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Wie weit würdest du gehen, um ein Leben zu retten?

25. Juli 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Linksradikale störten am Wochenende den Start der Pro-Life-Tour - Doch die Jugendlichen von "Jugend für das Leben" ließen sich davon nicht beirren - Ein Bericht von Anita Garz aus Passau


Passau (kath.net/ag)

Jugend für das Leben, ein öst. Verein junger Menschen ist, die sich für das Lebensrecht eines jeden Menschen einsetzen, geboren oder ungeboren, veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine Pro Life Tour unter dem Motto „Wie weit würdest du gehen, um ein Leben zu retten?“. 2022 feiert die Pro Life Tour ihr 25. Jubiliäum. Die Tour startete am Wochenende in Passau und soll am 14. August 2022 in Budapest enden.

Durch Zufall erfuhr ich davon, dass am Samstag, dem 23. Juli in Passau ein Gottesdienst mit Bischof Oster in der Andreaskapelle stattfand. Nachdem wir nicht weit weg wohnen, fuhr ich mit zwei meiner jugendlichen Kinder (13 und 19 Jahre) dorthin. Am Domplatz stießen wir auf Demonstranten, die direkt vor dem Eingang des Domes lautstark gegen die Lebensschutzgruppe demonstrierten. Es war ein starker Kontrast, als wir in die schlichte Andreaskapelle eintraten und mit Bischof Oster den Gottesdienst feierten. Dieser sprach seine Bewunderung für die jungen Leute, die sich für den Schutz des Lebens auf den Weg machen wollten, aus und ermutigte sie freundlich.


Anschließend gab es aufgrund der Aggressivität der Demonstranten an einem versteckten Ort, einem kleinen Garten, ein mit Liebe hergerichtetes Mahl, wo wir Gottesdienstbesucher alle samt Bischof ganz herzlich eingeladen wurden. Alle unterhielten sich angeregt und danach wurde ein Gruppenfoto gemacht, wo der Bischof neben Michael saß, einem Jungen mit Down-Syndrom. Der Bischof klopfte ihm freundlich auf die Schulter.“Wie vielen Menschen wie ihm wurde schon das Recht auf Leben abgesprochen“, dachte ich mir.

Danach ging es zum Infostand am Ludwigsplatz. Dort erzählten uns die Pro-Life-Jugendlichen, dass die Demonstranten begonnen hatten, sie dort mit Wasserbomben zu beschießen. Allerdings gelang dieses Vorhaben den Demonstranten nicht richtig, da fast die ganzen Wasserbomben die Straße hinunterrollten und dort zerplatzten. Gott sei Dank! Ich war beeindruckt von der Freundlichkeit der Jugendlichen, die unaufdringlich auf das Recht des Lebens auch für die Ungeborenen hinwiesen und mit den Leuten, die vorbeigingen, sprachen.

Ich beschloss, mit den Kindern am Sonntag, dem 24. Juli, die Gruppe auf dem ersten Tag ihrer Tour zu begleiten. Diese startete schon um 7:00 Uhr morgens mit dem Ziel Stadl in Oberösterreich. Wir stießen allerdings erst um 14:00 Uhr zur Gruppe, wo Gabriela Huber, die Generalsekretärin für Jungend für das Leben Österreich, uns hinlotste. So gingen ca. 15 Leute mit Banner und Folders auf der Straße, durch Wälder und Wiesen, durch kleine Dorfschaften…. Eine Mama mit Kind winkte freundlich. Ich staunte, wie tüchtig Michael die ganze Strecke ohne Jammern mitwanderte. Die Menschen auf der Strecke bekamen mit, dass hier eine sehr kleine Herde für das Leben der Ungeborenen eintrat.

Plötzlich überkam es mich: Hier gehen 15 einfache junge Leute mit einem Lebensbanner durch Wald und Wiesen. Sie feiern Gottesdienst, haben einen Infostand, gehen und verteilen Folder. Und dennoch haben diese Menschen scheinbar eine so große Macht bzw. fürchtet sich der Feind so sehr vor ihnen und ihrer Aktion, sodass hundert Menschen lautstark protestieren „müssen“.

Ja, es hat einen großen Wert, das menschliche Leben von der Empfängnis an bis zum natürlichen Tod zu verteidigen und dafür einzutreten. Auf jeden kommt es an!

Deshalb möchte ich, wo ich ein bisschen vom Start der Tour und vom ersten Tag mitbekommen habe, ganz herzlich alle Kath-Leser einladen, die jungen Menschen auf einem Teil ihrer Tour zu begleiten! Es lohnt sich! Hier der Link dazu: https://prolifetour.org/


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