Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  6. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  11. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  14. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

Anglikanische Pastorin spricht sich für freien Zugang zu Abtreibung aus

12. Mai 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hintergrund dürften persönliche Erlebnisse (Schwangerschaft nach Vergewaltigung bzw. mit Lebensgefahr) sein, aus denen heraus sie argumentiert, die aber nur auf einen winzigen Teil aller Abtreibungen umgelegt werden können.


London (kath.net/mk) Die anglikanische Pastorin Lizzi Green hat sich auf Twitter für einen möglichst freien Zugang zu Abtreibungen ausgesprochen und dies damit begründet, dass sie einem Gott der Liebe folge. Dies berichtet LifeNews. Ihre Meldung war eine Reaktion auf die bevorstehende Gerichtsentscheidung in den USA, die einen Meilenstein für den Lebensschutz bedeuten könnte. Green meint zwar, dass Abtreibungen „selten“ sein sollten, aber Frauen müssten die Wahl dazu haben.

Ihre Einstellung dürfte auch durch persönliche Erlebnisse beeinflusst werden: Die Pastorin hatte in ihrem Leben bereits zwei Abtreibungen, eine in einem sehr jungen Alter nach einer Vergewaltigung, und eine in einer für sie lebensbedrohlichen Phase ihrer Schwangerschaft. Hier ist nicht klar, ob es sich wirklich um eine Abtreibung, also die absichtliche Tötung des Ungeborenen handelt, oder die Ärzte wegen der Lebensgefahr für Mutter und Kind die Geburt einleiteten und das Kind nicht überlebte. Auch Lebensschützern ist in der Regel bewusst, dass es seltene Fälle gibt, wo die Ärzte nicht beider Leben retten können und die Mutter oder das Kind stirbt. Bei einer Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung befindet sich die Mutter in einer besonders schwierigen und tragischen Situation.


Die Kirche hält dennoch den gleichen Wert jedes ungeborenen Kindes hoch, egal unter welchen Umständen es entstanden ist, und ermutigt das medizinische Personal, bei Komplikationen alles Mögliche dafür zu tun, damit Mutter und Kind überleben. Wenn Green den Lebensschützern vorwirft, es sei ihnen egal, wenn Frauen durch die Schwangerschaft sterben oder in Not geraten, übersieht sie das dichte Netzwerk an bestehenden Hilfsangeboten gerade aus dem Lebensschutz heraus, auch für jene Frauen und Männer, die unter einer geschehenen Abtreibung leiden. Darüber hinaus zeigen Statistiken, dass rund 99 % der Abtreibungen nicht auf Fälle von Vergewaltigung oder Lebensgefahr der Mutter entfallen. Diese seltenen Schicksale können also keinesfalls als Argument zur generellen Freigabe dienen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  7. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  8. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  9. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  12. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Wien: Semesterschluss "nicht nur mit Diplom, sondern mit Mission"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz