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Im Bistum Münster wurden 34 Kirchen ganz oder teilweise abgerissen

5. Juli 2022 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
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Seit der Jahrtausendwende wurden 87 Kirchen profaniert


Münster (kath.net) 87 Kirchen wurden seit dem Jahr 2000 im Bistum Münster profaniert worden. 34 Kirchengebäude erlitten Komplett- oder Teilabriss, die anderen wurden umgenutzt oder ihre Zukunft ist noch unentschieden. Das berichtete „Kirche und Leben“, die Wochenzeitung des Bistums Münster. Die Möglichkeiten zur Umnutzung sind vielfältig: Umbau zu Alten- und Pflegeheimen oder Hospizen, Umbau zu Wohnungen für ehemalige Obdachlosen, Nutzung als Kolumbarien, Nutzung als Katholische Familienbildungsstätte, Nutzung als Medienhaus des Bistums Münster. Jeweils eine Kirche wurden an eine syrisch-orthodoxe Gemeinde und an eine christliche Freikirche verkauft.


Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 girsberg74 6. Juli 2022 
 

Mein Arzt, aufrichtig evangelisch

@bibelfreund „Quittung“

Als ich mit ihm über die religiöse Situation O. sprach, gab er wohl etwas auch aus seiner eigenen Konfession preis und formulierte auf den schönen Dom von O., dass man diesen ja an Muslime verkaufen können, dann wäre er wenigstens wieder voll.


1
 
 heiner1898 6. Juli 2022 
 

@braydon

Eben aus diesem Grund finde ich es wichtig, das Priesteramt quch für verheiratete Männer zu öffnen, wie es bei den unierten Kirchen bereits der Fall ist.


3
 
 bibelfreund 6. Juli 2022 
 

Quittung

Noch mehr synodaler Irrweg, noch mehr Anbiederung an den Islam…. Und sie können bald ALLE Gebäude verkaufen.


2
 
 braydon 5. Juli 2022 
 

@heiner1898

Ich befürchte, dass sich an dieser Zahl von 5 Prozent nicht all zu viel ändern wird. Vielleicht wird sie dadurch das weniger vertuscht wird und durch den Öffentlichkeitsdruck ein wenig nach unten gedrückt. Zu wünschen wäre es. Aber es gibt ein grundsätzliches Problem. Pädophile, also Männer, die sexuell auf Kinder stehen, heiraten idR nicht, genauso wie homosexuelle Männer. Für beide Gruppen ist der Zölibat deswegen in gewisser Weise anziehend und so sind wohl beide Personengruppen innerhalb der Priesterschaft überproportional anzutreffen.


3
 
 heiner1898 5. Juli 2022 
 

@girsberg74

Auch ohne jeglichen demografischen Wandel, Austrittszahlen von ca. 1,6 Prozent, so wie dieses Jahr, sind auf Dauer nicht zu verkraften. Und ich sehe bisher keine wesentlichen Fortschritte bei der Bekämfung des Missbrauchs. Sollten in 10 oder 20 Jahren immer noch ca. 5 Prozent der Priester Täter sein, dann gute Nacht.


3
 
 girsberg74 5. Juli 2022 
 

Abriss und demografischer Wandel innerkirchlich interpretiert

betreffend @heiner1898

Es geht katholischerseits nicht einfach um einen demografischen Wandel, sondern um die „Königsteiner Erklärung“ der DBK von vom 25. Juli 1968, mit der sie auf subtile Weise die Enzyklika „Humanae Vitae“ von Papst Paul VI. ausgehebelt hat.


3
 
 heiner1898 5. Juli 2022 
 

Der Abriss ist dem Bevölkerungsrückgang aufgrund des demografischen Wandels geschuldet. Dazu kommen seit Jahren massive Austrittszahlen, m.E. vor allem wegen des Missbrauchskandals und dessen Vertuschung. Selbst bei guten Kirchensteuereinnahmen denke ich, ist man mit dem Erhalt dieser Gebäude finanziell überfordert.


3
 
 Chris2 5. Juli 2022 
 

Dass gerade Abrisse wegen Verfalls vor allem Betbunker

à la St. Betonasius und St. Zementz betrifft, macht die Angelegenheit leider nur ein wenig erträglicher...


3
 
 ThomasR 5. Juli 2022 
 

und von der Piusbruderschaft werden die Kirchen gekauft

und die Notkapellen eingerichetet!

Ohne Zugang zur Heiligen Messe wird die Anzahl der Kirchenaustritte weiterhin wachsen!


8
 

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