Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Papst verlangt auch von Petrusbruderschaft Konzelebration bei Chrisammesse

1. Mai 2022 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diese mündliche Klarstellung gegenüber französischen Bischöfen bestätigt nachträglich den Rauswurf der FSSP aus Dijon, scheint aber im Widerspruch mit dem Kirchenrecht zu stehen.


Reims/Frankreich (kath.net/mk) Papst Franziskus hat unlängst bei einem Treffen mit französischen Bischöfen darauf bestanden, dass auch die Priester der Petrusbruderschaft bei der jährlichen Chrisammesse am Gründonnerstag mit ihrem Ortsbischof im neuen Messritus konzelebrieren. Dies berichtet LifeSiteNews unter Berufung auf den Erzbischof von Reims, Éric de Moulins-Beaufort. Thema des Treffens war unter anderem das Motu proprio Traditiones Custodes, das viele Anhänger der Alten Messe als zu streng und unbarmherzig empfinden. Der Papst dürfte gegenüber den Bischöfen einige Punkte klargestellt und auch darauf hingewiesen haben, dass das Dekret vom 11. Februar dieses Jahres über die Petrusbruderschaft (FSSP), wonach deren Priester die traditionelle Messe in ihren eigenen Kirchen ohne Erlaubnis des Bischofs feiern dürfen, von ihm gekommen sei.


Der Papst betonte aber im gleichen Atemzug, dass alle Priester, auch die der FSSP, bei der Chrisammesse mit ihrem Bischof konzelebrieren müssten. Diese Messe findet traditionell am Morgen des Gründonnerstags (oder an einem der Tage davor) in der Bischofskirche statt, im Zentrum steht die Weihe der heiligen Öle für die Sakramente der Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung. Zudem ist die Feier ein Zeichen für die Einheit der Kirche, denn an ihr sollen alle Priester der Diözese gemeinsam mit ihrem Bischof teilnehmen. Die mündliche Klarstellung des Papstes scheint jedoch mit dem Kirchenrecht (can. 902 CIC) in Widerspruch zu stehen, wonach es jedem Priester freisteht, die Eucharistie allein (also nicht in Konzelebration) zu feiern. Sie steht hingegen im Einklang mit der Entscheidung des früheren Erzbischofs von Dijon, Roland Minnerath, dass die Petrusbruderschaft seine Diözese verlassen müsse, weil deren Priester bei der Chrisammesse nicht konzelebrieren wollten (kath.net hat berichtet [https://kath.net/news/75511]).

 

Foto: (c) Petrusbruderschaft


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz