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Papst verurteilt Pornografie als "Geißel" - Leihmutterschaft ist Bedrohung der menschlichen Würde

11. Juni 2022 in Familie, 1 Lesermeinung
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"Gebärmuttervermietung" sei eine unmenschliche und immer weiter verbreitete Praxis. Hierbei würden nahezu immer arme Frauen ausgebeutet und ihre Kinder als Ware behandelt - Pornografie gefährde die öffentliche Gesundheit aller


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat in deutlichen Worten Pornografie verurteilt. "Die Geißel der Pornografie, die heute über das Internet überall verbreitet wird, muss als permanenter Angriff auf die Würde von Männern und Frauen angeprangert werden", erklärte der 85-Jährige bei einem Treffen mit einer Delegation der Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) am Freitag. Es gehe nicht nur darum, Kinder zu schützen - "eine dringende Aufgabe für die Behörden und für uns alle"; Pornografie gefährde die öffentliche Gesundheit aller.

Es sei eine Illusion zu glauben, dass eine Gesellschaft, in der der abnormale Konsum von Internet-Sex unter Erwachsenen weit verbreitet sei, in der Lage wäre, Minderjährige wirksam zu schützen. Familiennetzwerke, Schulen und lokale Gemeinschaften seien der Schlüssel zur Prävention und Bekämpfung dieser Geißel und zur Heilung der Wunden all jener, die in den "Strudel der Sucht" geraten seien, führte der Papst weiter aus.

Auch fügte er Leihmutterschaft als weitere Bedrohung der menschlichen Würde hinzu. "Gebärmuttervermietung" sei eine unmenschliche und immer weiter verbreitete Praxis. Hierbei würden nahezu immer arme Frauen ausgebeutet und ihre Kinder als Ware behandelt.

Familie ist erste Zelle der Gemeinschaft

Die erste Zelle der Gemeinschaft bleibe die auf der Ehe beruhende Familie, betonte Franziskus bei der Begegnung, an der auch der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), Alfred Trendl, teilnahm. "Nicht weil sie ein ideales und perfektes Gebilde ist, nicht weil sie ein ideologisches Modell ist, sondern weil sie den natürlichen Ort der ersten Beziehungen und der ersten Generation darstellt", sagte Franziskus. Daher sei ein Netzwerk und Zusammenschluss von Familien ein so wertvoller Dienst, der Orte und Begegnungen böte.

Franziskus zitierte zudem einen Entschluss des FAFCE-Dachverbands, dass es niemals verantwortungslos gegenüber der Schöpfung oder den Ressourcen sei, Kinder zu bekommen. Das Konzept des "ökologischen Fußabdrucks" dürfe nicht auf Kinder angewandt werden, da sie eine unverzichtbare Ressource für die Zukunft seien. In diesem Sinne müsse Familienpolitik immer für Familien und das Gut der Familie da sein.

Die 1997 gegründete FAFCE ist eine vom Europarat anerkannte Nicht-Regierungsorganisation mit partizipatorischem Status. Das Generalsekretariat befindet sich in Brüssel. Der Dachverband repräsentiert Katholische Familienorganisationen aus 21 EU-Ländern und arbeitet auf Grundlage der katholischen Soziallehre. Präsident ist seit 2019 der Italiener Vincenzo Bassi.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 Chris2 11. Juni 2022 
 

Sehr gut

Zu erwähnen wäre noch, dass männliche Homosexuelle, die von Natur aus ja keine gemeinsamen Kinder bekommen oder sie austragen können können, "ihre" Kinder sich oft "Leihmüttern" als "Gebärmaschinen" bedienen (um einen linken Kampfbegriff einmal zutreffend zu verwenden). Erinnere mich an ein Photo, bei dem die bei der Kindsübergabe traurig dreinblickende Leihmutter für die Homo-Propaganda in der Presse weggeschnitten worden war...


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