SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
| 
Kardinal Burke beklagt „Gift weltlichen Denkens“ innerhalb der Kirche26. August 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Predigt beim altrituellen Institut Christus König spielte wohl auch auf dessen Konflikt mit dem Kardinal von Chicago an, der dessen Priestern kurz zuvor ein Mess- und Beichtverbot erteilt hatte.
Wisconsin (kath.net/mk) Kardinal Raymond Burke hat in einer Predigt vom 7. August im US-Bundesstaat Wisconsin besonders den Anhängern der Alten Messe Ermutigung und Hoffnung zugesprochen, wie LifeSiteNews berichtet. Er beklagte das „Gift weltlichen Denkens“ innerhalb der Kirche, das viele Herzen von Christus und dem Respekt vor der Wahrheit seiner Lehre wegziehe. „Zeiten wie diese sind ähnlich der des auserwählten Volkes vor dem Fall Jerusalems“, mahnte der Kurienkardinal im St. Mary’s Oratory, das vom Institut Christus König geleitet wird. „Häresie ist schmerzlich sichtbar im Leben derer, die fromme Katholiken zu sein behaupten, während sie zugleich die apostolische Tradition missachten.“ Satan versuche die aufrichtigen Herzen und wolle sie in Zweifel und Entmutigung stürzen, doch Christus sei bereits der Sieger, bekräftigte Burke. 
Der Kardinal sprach zwar nicht direkt den andauernden innerkirchlichen Konflikt um die traditionelle lateinische Messe an, gilt jedoch als deren Unterstützer. Im Februar stellte er klar, dass die vom Vatikan zuvor herausgegebenen Responsa, eine Interpretation von Traditiones Custodes, nur insofern bindend seien, als sie mit der Lehre der Kirche und dem Gedanken der Herrschaft des Rechts (und nicht der Willkür) übereinstimmten. Seine Predigt kommt zu einem Zeitpunkt, kurz nachdem das Institut Christus König im benachbarten Chicago vom dortigen Kardinal Cupich ein Mess- und Beichtverbot für ihre altrituelle Gemeinde mit einigen hundert Gläubigen auferlegt bekam, weil die Priester ein Dokument nicht unterzeichnen wollten, wonach der Novus Ordo der einzige wahre Ausdruck des römischen Ritus sei. Das Institut hätte außerdem eine bloß zweijährige und jederzeit widerrufliche Erlaubnis für die Feier im Alten Ritus bekommen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | cyanus 27. August 2022 | | | |
Danke, Kardinal Burke für dieser wunderbare Predigt. |  0
| | | | | SCHLEGL 26. August 2022 | | | | Vielleicht hätte man den Text der Erklärung ändern können? Selbstverständlich muss jeder römisch-katholischen Priester bekräftigen, dass der "ORDENTLICHE RITUS" (natürlich korrekt gefeiert) im Allgemeinen der Ausdruck des römischen Ritus ist. Darum hat ihn auch Papst Benedikt XVI als "ORDENTLICHEN RITUS" bezeichnet, was niemals übersehen werden darf!
Man hätte lediglich hinzufügen müssen, dass der "ordentliche Ritus" in den Pfarren in der Seelsorge zur Anwendung kommt. Der "außerordentliche Ritus" hingegen in jenen Kirchen und Kapellen für Gläubige, die dies wünschen, gefeiert werden kann, wo der Bischof nach Rücksprache mit Priester und Gläubigen dies gestattet.
Weil Priester, die im außerordentlichen Ritus zelebrieren, dem Bischof unterstehen, sollten sie auch bei der CHRISAMMESSE bereit sein, zu konzelebrieren. Sonst würde der Eindruck entstehen, dass sie den ordentlichen Ritus ablehnen, das geht aber gar nicht! |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
- Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
- 'Jesus macht alles und ich nichts'
- UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
- Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
- Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
- Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
- 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
|