Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

Cordileone: „Wieso politisiere ich die Eucharistie, wenn ich einfach die Lehre der Kirche anwende?“

31. Mai 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


San Francisco: Erzbischof Cordileone verweigert hochrangiger Pro-Abtreibungs-Politikerin die Kommunion - Cordileone verweist auf die Lehre der Kirche und Nancy Pelosis Unterstützung eines radikalen Abtreibungsgesetzes


Washington D.C. (kath.net/mk) Der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, hat seine Entscheidung, Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, wegen deren aggressiver Pro-Abtreibungs-Politik in seiner Diözese nicht mehr zur hl. Kommunion zuzulassen, gegen Kritik verteidigt. „Wieso politisiere ich die Eucharistie, wenn ich einfach die Lehre der Kirche anwende?“, meinte Cordileone in einem Interview mit EWTN, wie National Catholic Register berichtet. Seine Absicht sei pastoral, nicht politisch, und er gebe zu bedenken, dass auch ein Politiker durch den Empfang der Kommunion trotz einer schwer sündhaften Tätigkeit bewusst eine politische Agenda verfolgen könne. Darüber hinaus habe er zu Gebet und Fasten für Pelosi aufgerufen und – ohne Erfolg – das persönliche Gespräch mit ihr gesucht.


Der Erzbischof hatte zuvor angekündigt, Pelosi mitgeteilt zu haben, dass sie in seiner Erzdiözese nicht mehr zur Kommunion zugelassen werde, solange sie ihre Unterstützung der Abtreibung nicht öffentlich widerrufe. Der Schritt kam, nachdem Pelosi mit Entschiedenheit einen Gesetzesentwurf der Demokraten unterstützt hatte, der Abtreibung bis zur Geburt landesweit erlaubt hätte. Während etwa ein Dutzend anderer US-Bischöfe Cordileones Entscheidung öffentlich unterstützen, hat sich Erzbischof Wilton Gregory von Washington D.C., wo Pelosi die meiste Zeit verbringt, bisher nicht dazu geäußert. In der Vergangenheit hatte er angedeutet, eine solche Verweigerung der Eucharistie nicht zu beabsichtigen.

Archivfoto Erzbischof Cordileone (c) Erzdiözese San Franzisco

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz