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Bischofskonferenz-Vorsitzender Lackner kündigt Besuch der Ukraine an

6. Juni 2022 in Österreich, keine Lesermeinung
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Salzburger Erzbischof möchte "als Zeichen der fortdauernden Unterstützung und Verbundenheit" in das Kriegsland reisen.


Salzburg (kath.net/ KAP)

Der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Franz Lackner, plant, die Ukraine zu besuchen. Ein Besuch Lackners und eventuell weiterer Vertreter des österreichischen Episkopats, "als Zeichen der fortdauernden Unterstützung und Verbundenheit", werde derzeit vorbereitet, hieß es am Sonntagnachmittag in einer Aussendung der Erzdiözese Salzburg. Details zur konkreten Planung würden zu gegebener Zeit veröffentlicht, so die Erzdiözese.

Am Samstag war der Salzburger Erzbischof mit dem Kiewer Weihbischof Stepan Sus in der Salzburger ukrainischen griechisch-katholischen Kirche St. Markus zusammengetroffen. Der ukrainische Bischof befindet sich derzeit auf einem mehrtägigen Besuch in Österreich. Inhalt des etwa 45-minütigen Gesprächs sei laut Erzdiözese die derzeitige, allgemeine Lage in der Ukraine, die Hilfsmöglichkeiten der Kirche in Salzburg und Österreich, sowie die Situation der ukrainischen Geflüchteten in Österreich gewesen. Ebenfalls bei dem Besuch dabei waren der Generalvikar des Ordinariats für die katholischen Ostkirchen, Yuriy Kolasa, sowie der Pfarrer der Salzburger ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde, Vitaliy Mykytyn.


Bischof Sus habe dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz für die Unterstützung und Solidarität, die seine Landsleute in Österreich erfahren haben, gedankt. Pfarrer Mykytyn zufolge seien in Salzburg bereits 140.000 Euro an seine Gemeinde gespendet worden. Die Erzdiözese hatte bereits im März angekündigt, die Einnahmen der Sonderkollekten für die Ukraine verdoppeln zu wollen.

Generalvikar Kolasa äußerte die Sorge, dass mit zunehmender Dauer des Krieges die damit einhergehenden wirtschaftlichen Belastungen der Bevölkerung zunehmend den ukrainischen Geflüchteten angelastet werden könnten, trotz der großen öffentlichen Unterstützung. Dieser Gefahr müsse man seitens der Kirche entschieden entgegenwirken, so der Geistliche.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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