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Churer Bischof bedauert, dass sich Karin Iten über theologische Zusammenhänge geäussert hat.

6. Mai 2022 in Schweiz, 12 Lesermeinungen
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Bonnemain distanziert sich gegenüber kath.net von seiner umstrittenen Präventionsbeauftragten Karin Iten. "Deswegen bin ich als Bischof bestrebt und entschlossen, in Einklang und Treue zum katholischen Glauben .... meinen Dienst zu leisten"."


Chur (kath.net)

Der Chuer Bischof Joseph Maria Bonnemain geht auf Distanz zu Karin Iten, der offiziellen Präventionsbeauftragte des Bistums Chur, die sich mehrfach massiv gegen die Lehre der Kirche gestellt hat. Iten hat unter anderen die kirchliche Sexualmoral wörtlich als „diskriminierend“ und „menschenfeindlich“ verunglimpft und ohne Nachweis behauptet, dass diese „viel Leid“ schaffe und sogar Missbrauch fördere. Gegenüber kath.net erklärt Bonnemain am Freitag: "Es ist offensichtlich, dass die kirchliche Sexualmoral, gemäss dem Evangelium, weder diskriminierend, noch unmenschlich ist, sondern die kurzsichtige und kasuistische Deutung oder Interpretation derselben. Deswegen bin ich als Bischof bestrebt und entschlossen, in Einklang und Treue zum katholischen Glauben und in Einheit mit Papst und Bischofskollegium meinen Dienst zu leisten – auch jetzt, im Zusammenhang mit der Implementierung des neuen Verhaltenskodex. Frau Karin Iten ist eine ausgewiesene Fachperson im Bereich Prävention, aber keine Theologin. Demzufolge bedauere ich, dass sie sich über theologische Zusammenhänge geäussert hat. Ich bin mit ihr im Gespräch, um diesen Sachverhalt zu klären.“


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Lesermeinungen

 lesa 7. Mai 2022 

[email protected]: Vielen Dank! Und danke auch Ihnen für Ihre Verkündigungsarbeit!


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 SalvatoreMio 7. Mai 2022 
 

Anderen zum Leben verhelfen

@lesa: Vielen Dank für alle Mühe. Ich denke, sie ist nicht umsonst getan. Meine Devise, auf den Glauben bezogen: die Lebensmühe hat sich gelohnt, wenn durch mich, durch mein Gebet, auch nur eine einzige Person zu Christus findet.


1
 
 lesa 7. Mai 2022 

Lebensgestaltung gemäß dem Glauben der Kirche macht Leib und Seele gesund.

[email protected]: Das Zitat stammt von Christa Meves, die noch den Krieg miterlebt hat. Dann hat sie die ganze Entwicklung seit den 68igern durch praktische Arbeit in der Kinder-und Jugendpsychiatrie und durch viele Bücher, Vorträge und Artikel begleitet, miterlebt, miterlitten. Diesen Absatz zitiere ich oft. Denn er scheint mir alles Notwendige zu enthalten zur Heilung und Vorbeugung dieser durch die Unmoral hervorgerufenen, furchtbaren Situation. Er stammt aus dem Artikel "Zur Psychologie des Zeitgeistes in der gewandelten westlichen Gesellschaft" (TP 8.8.2019). In derselben Ausgabe fand sich auch die großartige Stellungnahme von Benedikt XVI. zu diesem Thema. Gott schenkt jeder Zeit Menschen, die die Situation im Licht der Offenbarung darstellen und Wege aus der Krise benennen. Aber die Menschen müssen in unseren Breiten die flüchtigen Info-Gewohnheiten aufgeben und wieder selber denken.
Sie haben recht: Die Ernährungsgewohnheiten (leiblich und geistig) spielen eine große Rolle


1
 
 Aschermittwoch 7. Mai 2022 
 

Ehrliches Bedauern?

Wer hat diese Dame in dieses Amt gewählt? Ist denn dieser Bischof immer noch Lehrling in Sachen Personalauswahl? Wenn seine Distanzierung ehrlich ist, so zieht er diesen Verhaltenskodex zurück.Wäre zwar ein Affront gegenüber Frau Iten. Aber diese Dame ist für dieses Amt völlig ungeeignet.


5
 
 SalvatoreMio 7. Mai 2022 
 

Ökologie des Menschen und Umkehr der ganzen Gesellschaft

@liebe lesa! Ihre Gedanken sind ganz wichtig. Wir müssen lernen, unsere "entfesselte Natur" freiwillig, aus Liebe zu Gott, zu den Mitmenschen und nicht zuletzt aus Eigenliebe durch "Zucht und Ordnung" an die Kandarre zu nehmen. Dazu gehört Einsicht und Anleitung, auch von Seiten der Kirche (Katechese, Predigt, Kurse). Zu einem Leben mit Gott gehört, dass wir unsere Süchte zügeln lernen. Wird das Thema je irgendwo angesprochen? - Durch jetzige Teuerungen (Lebensmittel z. B.) wird vielen ein Umdenken aufgezwungen. Wir könnten das Problem aber zu unserem Wohl nutzen, indem wir lernen, wertvolle, gesunde, schmackhafte Speisen auf den Tisch zu bringen, die wenig kosten und zugleich die Gier nach "immer mehr" verringern. Das Thema klingt banal, doch das, was wir essen und trinken, beeinflusst nicht nur den Magen, sondern auch das seelische Gleichgewicht. (Um nur 1 Thema zu nennen).


1
 
 Stefan Fleischer 7. Mai 2022 

Im Zusammenhang mit diesem Fall

veröffentlichte meine Tageszeitung den folgenden Leserbrief:
Das Schisma steht vor der Tür
Protest gegen Bischof wegen «Doppelmoral und Heuchelei»
Ausgabe vom 30. April
Was sich seit Jahren abzeichnete und im klaren Nein des Deutschen Synodalen Weges zu einem verpflichtenden Lehramt innerhalb der römisch-katholischen Kirche seinen bisherigen Höhepunkt fand, zeigt sich nun auch in unserem Land deutlich. Ein weiteres Schisma dürfte nur noch schwer zu vermeiden sein. Schöne Worte und das Tanzen um den heissen Brei helfen da nicht mehr weiter. Über kurz oder lang werden wir Katholiken vor der Entscheidung stehen, welcher Kirche wir angehören wollen, der universellen, römisch-katholischen, der deutsch-katholischen (oder wie sie sich auch nennen mag), oder wem sonst. Interessant zu wissen wäre es, wohin unsere Bischöfe ihre Bistümer zu führen gedenken. Meine bisherigen Bitten um eine Antwort blieben bisher ohne eindeutige Antwort.
Stefan Fleischer, Grenchen


3
 
 Zeitzeuge 6. Mai 2022 
 

Ja, so ist es, werter Chris2 - und in AL ist leider die falsche "Situationsethik"

eingegangen, vgl. den Artikel des unvergessenen
Philosophen Robert Spaemann im Link!

de.catholicnewsagency.com/story/exklusiv-ein-bruch-mit-der-lehrtradition-robert-spaemann-uber-amoris-laetitia-0730


3
 
 lesa 6. Mai 2022 

Prävention ohne Gebot und Moral?

Eine von der Kirche zur Prävention Beauftragte sollte wissen: Das Gebot und die Lehre der Kirche sind der beste Schutz.
"Wir brauchen eine nüchtern sachliche Beurteilung der Gefahren, die eine entfesselte Natur nun einmal mit sich bringt. Letztlich ist damit aber eine intensivierte Hinkehr zu Gottes Schöpfungsordnung nötig. Dem muss in unserer modernen Welt neu und sehr gesundheitsbewusst begegnet werden, indem wir gehorsambereit und sehr bewusst auf Gottes Willen und auf seine Grenzsetzungen achten. Eine solche Ursachenfindung wäre der erste Schritt zur Sanierung. Doch dazu ist Umkehr in der gesamten Gesellschaft nötig.
In der Kirche aber brauchen wir mithilfe der Bibel, dem KKK, und der Beschäftigung mit der Ökologie des Menschen– und das heißt mit den biologischen Grundlagen unserer von Gott geschaffenen Natur – wie auch mithilfe von Beichte und brüderlicher Hilfe – neue bewusste klare Grundlagen des Wissens, um der jetzigen Wirrnis wirksam begegnen zu können."(Christa Meves)


4
 
 Chris2 6. Mai 2022 
 

@Zeitzeuge

"Kasuistik"? Ist das nicht das, was Franziskus immer wieder kritisiert hat?


0
 
 Väterchen Frost 6. Mai 2022 
 

Frau Iten als Präventionsbeauftragte zu wählen,

war natürlich ein schwerwiegender Fehler, wenn man bedenkt, dass sie gegenüber der biblischen und katholischen Sexualmoral, mit der sie zu wenig vertraut ist, offenbar riesengroße Vorurteile hegt. Das ist keine gute Grundlage für ein solches Amt!


4
 
 Zeitzeuge 6. Mai 2022 
 

Kasuistik ist die Anwendung der Normen im konkreten Einzelfall -

oder deren Missachtung!

Daher hat meine Generation noch glernt, daß bei
schweren Sünden immer Art, Anzahl und Umstände
in der Beichte mitzuteilen sind!

Ohne Kasuistik verfällt man in die moraltheologische Irrlehre der 1956 vom Vatikan verurteilten
"Situationsethik", wovor bereits Papst Pius XII.
warnte, vgl. Kap. "Irrtümer" im Link!

Ich besitze eine kasuist. Moraltheologie von
Jone in der bezeichnenderweise letzten Aufl.
von 1961, die mir bei Gewissensfragen schon
öfter wertvolle Dienste geleistet hat.

Übrigens weiss jeder Jurist, daß die Kasuistik
für die Rechtsprechung unentbehrlich ist.

Fazit: Die Kasusitik ist für die Beurteilung
moralischer Fragen unentbehrlich und hat eine
sehr lange Tradition in der kath. Kirche inkl.
des hl. Kirchenlehrers Alphons Maria v. Ligouri!

Das sollte ein kath. Bischof doch wohl auch
wissen, erst recht, wenn er im "Opus Dei" ist!

www.kathpedia.com/index.php?title=La_famiglia_%C3%A8_la_culla


3
 
 Chris2 6. Mai 2022 
 

Danke für diese klare Positionierung.

Wobei sie natürlich nicht nur rein theologisch das Thema verfehlt hat. Aber das hat sie leider mit nicht wenigen Bischöfen gemein, die das Feuer der Missbrauchsnetzwerke mit Feuer bekämpfen wollen...


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