Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

'Dumme Äußerungen' deutscher Promis zum Ukrainekrieg

12. Juli 2022 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Thomas Schwartz, der Chef des deutschen katholischen Renovabis-Hilfswerks, hat Äußerungen einiger deutscher Promis zum Ukraine-Krieg scharf verurteilt "Wer dort gewesen ist, der wird solche dummen Äußerungen nicht mehr machen."


Köln (kath.net)

Thomas Schwartz, der Chef des deutschen katholischen Renovabis-Hilfswerks, welches auch in der Ukraine massiv hilft, hat gegenüber dem "Domradio" den Brief einiger deutscher Promis, die die westlichen Staaten aufgefordert hatten, den Ukraine-Krieg mit Verhandlungen zu beenden, nach einem Ukraine-Besuch scharf kritisiert. Die Gruppierung hatte behauptet, dass Waffenlieferungen nur den Krieg unnötig verlängern würden. "Wer dort gewesen ist, der wird solche dummen Äußerungen nicht mehr machen. Die Menschen wollen dort die Heimat ihrer Kinder sichern. Sie wollen, dass die Kinder ihrer Kinder in der Ukraine als freie Menschen leben können und nicht in einer Situation der Unterdrückung, der Angst vor einem Terrorregime leben müssen, was in den besetzten Gebieten leider nun entsteht. Es gibt nicht nur ein Prinzip des gerechten Krieges - über das mag man vielleicht noch streiten -, es gibt auch ein Prinzip der gerechten Verteidigung. Und wenn es ein Recht zur Verteidigung gibt, dann hat es die Ukraine sicherlich auch in dieser Situation zu verwirklichen.", so Schwartz.


Der Renovabis-Chef betonte dann, es auch ein Recht gäbe, um Hilfe zu bitten. Er verstehe sich als ein Vertreter der Position, die sagt, wenn die ukrainischen Menschen ihre Freiheit verteidigen wollen und wenn diese sagen, dass dies sich nicht zu Opfern machen lassen sondern ihre Heimat und ihre Demokratie verteidigen wollen, dass er nicht anstehe, Ihnen das Recht abzusprechen, auch mit Waffenlieferungen. "Wir müssen uns immer klar machen, dass ein Frieden letztlich nur durch Verhandlungen erreicht werden wird. Aber die Frage ist, in welcher Position und aus welcher Position werden Verhandlungen dann aufgenommen - aus einer Position der Besiegten? Oder aus einer Position einer gewissen Stärke? Da gilt das, was früher auch schon mal ein gallischer Eroberer über Rom gesagt hat: Vae victis - wehe den Besiegten."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz