Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  13. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!

Wir brauchen Nachfolge. Wir brauchen Glaube, Hoffnung und Liebe.

13. August 2022 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Während überall lauthals nach den absurdesten Reformen geschrien wird, fordere ich nur eine Reform ein: Die Reform der Herzen. Dazu möchte ich auch Dich ganz persönlich in die Pflicht nehmen - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Vielleicht geht es einigen von Euch ja ähnlich wie mir: Momentan bin ich oft frustriert, wegen so vielem, das in der Welt aus der rechten Ordnung gefallen zu sein scheint. Ob es die Unzufriedenheit der Herzen ist, der offensichtliche Unfriede, der ganze Länder bedroht, das „Gott-spielen“ mancher Menschen oder einfach zusammen gefasst: Die weit verbreitete Gottvergessenheit und alles was daraus resultiert.

Ich merke es auch an mir selbst – wie schnell werde ich unzufrieden, wenn ich Gott nicht Gott sein lasse in meinem Leben. Wie schnell verliere ich meinen inneren Frieden, wenn ich mir nicht die Zeit nehme bei Gott Ruhe zu finden. Wie oft bin ich der Überzeugung am besten zu wissen, wie die Dinge ihren Lauf nehmen sollten, wenn ich nicht zuerst einmal bete und meinen Willen dem Willen Gottes unterstelle bei der Frage, wo’s denn eigentlich lang gehen soll.

Vielleicht kennst Du das auch aus Deinem Leben. Vielleicht fällt Dir jetzt auch die ein oder andere Situation ein, in der es nicht Gott war, der auf dem Thron saß, sondern Du. Vielleicht denkst Du jetzt aber auch einfach nur an bestimmte Weltgeschehnisse und vielleicht weißt auch Du nicht mehr, was Du denken, tun oder sagen sollst in Anbetracht dieser.


Vermutlich geht’s gerade Vielen so und ich denke das ist in Ordnung. Ich denke, wir dürfen in Anbetracht der Weltgeschehnisse oder auch unseres eigenen Lebens hin und wieder ratlos sein – solange wir auch eines sind: Hilfesuchend bei dem einen, der alles in seinen Händen hält.

All diese Eigenschaften, die ich bisher aufgezählt habe, halte ich für Symptome unserer Zeit: Die Unzufriedenheit, der Unfrieden, das Bestreben Gott sein zu wollen, die Verzweiflung – sie alle können umso leichter Fuß fassen, je mehr der Blick von Gott abgewendet wird.

Und in welcher Zeit war das so leicht wie in unserer? In einer Zeit, die unter dem liberalen Schleier von Toleranz der Kirche ihre Daseinsberechtigung entziehen möchte. In einer Zeit, in der es so einfach ist, Gott zu vergessen, da es so vieles anderes gibt, das unseren Blick einfordert. In einer Zeit, in der ständige Ablenkung das Dogma der Stunde ist. In einer Zeit, in der unter dem Vorwand von Diversität Gleichheit auf den skurrilsten Ebenen eingefordert wird während das Leben und das, was der Mensch ist zugleich respektlos behandelt wird.

Ich könnte diese Liste noch lange fortsetzen, doch das möchte ich gar nicht. Ich möchte Deinen Blick jetzt viel mehr auf etwas anderes lenken, auf das – sozusagen – „Gegengift“: Gott.

Während überall lauthals nach den absurdesten Reformen geschrien wird, fordere ich nur eine Reform ein: Die Reform der Herzen. Dazu möchte ich auch Dich ganz persönlich in die Pflicht nehmen.

Wir brauchen eine Gesellschaft, die Christus ersehnt.
Wir brauchen eine Gesellschaft, die bereit ist alles zu geben – egal ob für den Nächsten oder für Gott.
Wir brauchen eine Gesellschaft, die bereit ist zu dienen.
Wir brauchen eine Gesellschaft, die ihr Handeln darauf ausrichtet, ob es gottgefällig ist.

Um so eine Gesellschaft zu erreichen, brauchen wir so viele einzelne Menschen wie möglich – Dich und Mich – die bereit sind ihre Herzen radikal reformieren zu lassen, radikal auf Gott ausrichten zu lassen.

Wir brauchen Nachfolge. Wir brauchen Glaube, Hoffnung und Liebe.

Dann wird an die Stelle der Verzweiflung, die Hoffnung treten. Es wird an die Stelle von Krieg und Unzufriedenheit der Friede in den Ländern und Herzen treten. Es wird an die Stelle des Todes das Leben treten. Es wird wieder jener am Thron sitzen, der der einzige rechtmäßige Inhaber dieses Thrones ist: Gott selbst.

Darum fordere ich Dich auf: Entscheide Dich heute neu umzukehren. Entscheide Dich heute mit ganzem Herzen zu dienen. Entscheide Dich heute bedingungslos zu lieben. Entscheide Dich heute Jünger zu sein. Und dann, dann geh hinaus und verkünde furchtlos die frohe Botschaft in Wort und Leben. Sei ein Teil davon das Feuer Christi auf dieser Welt zu verbreiten – für immer mehr Herzen, die ihn ersehnen. 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  12. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  13. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  14. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  15. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz