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Bistum Limburg: „Ich muss raus aus dieser Kirche…“

7. Juni 2022 in Deutschland, 59 Lesermeinungen
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Werbung für Kirchenaustritt? - Bistum Limburg gibt dem Ex-Katholiken und Ex-Generalvikar Andreas Sturm bei KEB Frankfurt eine offizelle katholische Bühne auf der Bistums-Website


Frankfurt a.M. (kath.net) „Ich muss raus aus dieser Kirche…“. Unter diesem Titel lädt die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt (KEB) zu einem Online-Gespräch mit Andreas Sturm ein, der vor kurzem bei den Altkatholiken eingetreten war. Die Einladung steht gut auffindbar auf der Website des Bistums Limburg, dessen Bischof Georg Bätzing gleichzeitig der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist. Sturm wird auf der Website wörtlich folgendermaßen beschrieben: er war „als Generalvikar in Speyer einer der mächtigsten Kirchenmänner Deutschlands und wurde immer stärker zu einem Gesicht einer reformfähigen Kirche. Er bezog mutig Stellung zu Themen wie den Segnungen von homosexuellen Beziehungen oder dem Zölibat. Ein Hoffnungsträger, der aber selbst jetzt keine Hoffnung mehr hat. Und deshalb konsequent handelt: Andreas Sturm tritt aus der Kirche aus, weil er an Veränderung nicht mehr glauben kann. Damit spricht er Hunderttausenden aus der Seele. In einem Online-Gespräch der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt (KEB) stellt der ehemalige Generalvikar sein Buch ‚Ich muss raus aus dieser Kirche. Weil ich Mensch bleiben will.‘ vor.“

Kritik an der Entscheidung Sturms, die römisch-katholische Kirche zu verlassen bzw. an seinen nicht mit dem katholischen Lehramt übereinstimmenden Positionen ist in dem Pressebeitrag des Bistums Limburg nicht auffindbar.

Sturm war von 2018 bis zum 13. Mai 2022 der Generalvikar des Bistums Speyer, er war von Bischof Karl-Heinz Wiesemann auf diesen Posten berufen worden. Bereits am 16.3.2021 hatte Sturm angekündigt, die vatikanische Entscheidung vom 15.3.2021 zu ignorieren und weiterhin Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare zu ermöglichen.

Der bekannte Augsburger Theologe und Buchautor Bernhard Meuser (siehe Link) kommentierte auf seinem Facebook-Auftritt diese Einladung auf der Limburger Bistumshomepage folgendermaßen: „Das darf doch nicht wahr sein! Bistum Limburg rührt die Werbetrommel! Ich habe mich immer für die Einheit eingesetzt. Aber ich komme mehr und mehr an den Punkt, an dem ich sage: Dann geht doch endlich! Bitte! Nehmt eure peinlichen Bischöfe mit, eure Gremien, eure Betonburgen, die fette Kohle und das falsche Pathos. Seid doch endlich mal Überzeugungstäter und nicht Überzeugungsschwätzer!“

Screenshot zur Dokumentation (c) Bistum Limburg, mit Foto Andreas Sturm (c) Herder Verlag


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Lesermeinungen

 ThomasR 9. Juni 2022 
 

Ich bin ein alter Mensch

aber
hätte ich heute zur Wahl für meine Kinder (ich habe leider keine Kinder)

Erstkommunion mit Beichte bei der Piusbruderschaft
oder
Erstkommunion ohne Beichte in der Pfarrgemeinde

dann würde ich meine Kinder 100% zur Erstkommunion bei der Piusbruderschaft anmelden

Ich war lange kein Freund der Piusbruderschaft- ich bin weiterhin kein großer Freund der Piusbruderschaft, trotzdem würde ich meine KInder wenn ich diese hätte heute eher zur Piusbruderschaft schicken.
Ich fühle mich inzwischen immer wieder fremd in meiner Kirche.

Wir erleben eine Kirche die nicht nur die Heilige Messe Richtung Volk zelebriert sondern irgendwie zusätzlich inzwischen auf dem Kopf steht.

Bereits vor einigen Jahren habe ich einen Knaben erleben müssen der Blumen bei der Frohnleichnamprozession vor dem Allerheiligsten zerstreute und erlebe immerwieder jüngere oder ältere Damen , die bei der neuen Messe die Kleidung von männlichen Ministranten tragen und als Ministranten dienen.

Wo sind wir eigentlich?


1
 
 kleingläubiger 9. Juni 2022 
 

@MontiRa

In den normalen katholischen Kirchen hier ist es definitiv zutreffend. Hier wird das allerheiligste Sakrament sogar oft nur noch von Laien ausgeteilt.


0
 
 gebsy 9. Juni 2022 

@ThomasR

Das Verständnis für die Heilige Beichte ist einfach weg. Joh 20,22-23 ist doch unmissverständlich ...
Dass im Gotteslob (2013) Nr. 600 eine aktualisierte Betriebsanweisung für das Wunder Mensch zum Meditieren einlädt, scheinen viele nicht zu wissen:

www.kathtube.com/player.php?id=51292


0
 
 elli_orang 8. Juni 2022 
 

ThomasR

Das ist sicherlich keine Option, wenn alle sich einfach abwenden nur weil es Herausforderungen gibt.

Die treten da wohl eher in die Pilatus-Bruderschaft ein

Da gefällt mir mehr was SalvatoreMio darüber geschrieben hat.


0
 
 ThomasR 8. Juni 2022 
 

@ell_orang + Ausschlüsse

Sie haben völlig Recht,
aber

Ihre Liste der Aussschlüsse gilt nicht bei der abgetrennten Piusbruderschaft- man kann alle Austretende ermuntern doch dieser Gemeinschaft oder einer Freikirche anzuschließen

Lange, auch wegen dem Alter, war ich kein großer Freund der Piusbruderschaft

Trotzdem habe ich angesichts der Zulassung um 50 bis 80 der Erstkommunionkinder in Novus ordo zur Erstkommunion ohne Beichte, habe ich meine Meinung geändert
(es ist nix corona- es ist die Entwicklung der letzten 20 Jahre , Alleinverantwortungsbereich des Ortspfarreres und damit in meinen Augen eine Frucht einer zum Teil säkularisierten Priesterausbildung im wesentlichen Teil der diözesanen Priesterseminare- hier kommt dagegen Alleinverantwortungsberich des Ortsbischofs in Betracht)

www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html


0
 
 Zeitzeuge 8. Juni 2022 
 

Lieber Chris2,

im Link ein Aufsatz des Freiburger Kanonisten
Prof.Dr. Georg Bier bzgl. des theologisch nicht
nachvollziehbaren deutschen Kirchensteuersystems.

Gerade konservtive (conservare= bewahren, vgl.
z.B. 2 Tim. 1, 6-14) Katholiken werden dadurch
in Gewissenkonflikte verstrickt, da sie ja mit
ihrem Geld oft Projekte und Organisationen
(z.B. BdKJ) mitfinanzieren müssen, die mit
der kath. Glaubens- und Sittenlehre unvereinbar
sind! Diese Menschen würden gerne eine Abgabe
für von ihnen selbst ausgewählte kirchl. Projekte
entrichten, davon wollen aber die dtsch. Bischöfe
nichts wissen.

Aber die gültige Rechtslage ist nun leider
einmal da - man kann da nur denken, daß man
selbst nicht für die Verwendung (Zweckentfremdung)
von Kirchensteuergeldern verantwortlich ist.

Infolge meiner größeren Familie und jetzt als
langjähriger Rentner brauchte bzw. brauche ich schon seit langer Zeit so gut wie keine KSt mehr zu entrichten.

media.herder.de/files/herkorr-66-2012-11-551-555-wer-nicht-zahlen-will-muss-buessen-zur-problematik-des-kirchenaustritts-id-24416.pdf


1
 
 ThomasR 8. Juni 2022 
 

@Chris2

wenn die Piusbruderschaft schafft ohne am Kirchensteuertopf beteiligt zu sein 5 Sonntagsmessen in München anzubieten,

dann vielleicht würde auch der Amtskirche die Abschaffung der Kirchensteuer endlich helfen, ausreichende Anzahl der Priester vom Ausland einzustellen um den Zugang zur Heiligen Messe an jedem Sonntag in jeder Pfarre für die Gläubigen zu sichern


1
 
 elli_orang 8. Juni 2022 
 

Werbung für stattlichen Kirchenaustritt?

Wenn Chris2 hier auffordert keine Kirchensteuer zu
Zahlen ist das ja auch eine Werbung für Kirchenaustritts nach staatlichem Recht.

kirchenrechtlichen Folgen des Austritts wie folgt aufgezählt:

Ausschluss von den Sakramenten der Buße, Eucharistie, Firmung und Krankensalbung – außer in Todesgefahr,
Ausschluss von kirchlichen Ämtern und Funktionen,
Ausschluss vom Taufpaten- und vom Firmpatenamt,
Ausschluss der Mitgliedschaft in pfarrlichen und in diözesanen Räten (z. B. Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand bzw. Vermögensverwaltungsrat, Diözesanpastoralrat etc.),
Verlust des aktiven und passiven Wahlrechts in der Kirche,
Ausschluss der Mitgliedschaft in öffentlichen kirchlichen Vereinen,
kirchliche Eheschließung nur mit Erlaubnis des Ortsordinarius,
Ausschluss vom kirchlichen Begräbnis, soweit nicht vor dem Tod irgendein Zeichen der Reue vorgelegen hat

Also das ist keine gute Idee! Sollte man auf keine Fall darauf hören!


1
 
 Chris2 8. Juni 2022 
 

@SalvatoreMio

Wer nur aus der Kirchensteuer austritt, der "geht" ja nicht. Anders ist es, wenn jemand austritt, um mehr Geld für den nächsten Urlaub übrig zu haben oder, weil er sowieso nie katholisch war oder es schon längst nicht mehr ist. Oder der gar tausende und abertausende Seelen in die Irre führt. Beten wir für sie und uns alle, denn niemand kann sicher sein, den Glauben auch in schweren persönlichen Krisen oder in Zeiten der Verfolgung zu bewahren...


1
 
 Chris2 8. Juni 2022 
 

Kirchen(d)(steuer)austritt

@Ulrich Motte: Gut zusammengefasst, danke.
Ich kenne Gläubige, die es nicht mehr vor ihrem Gewissen verantworten konnten, mit ihren Kirchensteuern auch ZdK, "Synodaler Weg", Homo-Aktionen in Kirchen, Altarraumverwüstungen, häretisch geführte Bistümer und andere schwere geistliche Ärgernisse mitzufinanzieren. Ich bin sicher, alle spenden jetzt direkt an katholische Gruppen ihres Vertrauens, viel bewusster und sicherlich oft auch mehr als vorher. Generell schrecken die meisten vor einem Kirchensteueraustritt zurück, etwa wegen des in Deutschland so verlangten "Kirchenaustritts" (man kann ja die Gründe darlegen, "Austritt aus der Kirchensteuer" schreiben und, wenn verlangt, das "steuer" dezent streichen - damit ist alles dokumentiert), aus familiären Rücksichten oder z.B. auch, weil sie fürchten, sonst in ihrem Umfeld nicht mehr als Katholik wahr- und ernstgenommen zu werden.
Perfide: Progressive Fundis deuten natürlich jeden Kirchen(steuer)austritt in ihrem Sinn...


2
 
 SalvatoreMio 8. Juni 2022 
 

Weggehen oder nicht?

@Ja, Maryblue: wir unterliegen einer schweren Prüfung und müssen uns "durchlavieren", wie mir ein treuer Priester sagte, der nicht mehr erwünscht ist vom kirchl. Dienst abgeschnitten wurde. - Und jeder von uns, der Christus liebt und weggeht, schadet gleichzeitig einer anderen treuen Person - schon deshalb, weil es immer einsamer wird. (Dies nur zum Durchdenken!)


2
 
 Ulrich Motte 8. Juni 2022 
 

Varianten von "raus"

Mancher Progessive geht. Mancher Konservative geht. Mancher Progressive sieht Konservative gerne gehen, und umgekehrt... Mancher will, daß keiner raus geht. Andere fordern, kirchenrechtlich vorgesehen, den Ausschluß mancher von Sakramenten. Ich meine mit allen Beispielen vorher den Kirchenaustritt im Sinne des deutschen Kirchensteuerrechts. Einige Konservative unterscheiden ja - mit vatikanischer Hilfe- den Austritt aus der katholischen Kirchensteuerkirche von dem aus der katholischen Kirche. Und Maßnahmen von und gegen Kleriker sind noch einmal anderes als bzgl. von Laien...


1
 
 follower 8. Juni 2022 

Ich muss raus aus dieser Kirche

Da fällt mir Joh 6:67 ein: "Wollt auch Ihr gehen ?"


2
 
 gebsy 8. Juni 2022 

Ein Geschenk?

Liebe Geschwister im Glauben, sehen wir die Handlungen dieses von Gott unendlich geliebten Menschen als warnendes Geschenk. Die Umkehrunfähigkeit führt uns schnell in den Abgrund ...


1
 
 serafina 8. Juni 2022 
 

Ja, er muss raus aus dieser Kirche!


1
 
 723Mac 8. Juni 2022 
 

weg der Erneuerung der Kirche und des Glaubens @Maryblue

führt u.A. über die Einladung und Neuansiedlung von Klostergemeinschafen selbst vom Ausland , die Klöster sind Gebetsorte der Kirche
Biespiele der Neuansiedlung z.B. Neuzelle-Zisterzensier, Neviges-Kommunität St Martin. , Engelport - Anbetungsschestern , alle Wirkungsstätten der Petrusbruderschaft, LC- Gemeinschaften u.A.
Die neuangesiedelten Gemeinschaften schaffen das Volk in der nächsten Umgebung mit eigenem Beispiel für Christus und für den Glauben zu begeistern
Wir müssen über diese Zeit der Finsternis (auch in der Kirche) durch- die Gottesmutter und die Heiligen werden uns dabei beistehen
Es gibt noch jede Menge Gemeinschaften die vom Ausland z.B. über Kontakte der Kirche in Not nach Deutschland eingeladen werden können (z.B. ive s.link) damit Deutschland ein Gebetsort bleibt (Klöster beten stellvertretend auch für Andere)

ive-deutschland.de


3
 
 Ulrich Motte 8. Juni 2022 
 

Wer "raus" ?


0
 
 SalvatoreMio 8. Juni 2022 
 

Keine Kommunionausteilung durch Priester, nur durch Laien?

@kleingläubiger: dieses Übel gibt es also öfter! Ich habe es beim gleichen Priester 3x moniert mit Begründung. Antwort: "Sie haben ja Recht, aber ..." Einerseits soll den Frauen dadurch offenbar "Ehre" erwiesen werden; wahrscheinlich machen auch hauptamtl. Laienkräfte Druck, und das alles vorstellbar zum Wohlgefallen des Bischofs. - Meine Nervenkräfte verschleißen ...


1
 
 Joachim Heimerl 7. Juni 2022 
 

elli_orang Sie hätten schon recht,

aber wenn jemand nicht glauben will, dann hilft das halt auch nichts!!


3
 
 MontiRa 7. Juni 2022 
 

@kleingläubiger

"Mundkommunion gibt es nur noch bei der Piusbruderschaft."
Diese Aussage ist natürlich NICHT zutreffend.


1
 
 Maryblue 7. Juni 2022 
 

Konversion

Das Jesukind das in Sievernich erscheint, sagt: Es kommt eine große Finsternis jetzt über die Kirche aber wir sollen treu sein. Ich bin vor ca 20 Jahren in die kath. Kirche eingetreten,vorher war ich evangelisch. (Barmherziger Jesus, Offenb. von Schwester Faustina.) Und kann da kommen was da will ich werde treu sein. Die Menschen sollen umkehren und ihren kath. Glauben leben. Die Botschaften von Sievernich sind sehr zu empfehlen. Und auch Radio Horeb braucht noch Helfer im Team Deutschland um den kath. Glauben zu verbreiten.


6
 
 kleingläubiger 7. Juni 2022 
 

@katzeLisa

Ich habe hier leider auch schon des öfteren erlebt, dass sich die Priester bei der Kommunionausteilung irgendwo gemütlich hinsetzen und Laien, besonders gern Frauen, die Kommunion austeilen lassen. Natürlich in die Hand. Mundkommunion gibt es nur noch bei der Piusbruderschaft.


4
 
 Chris2 7. Juni 2022 
 

Künstliche Verknappung der Hl. Messen in München

@ThomasR Man hatte das angeblich damit begründet, parallel stattfindende Gottesdienste möglichst zu vermeiden, um die verbliebenen besser zu füllen. Ein Trugschluss, denn jede Kirche (ja jeder Priester) hat ihren eigenen "spirituellen Touch". St. Peter z.B. zieht durch seine feierlichen Hl. Messen mit guten Predigten und ebensolcher Kirchenmusik Gläubige aus dem ganzen Großraum München an. Wer stattdessen eher Entertainment am Altar oder gar Revolution sucht, wird kaum eine feierliche Hl. Messe in lateinischer Sprache besuchen (auch nicht im neuen Ritus), nur weil sie als einzige noch in sein Zeitfenster passt - und umgekehrt. Nein, die meisten Leute wandern ab oder gehen gar nicht mehr zur Messe.
Es geht aber auch anders: Die Patres der Piusbruderschaft in München hatten während Corona jeden Sonntag sage und schreibe 5 öffentliche Hl. Messen zelebriert...


2
 
 chriseeb74 7. Juni 2022 
 

Vermutlich lässt sich dieser

Synodalsumpf und ihre Protagonisten nur noch trockenlegen, in dem die Menschen in Massen aus dem Kirchensteuerverein austreten und so diesen Bestrebungen die rote Karte zeigen; ich bin kurz davor...


1
 
 Martinus Theophilus 7. Juni 2022 
 

Schlimmburg

Der Papst sollte dieses Bistum endlich ganz offiziell in "Schlim(m)burg" umbenennen!


2
 
 Chris2 7. Juni 2022 
 

Ich bin es leid, Gal 1,8f zitieren zu müssen:

"Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht."
(Und nein, das ist keine Übersetzung aus der finsteren frühen Neuzeit, sondern die Lutherbibel 2017)
P.S.: Umkehr ist zu Lebzeiten jederzeit und jedem möglich. Haben Sie Mut!


3
 
 Chris2 7. Juni 2022 
 

@Scotus

Ich glaube zu ahnen, was Sie damit sagen wollen und wie sie das damals empfunden haben. Aber damit keine Missverständnisse aufkommen: Jeder Mensch, wie auch immer er lebt oder was er tut, ist ein geliebtes Kind des barmherzigen Gottes, das er mit einer unsterblichen Seele ausgestattet hat und dem er bis zum letzten Atemzug die Hand zur Rettung entgegenstreckt. Immer. Jedem. Ohne jede Ausnahme. Erst im Moment des Todes trennt sich die Spreu vom Weizen (Himmel / Fegefeuer / Hölle).
Auch, weil schon lange nicht einmal mehr die Kirche von der Seele spricht, zerfallen Menschenwürde und Menschenrechte gerade zu Staub. Denn sie basierten immer auf der Vorstellung einer unauslöschlichen menschlichen Würde, also einer Art "säkularen Seele". Inzwischen fordern bereits höchste politische Kreise ganz offen ein "Menschenrecht auf Abtreibung". Welch eine diabolische Perversion der Menschenrechte. Wir können nicht dankbar genug sein, katholische Christen sein zu dürfen...


6
 
 ThomasR 7. Juni 2022 
 

keine Werbung für Kirchenaustritte (wenisgtens in München) gebraucht

die Anzahl der durch die Amtskirche angebotenen Messtermine (sonntags + werktags- auch Werktagsmessen sind wertvoll und sinnvoll) hat sich in den letzten 10 Jahren vermutlich mehr als halbiert.

Das Feiern der Heiligen Messe ist das Hauptgeschäft der Kirche (Quelle und höhepunkt des Lebens der Kirche so wenisgtens Vaticanum2) und es wird immer seltener von der Amtskirche angeboten.


Erstkommunion ohne Beichte, Priesterseminar und Pfarren ohne liturgische Erneuerung, Blockade des Zugangs zu der Hlg Messe für die Gläubigen während der Covidpandemie, teure Bürobauten statt zusätzliche Werke der Caritas (es gibt Werke der Caritas aber die Ausgaben für Obdachlosenhilfe und Lebensschutz stehen in keinem Verhältnis zu Bauetat)- es kann nur in Mehrung der Anzahl der Kirchenaustritte münden. Für die meisten Gläubigen ist die Kirche bedauerlich keine Heimat mehr.
Quere Seelesorge statt Lebensschutzes- o tempora o mores!
Vertreibung der letzten Nonnen statt Neuansiedlung der neuen Orden !pfui!

www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20040528_lineamenta-xi-assembly_ge.html


4
 
 Maxim 7. Juni 2022 
 

M.Schn-Fl

Um Unklarheiten zu vermeiden:
Nicht raus aus der "wahren" Kirche, sondern nur "aus dem Bätzing- Marx Kirchenverein". Wo bleibt der Papst?
Mutter Gottes hilf!
Hl. Josef bitte für uas!


6
 
 SalvatoreMio 7. Juni 2022 
 

"Wir haben auf die Kommunion verzichtet" ...

@KatzeLisa: Schrecklich, was Sie erleben mussten! Was Gläubigen angetan wird, die mit der Kirche leben, sie unterstützen und selber darin Kraft suchen, darüber machen solche Leute sich keine Gedanken. Ich habe auch schon auf die hl. Kommunion verzichtet. - Schlauer geworden, mache ich es jetzt so: wenn es Anzeichen gibt, dass der Pfarrer wieder einen Laien predigen und wahrscheinlich die hl. Kommunion nur durch andere austeilen lässt, verlasse das Gotteshaus gleich in den ersten Minuten (gerade erlebt). Aber nicht jeder hat die Möglichkeit, noch eine andere hl. Messe aufzusuchen. Von Freude und innerer Bestärkung für die neue Woche kann bei solchem "Zirkus" keine Rede mehr sein. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass uns so etwas blühen würde!


6
 
 Uwe Lay 7. Juni 2022 
 

Konversion- ein guter Weg

Einst war ich ein Mitglied einer evangelischen "Kirche", als ich aber zu der Erkenntnis kam, daß mir das Katholische viel mehr zusagte als das Protestantische, konvertierte ich. Warum sollte ich in einer Gemeinschaft verbleiben, wenn das sie Charakterisierende, das vom Katholischen Unterscheidende ich nicht bejahe, sondern das Katholische? Die Mehrheit der "Reformer" sind eben protestantisch Glaubende, die nun, statt überzutreten die Katholische Kirche verprotestantisieren wollen. "Ich muß raus aus der Katholischen Kirche!" wäre so der angemessene Weg vieler Reformer.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


7
 
 KatzeLisa 7. Juni 2022 
 

Bätzing und seine Follower

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz interessiert mich nicht mehr. Es ist müßig, sich mit ihm und seinen Bestrebungen zu beschäftigen.
Leider ist die Saat der sog. Reformer aufgegangen. Am Pfingstmontag haben mein Mann und ich einen Gottesdienst erlebt, dem ein älterer Priester vorstand, der im Hauptberuf Lehrer ist. Zur Kommunion forderte er explizit alle protestantischen Chorsänger auf und teilte sie dann mit einer Regenbogenmaske aus. Entsprechend war die Predigt, ausgehend vom Klerikalismus und Reformstau der Kirche. Wir haben auf die Kommunion verzichtet.


12
 
 CusanusG 7. Juni 2022 
 

@ellie_orang: etwas falsch verstanden?

Sie müssen einiges falsch verstanden haben:

1. Ein BUch Mose gibt es nicht. IN Exodus heißt es im KApitel 32:

"Am folgenden Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde begangen. Jetzt will ich zum Herrn hinaufsteigen; vielleicht kann ich für eure Sünde Sühne erwirken.
Ex 32,31 Mose kehrte zum Herrn zurück und sagte: Ach, dieses Volk hat eine große Sünde begangen. Götter aus Gold haben sie sich gemacht.
Ex 32,32 Doch jetzt nimm ihre Sünde von ihnen! Wenn nicht, dann streich mich aus dem Buch, das du angelegt hast.
Ex 32,33 Der Herr antwortete Mose: Nur den, der gegen mich gesündigt hat, streiche ich aus meinem Buch."

2. Bei Baetzing ist der Gedanke an Sühne für seine sündigen Schafe nicht im Ansatz zu erkennen. Sie erliegen einem Missverständnis.

3. Von Zuhören der SChafe, wenn diese sündigen wollen bzw. von NIvellierung der Sünde, wie bei Bätzing betrieben, steht in Exodus nichts. Insofern ist Ihre Bewunderung für den Herrn völlig deplaziert.


4
 
 elli_orang 7. Juni 2022 
 

Joachim Heimerl

Dem Statement kann man sich auf keine Fall anschließen!

Laut Evangelium schreit die Mutter Kirche so:

Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Markus 1:15


0
 
 hape 7. Juni 2022 

@elli_orang

Sorry, aber Altkatholiken suchen nicht die Einheit, sondern sie pfeifen auf die Einheit.


6
 
 Joachim Heimerl 7. Juni 2022 
 

Dem Statement von Meuser kann man sich nur anschließen:

Geht endlich! Es genügt!


6
 
 Smaragdos 7. Juni 2022 
 

Andreas Sturm tritt aus der Kirche aus, weil er an Veränderung nicht mehr glauben kann

Somit begeht er denselben Fehler wie "Hunderttausende" anderer Katholiken und scheint noch darauf stolz zu sein: er will Veränderung bei der Kirche statt bei sich selbst...

Doch wie hat Jesus jenen Jüngern seiner Zeit geantwortet, für die seine Lehre zu hart war ("Was er sagt, ist unerträglich!"): "Wollt auch ihr weggehen?" (cf. Joh 6,60-67)


7
 
 Ebuber 7. Juni 2022 
 

Zustimmung

Auch ich komme mehr und mehr an den Punkt, an dem ich sage: Dann geht doch endlich! Bitte! Nehmt eure peinlichen Bischöfe mit, eure Gremien, eure Betonburgen, die fette Kohle und das falsche Pathos. Seid doch endlich mal Überzeugungstäter und nicht Überzeugungsschwätzer!“
Wenn dann alle Verfechter des Synodalen Weges zu den anderen Kirchen (Altkatholiken oder Reformierten) gegangen wären, könnten wir unsere katholische Kirche wieder stärken und durch ihre Treue zur Lehre auch attraktiv machen.


5
 
 Johannpeter 7. Juni 2022 
 

Herr Sturm war wohl niemals richtig katholisch!!

Ich weine Herrn Sturm keine Träne nach. Es ist gut, dass er nun weg ist. Alle die so denken und glauben wie er, sollten auch gehen. Eine faule Kartoffel im Kartoffelsack verdirbt alle anderen! Ich kenne noch viele andere Schädlinge in unserer Kirche. Sie vertreten einen anderen als den heiligen Geist. Sie meinen es besser zu wissen, doch ihr Geist ist der Geist des Irrtums.


7
 
 elli_orang 7. Juni 2022 
 

Na ja auch die Altkatholiken sind unsere Geschwister auch sie suchen ja die Einheit.

Beten wir für unseren Bruder, dass Gottes Gnade ihn führen möchte.

Ich bewundere den Bischof vom Limburg für seinen Mut dem Raum zu geben und seinen Schafen zuzuhören.

Mose war je auch ein rechter Hirte des Volkes:

2 Mose 32 Jetzt nimm ihre Sünde von ihnen! Wenn nicht, dann streich mich aus dem Buch, das du geschrieben hast.

Für die Rettung des Volkes bat Mose und wollte vor Mitgefühl und Anteilnahem und Liebe zum Volk sogar selbst aus dem Buch gestrichen werden


0
 
 Chris2 7. Juni 2022 
 

@Norbert Sch?necker

Und Beatrice von Weizsäcker spricht im Link von @Zeitzeuge von "Katholik:innen", was im Sinne der "Gendrifizierung" der Kirche eher die angehenden "Exkatholik:außen" meinen dürfte.
Ich breche zur Zeit bei jedem Artikel und jeder Sendung ab, wenn die Genderideologie winkt, sofern es nicht beruflich notwendig ist. Denn mich interessiert der Wissensstand der (Forscherinnen und) Forscher, nicht, das Ideologische Gewäsch derer, die die Fahne mit dem Schriftzug "Forschende" vor sich hertragen, also (mehr oder weniger offen und bewusst) das Ende neutraler und objektiver Wissenschaft ausrufen...


8
 
 rorro 7. Juni 2022 
 

Gut geplant

Wenn rund 4 Wochen nach dem Austritt aus der Kirche schon das Buch gedruckt ist, dann war es schon längst vorher geschrieben und lektoriert.

Das heißt, Herr Sturm war noch aktiver Generalvikar, als er schon längst wußte, daß er gehen würde und direkt den schnellen Euro über ein Buch mit einplante.


8
 
 Adamo 7. Juni 2022 
 

Herrn Andreas Sturm, Ex-Generalvikar

empfehle ich die weisen Worte des Kardinals Woelki hier bei kath.net:

"Die Kirche ist von Gott geschaffen. Jesus ist der Architekt, der den Hl.Apostel Petrus als Fundament auserwählte".

Jesus legte persönlich dieses Fundament für seine Kirche.

Es ist nicht unser Werk, über das wir zu befinden hätten!"


12
 
 kleingläubiger 7. Juni 2022 
 

Der Rauch Satans drang tief in unsere Kirche ein. Über Jahrzehnte haben wir Generationen von degenerierten, glaubenslosen, dafür begeisterten Anhängern schwerer Sünden direkt im Herzen der Kirche beschäftigt. Diesen lag nichts ferner, als Buße um Umkehr und genau so weltlich haben diese auch gepredigt. Nun droht deren Saat aufzugehen und die Kirche in den Abgrund zu reißen. Einzig das Wort Jesu tröstet: Die Mächte der Unterwelt werden die Kirche nicht erschüttern können. Intensivieren wir unsere Gebete!


9
 
 Aschermittwoch 7. Juni 2022 
 

Ein Sprichwort, das auch hier stimmt

Nur die allergrössten Kälber,
wählen ihre Metzger selber


3
 
 modernchrist 7. Juni 2022 
 

modernchrist

"raus aus d i e s e r Kirche" ! Was ist das für eine hybrische Gemeinheit gegenüber allen Katholiken und auch Priestern, die unsere Kirche trotz Sünden des Bodenpersonals lieben, sie verteidigen, ihr helfen wollen, ihr dienen, für sie in den KZs gestorben sind ( allein 40 seliggesprochene kath. Priester haben 2022 ihren 80. Todestag in Dachau!!!). Die Kirche ist eine Mutter! Er (Sturm) "muss" weg von "dieser"! Solche Worte tun mir als Mutter im Herzen weh. Doch er will Abstand - bitteschön -; Rückkehr zur Mutter Kirche ist wie die Rückkehr des verlorenen Sohnes zum barmherzigen Vater immer nöglich. Daher wirklich der Rat: Tretet aus! Samt Bischöfen und Anhang! Gott wird uns Treuen helfen und auch sein pfingstlicher Beistand den richtigen Rat geben, wie wir handeln sollen. Die Einheit ist verwirkt, das wird immer offenbarer, Heilung ist nicht mehr in Sicht.


9
 
 PPQR 7. Juni 2022 

Klassisches Eigentor...

"Damit spricht er Hunderttausenden aus der
Seele..."
Ist ja schön und gut, sich für Minderheiten
einzusetzen. Aber sind das alles Katholiken?
Es ist nicht sachdienlich, wenn man die Mehrheit von 22 Millionen Katholiken, die bei der
Kirchensteuerstange bleiben, einfach ignoriert bzw. im Nachgang zum Nestbeschmutzer mutiert.


@DonGiovanni
Sie fragen:"Was ist das eigentliche Problem?"
Das sind wie so oft, rein persönliche Gründe, die dem näheren Umfeld gut bekannt sind, aber nicht coram publico genannt werden.
Alle "offiziell" angeführten Gründe sind
scheinheilige, vorgeschobene Ausflüchte.


4
 
 AngelView 7. Juni 2022 
 

Realsatire?!

Ich möchte die selbe Situation mal erleben, wenn ein hochrangiges Mitglied der Führungsetage von z. B. Google, Amazon, BMW, oder von mir aus auch einem Fußballverein dasselbe Verhalten an den Tag legt. Ob man dem auf der Firmenwebsite auch ein Portal, vielleicht sogar eine Arena zur Verfügung stellt???


9
 
 apostolisch 7. Juni 2022 
 

Motto

Der ehemalige GV Sturm hat sich offenbar das beruflich gängige Motto "love it, change it or leave it" zu eigen gemacht. Nur: was für die Beschäftigung bei einem x-beliebigen Betrieb durchaus richtig ist, passt hier natürlich überhaupt nicht. Sagt aber eine Menge aus über das Berufungsverständnis des ehemaligen GV Sturm aus...


5
 
 M.Schn-Fl 7. Juni 2022 
 

Wir müssen raus aus dem Bätzing- Marx Kirchenverein


6
 
 Chris2 7. Juni 2022 
 

Also ein Fake-Austritt?

Geht es nur darum, Druck aufzubauen? Oder plant Herr Bätzing mit einem Großteil seines Gefolges tatsäclich schon den eigenen Austritt aus der Kirche? Inhaltlich ist der Sprecher der Bischöfe auf deutschem Boden ja bereits längst Protestant...


7
 
 Zeitzeuge 7. Juni 2022 
 

B.v. Weizsäcker - katholische Hoffnungsträgerin? Leider nicht,

vgl. ihren Text im Link zur Entscheidung des

Vatikans zur nicht möglichen "Segnung"

von Homosexuellen, der Text könnte genauso

von Herrn Sturm stammen.

In solchen Diskussionsveranstaltungen will

man grundsätzlich "unter sich" sein!

Daß das "Bistum" sich als "Sprachrohr" via

Internetseite zur Verfügung stellt, überrascht

mich nicht, Limburg ist derzeit wohl eine

Hochburg des neomodernistischen deutschen

"Synodalkatholizismus", der sich immer mehr

von der verbindlichen kath. Glaubens- und

Sittenlehre entfernt.

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.evangelisch.de/blogs/spiritus/184262/29-03-2021


7
 
 CusanusG 7. Juni 2022 
 

Alles richtig gemacht - Kirche in #Selbstreinigung#?

Die ungläubigen Protagonisten des synodalen Wegs haben außer Sex nichts mehr im Kopf. Sollten Sie ihrer eigenen Empfehlung "Kirchenaustritt" folgen, hätten Sie alles richtig gemacht. #Selbstreinigung#?

Inzwischen sind LGBTQ-Lobbykreise in der Kirche dabei die Missbrauchsaufarbeitung zu einem immerwährenden sexuellen Missbruach zu nutzen: #out in church# et al installieren homosexuelle Funktionäre und polygam lebende Protagonisten in Ämtern unter dem Motto: "erlaubt ist, was mir in den Kram passt, nur keine Scham" - und machen mit den Kreisen gemeinsame Sache, die Pädophilie als Menschenrecht etablieren wollten. Bis weit in die 1990er hinein war dies Ziel der dt. Schulenbewegungen. Aufgegeben wurde das Ziel im übrigen nie. Es wurde nur nicht mehr offen verfolgt, weil man zuerst "völlige Gleichberechtigung" erreichen wollte, wie V.Beck mehrfach geäußert hat.

Meine tiefe Abscheu kann ich nur gegenüber Herrn Bätzing ausdrücken. Der Mann ist völlig skrupellos und ungläubig.


9
 
 DonGiovanni 7. Juni 2022 
 

Tragisch

Was ist das eigentliche Problem?
Wie sah (sieht) das geistliche Leben von Hw. Sturm aus?
Die Belastung eines Generalvikars ist sicher enorm, womöglich ein Burnout, aber da gibt es Lösungen: Geistliche Erneuerung, Auszeit, bei Bedarf psychologische Hilfe: dafür soll sich keiner schämen müssen. Warum meine ich das? Man hört es irgendwie zwischen den Zeilen heraus. Da bleibt die Frage: Nimmt er seine Probleme nicht mit zu den Altkatholiken? Es scheint mir, als ob er seine persönlichen Probleme auf die katholische Kirche projiziert - nach dem Motto: Der andere ist schuld.
Wenn ein Mensch ehrlich sagt: "Ich kann nicht mehr" - das kommt vor - warum auch immer und sich still zurückzieht, auch aus einem hohen Amt - dafür müssen wir Verständnis und Respekt haben.
Aber dazu braucht man keine Medien - letzlich wird doch Herr Sturm von den Medien als Star und Held gefeiert, was er sicher nicht ist. Es ist heldenhafter sich der eigenen Schwächen und Schwierigkeiten einzugestehn.


7
 
 Norbert Sch?necker 7. Juni 2022 

Hoffnung

Ich habe soeben festgestellt, dass Beatrice von Weizsäcker zur selben Veranstaltung quasi als Gegenpol eingeladen ist. Das gibt Hoffnung.


5
 
 Norbert Sch?necker 7. Juni 2022 

Mut?

Er bezog "mutig Stellung zu Themen wie den Segnungen von homosexuellen Beziehungen oder dem Zölibat"? Ich glaube, im deutschsprachigen Raum braucht man auch innerhalb der Katholischen Kirche wesentlich mehr Mut, wenn man die überlieferte Lehre der Kirche vertritt.


25
 
 Antlitz Christi 7. Juni 2022 
 

Mein Wille geschehe ..

Andreas Sturm muss aus der kath. Kirche raus, weil er nach seiner eigenen Fasson leben will. Glasklar. Das hat jedoch nichts mehr mit einem Profil zu tun, das dem Evangelium Christi und der r.kath. Kirche entspricht. Wer Christus und seinen Anspruch aus dem Blick und aus dem Herzen verliert, kommt vom wahren Weg ab. Möge Andreas Sturm im Licht des Heiligen Geistes den Weg in den Willen Gottes, der die wahre Erfüllung ist, wieder finden. Und beten wir dafür, dass sein posaunenvolles Auftreten durch die Veröffentlichung seines Buches, keinen allzugroßen Schaden in der Kirche anrichtet.


12
 
 Lino 7. Juni 2022 
 

+

Wer nach vielen Jahren im Fußballverein, plötzlich Handball spielen möchte, der musst in einen Handballverein wechseln.

Man kann nicht erwarten, dass die gesamte Mannschaft aus Solidarität den Sport wechselt.

Jeder nach seinem Talent.


10
 
 girsberg74 7. Juni 2022 
 

Brüder im Glauben ?

Brüder im Unglauben!


6
 

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