahle mit ihnen, um Lob dafür zu erhalten.

7. Meinen Götzen „anzubeten“ macht Spaß. Ich genieße es.

8. Auch der Zustand der Seele kann ein Götzen sein (chronische Müdigkeit, Depression oder ständiger Kampf mit Umständen/Problemen).

9. Ein Götzen nimmt oft den Großteil meiner Zeit ein.

10. Lese ich in der Bibel diesbezüglich etwas, wo ich mich verändern sollte, werde ich wütend.

11. Über meine Götzen könnte ich stundenlang reden —> starke Bewunderung.

12. Mache ich Dinge im Verborgenen; habe geheime Gedanken/Wünsche und ziehe mich zurück (übertriebenes Streben nach Privatsphäre) und bin unter Umständen auch bereit, zu lügen, hat das sehr häufig etwas mit Götzen zu tun.

Puuh, also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber dieses Thema ist präsenter in meinem Leben, als mir lieb ist. Wenn ich diese Punkte so durchgehe, merke ich sehr schnell, wie unfrei mein Herz ist. Aber wie kann ich mich von dem lösen, wovon scheinbar mein Lebensglück abhängt?

Mit Gottes Hilfe habe ich auch dazu eine Gedankenanregung gefunden: Nicht auf das Abwenden konzentrieren, sondern mich bewusst jemandem ZUWENDEN.

Und ich spüre, Jesus kommt heute zu mir und fragt: „Würdest du das, von dem du glaubst, dass es jetzt unbedingt sein muss, für mich loslassen und dich mir/der alten Frau/deinen Neffen/deiner Freundin/… zuwenden?“

Und ich sag JA.

„Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig. Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Kindern wiederholen. Du sollst sie sprechen, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben. Und wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land geführt hat, von dem du weißt: er hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es dir zu geben - große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast, mit allen Gütern gefüllte Häuser, die du nicht gefüllt hast, ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast -, wenn du dann isst und satt wirst: nimm dich in Acht, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat! Den HERRN, deinen Gott, sollst du fürchten; ihm sollst du dienen, bei seinem Namen sollst du schwören.“ Dt 6, 4-13


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 30. April 2022 

"Nicht auf das Abwenden konzentrieren, sondern mich bewusst jemandem ZUWENDEN."

danke, Lucia, für Deinen für mich hilf-reichen Denk-Anstoß.

danke.


0
 
 lesa 29. April 2022 

Prima Artikel, danke!
Die Kirche lebt.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  11. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz