Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
  15. Viel Lärm um nichts?

Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig!

28. April 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Kein fremder Gott soll bei dir sein, du sollst dich nicht niederwerfen vor einem fremden Gott.“ Psalm 81,10 - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Zimmermann


Linz (kath.net)

„Kein fremder Gott soll bei dir sein, du sollst dich nicht niederwerfen vor einem fremden Gott.“ Psalm 81,10

Das ist die Bibelstelle, die ich heute Morgen gelesen habe und mit der ich mich heute näher auseinandersetzen will. Sie hat mich deshalb angesprochen, weil ich gar nicht klar vor Augen habe, wer oder was denn eigentlich „meine Götzen“ sind. Um diese Frage zu klären, habe ich mich ins Internet gestürzt und ein paar interessante Dinge gelernt:

1. Götzen stehen nicht immer automatisch an erster Stelle, das wäre zu offensichtlich und ich würde sie schnell loswerden.

2. Ich brauche meine Götzen nicht immer, aber sie bleiben eine einfache Lösung und ich kann mich ganz schnell wieder an sie wenden.

3. Meine Götzen verleihen mir ein Zugehörigkeitsgefühl.

4. Ich bin bereit für meine Götzen Opfer zu bringen.

5. Werden sie von anderen in Frage gestellt, reagiere ich schroff und aggressiv.


6. Ich prahle mit ihnen, um Lob dafür zu erhalten.

7. Meinen Götzen „anzubeten“ macht Spaß. Ich genieße es.

8. Auch der Zustand der Seele kann ein Götzen sein (chronische Müdigkeit, Depression oder ständiger Kampf mit Umständen/Problemen).

9. Ein Götzen nimmt oft den Großteil meiner Zeit ein.

10. Lese ich in der Bibel diesbezüglich etwas, wo ich mich verändern sollte, werde ich wütend.

11. Über meine Götzen könnte ich stundenlang reden —> starke Bewunderung.

12. Mache ich Dinge im Verborgenen; habe geheime Gedanken/Wünsche und ziehe mich zurück (übertriebenes Streben nach Privatsphäre) und bin unter Umständen auch bereit, zu lügen, hat das sehr häufig etwas mit Götzen zu tun.

Puuh, also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber dieses Thema ist präsenter in meinem Leben, als mir lieb ist. Wenn ich diese Punkte so durchgehe, merke ich sehr schnell, wie unfrei mein Herz ist. Aber wie kann ich mich von dem lösen, wovon scheinbar mein Lebensglück abhängt?

Mit Gottes Hilfe habe ich auch dazu eine Gedankenanregung gefunden: Nicht auf das Abwenden konzentrieren, sondern mich bewusst jemandem ZUWENDEN.

Und ich spüre, Jesus kommt heute zu mir und fragt: „Würdest du das, von dem du glaubst, dass es jetzt unbedingt sein muss, für mich loslassen und dich mir/der alten Frau/deinen Neffen/deiner Freundin/… zuwenden?“

Und ich sag JA.

„Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig. Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Kindern wiederholen. Du sollst sie sprechen, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben. Und wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land geführt hat, von dem du weißt: er hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es dir zu geben - große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast, mit allen Gütern gefüllte Häuser, die du nicht gefüllt hast, ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast -, wenn du dann isst und satt wirst: nimm dich in Acht, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat! Den HERRN, deinen Gott, sollst du fürchten; ihm sollst du dienen, bei seinem Namen sollst du schwören.“ Dt 6, 4-13


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz