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Trans-Bewegung am Wendepunkt: immer mehr Feministinnen deuten auf den nackten Kaiser

1. August 2022 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Zuletzt wurden gegen die norwegische Feministin Christina Ellingsen Ermittlungen wegen „Hassverbrechens“ eingeleitet, nach der schlichten Feststellung, dass ein Mann niemals eine Mutter sein kann.


Oslo (kath.net/mk) Die Transgender-Bewegung befindet sich an einem Wendepunkt, an dem ihre Behauptungen auch von ansonsten „politisch korrekten“ Medien zusehends in ein kritisches Licht geraten, wie LifeSiteNews berichtet. Auslöser sind auch die vermehrten Opfer diese Ideologie unter Feministinnen und Bürgern mit Hausverstand, die Geldstrafen bekommen oder sogar eingesperrt werden, weil sie etwa in den sozialen Medien Transgender-Personen „beleidigt“ hätten – durch Verweis auf die Tatsache, dass ein biologischer Mann niemals eine Frau sein kann, oder umgekehrt. Solche Prozesse wegen „Hassverbrechen“ kommen gehäuft in Großbritannien und Norwegen vor;  die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat wegen ihrer transkritischen Position bereits zahlreiche Morddrohungen erhalten (https://www.kath.net/news/77011). Zuletzt wurden gegen die norwegische Feministin Christina Ellingsen Ermittlungen eingeleitet, weil sie behauptet hatte, dass ein Mann niemals eine Mutter sein könne.


Auslöser war der Transgender-Aktivist „Christine Marie Jentoft“, ein Mann, der sich als Frau identifiziert und 2018 getwittert hatte: „Liebe queeren Kinder aller Altersstufen! Ich weiß, dass manche von uns Eltern haben, die uns nicht mehr lieben. Aber dank einem Facebook-Video möchte ich euch informieren, dass ich eine zertifizierte Mutter bin. Also wenn ihr einmal eine echte mütterliche Umarmung braucht, stehe ich euch gern zu Diensten!“ Diese Botschaft hatte wegen ihrer offensichtlich pädophilen Konnotation viele Norweger verstört und auch unter Feministinnen Empörung hervorgerufen. Ellingsen meinte daraufhin in einem TV-Interview, dass Jentoft keine Mutter sein könne, dies wäre eine Diskriminierung von Frauen.

Dieses „Hassverbrechen“ könnte der Feministin nun bis zu drei Jahren Gefängnis einbringen. Norwegen hat sehr liberale Transgender-Gesetze, unter denen bereits ein Sechsjähriger sein rechtliches Geschlecht ändern kann. Der Begriff „Mutter“ wurde zum „gebärenden Elternteil“ umdefiniert. Hier waren Trans-Aktivisten also schon sehr erfolgreich darin, die Staatsgewalt dazu zu missbrauchen, dass die Bürger entweder lügen oder ihren Mund halten müssen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Spirale der Unwahrheit durch den zunehmenden Widerstand auch von feministischer Seite ein Ende finden wird.


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