Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

US-Theologe kritisiert jüngste Buchveröffentlichung der Päpstlichen Akademie für das Leben

17. August 2022 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstliche Akademie veröffentlichte ein Buch, in welchem künstliche Verhütungsmittel und künstliche Befruchtung unter bestimmten Umständen als moralisch akzeptabel dargestellt werden – Dominikanerpater Thomas Petri übt schwere Kritik


Washington D.C.-Vatikan (kath.net/pl) Pater Thomas Petri, OP, Präsident des „Dominican House of Studies in Washington D.C.“, sagt, dass sich die Lehre von Humanae vitae nicht ändern kann. Das berichtete die katholische Zeitung „The Pilot“ anhand einer Darstellung von „ACI Prensa“. Der profilierte Theologe reagiert damit auf ein Buch, das die Päpstliche Akademie vor kurzem veröffentlicht hat. In dem Band werden Beiträge eines Ethikseminars abgedruckt, das die Päpstliche Akademie im Jahr 2021 gehalten hatte, darin finden sich auch Dartellungen, die künstliche Verhütungsmittel und künstliche Befruchtung unter bestimmten Umständen als moralisch akzeptabel vertreten. Am 5. August hatte dann die Päpstliche Akademie für das Leben diese Diskussion über die Zulässigkeit der Empfängnisverhütung verteidigt, indem sie auf ihrem Twitter-Auftritt schrieb: „Geschichtsaufzeichnungen von Erzbischof. [Ferdindando] Lambruschini bestätigten, dass Paul VI. ihm direkt gesagt hatte, dass HV nicht unter Unfehlbarkeit stehe“, so die Darstellung im „Pilot“. Dieser Tweets lassen sich aktuell allerdings auf dem Twitterauftritt „Pontifical Academy Life“ nicht mehr nachweisen.


Die Lehre von Humanae vitae zur Empfängnisverhütung sei ein Beispiel des ordentlichen und universellen Lehramts und als solches unumstößlich, erwiderte Moraltheologe Petri. Er erinnerte daran, dass selbst Kritiker der Lehre zur Empfängnisverhütung „anerkannt haben, dass dies immer die Lehre der Kirche gewesen war“ und dass es in der Lehre der Kirche nirgendwo Freizügigkeit zu jeglicher Form der Empfängnisverhütung gegeben habe. „Auch wenn also eine bestimmte Enzyklika“ wie Humanae vitae „nicht unfehlbar ist, ist die Lehre, die sie präsentiert, tatsächlich unumstößlich, weil sie Teil des ordentlichen und universalen Lehramtes der Kirche ist.“

In Humanae vitae, seiner Enzyklika von 1968, hatte der heilige Papst Paul VI. festgestellt, dass jede Handlung, die vor, während oder nach dem Geschlechtsverkehr speziell darauf abziele, die Fortpflanzung zu verhindern, abzulehnen sei.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz