Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  4. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  5. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  6. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Viel Lärm um nichts?
  11. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  15. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht

LGBTQ-Anbiederung – Ralf Schuler hat genug und verläßt „Bild“

15. August 2022 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einer der wichtigsten Mitarbeiter der BILD-Zeitung verlässt den Springer-Verlag. Anlass dazu ist die Anbiederung an die LGBTQ-Community durch die Konzernleitung


Berlin (kath.net)

Ralf Schuler, der bekannte Leiter der Parlamentsredaktion der Bild-Zeitung, wird laut Medienberichten den Springer-Verlag und BILD verlassen, weil Springer sich seiner Meinung nach sich zu sehr bei "sexuellen Minderheiten" der LGBTQ-Community anbiedert. "Daß wir uns gegen ‘religiösen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung‘ wenden, ist gut und wichtig. Jedwede Diskriminierung ist von Übel. Sich gegen Diskriminierung zu wenden, bedeutet aber nicht, sich die Agenda der LGBTQ-Bewegung zu eigen zu machen," schreibt er in einem Brief.

Hintergrund für den Schritt ist ein vor einigen Wochen in der Welt veröffentlichter Gastbeitrag einer Autorengruppe, die die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei dem Thema kritisierte. Anschließend schaltete sich Springer-Chef Döpfner ein und positionierte sich gegen den ursprünglichen Gastbeitrag. "Unser Haus steht für Vielfalt", meinte Döpfner und stellte sich doch klar auf die Seite der LGBTQ-Community.


Schuler kritisiert den "stalinistischen Schwulst" in Teilen der Redaktion und betonte, dass das Tolerieren von sexuellen Minderheiten nicht bedeute, dass man fest an der Seite der LGBTQ-Community im eisenharten Kampf für Menschenrechte und gegen Diskriminierung stehen müsse. Er stehe keiner Bewegung ‘fest zur Seite". Dies seit auch grundsätzlich nicht die Aufgabe von Journalisten. Axel Springer produziere laut Schuler "plump-alberne Aufkleber" und verkaufe die sexuelle Orientierung als eine Art hipper Lifestyle ("oh deer – I’m queer") Damit macht man sich zum Banner-Träger einer Bewegung, die einen festen Gesellschaftsentwurf mit Sprach- und Schreibvorschriften anstrebe und glaube berechtigt zu sein, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können. Man müsse sich mit der Regenbogen-Fahne auch kritisch auseinandersetzen. "Vielleicht bin ich auch aus biographischen Gründen besonders sensibel, wenn sich wieder jemand aufmacht, unter den Schlagworten Diversity und Vielfalt ideologische Gesellschaftsentwürfe anzustreben. Kurz: Ich verteidige jederzeit die Freiheit des Einzelnen, schließe mich aber keinen Kampfgruppen welcher Couleur auch immer an und möchte unter der Regenbogen-Fahne genauso wenig arbeiten, wie unter den Flaggen anderer Bewegungen."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. "Derselbe Polarstern"
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  12. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Viel Lärm um nichts?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz