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Papst in Kasachstan gelandet

13. September 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Religionenkongress in Nur-Sultan im Zentrum der 38. Auslandsreise im Pontifikat von Franziskus - Vom Vatikan gecharterte Maschine der italienischen Fluggesellschaft ITA umflog Luftraum von Ukraine und Russland


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist am Dienstagnachmittag in Kasachstan gelandet. Der in der Früh in Rom gestartete Airbus A330 der italienischen Fluggesellschaft ITA setzte gegen 17.20 Uhr (Ortszeit; 13.20 Uhr MESZ) auf dem Internationalen Flughafen in Nur-Sultan auf. Begrüßt wurde der Papst auf dem Flughafen von Staatspräsident Kassym-Schomart Tokajew, weiteren Regierungsvertretern sowie den kasachischen Bischöfen.

Nach der Ankunft fuhr Franziskus in den Präsidentenpalast weiter, wo eine Begrüßungszeremonie und eine private Begegnung mit Tokajew vorgesehen war. Im Anschluss stand das bei Papstreisen übliche Treffen mit Vertretern von Regierung, Zivilgesellschaft und Diplomatie mit der ersten Ansprache von Franziskus auf dem Programm.

Auf der Reise von Rom nach Kasachstan umflog das Flugzeug mit dem Papst an Bord die Ukraine und Russland auf einer südlichen Route. So wie derzeit alle aus der EU kommenden Flugzeuge mied auch die vom Vatikan gecharterte Maschine der italienischen Fluggesellschaft ITA den Luftraum der beiden Länder. Russland hat seit Ende Februar seinen Luftraum für Flugzeuge aus der EU gesperrt.


Daher sandte Papst Franziskus auch keines der bei Überflügen üblichen Gruß-Telegramme an den russischen Präsidenten Wladimir Putin oder den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij. Die Staatsoberhäupter der von der Papstmaschine überflogenen Staaten, darunter die Präsidenten der Türkei, Georgiens und Aserbaidschans, erhielten hingegen die traditionellen Grüße und Friedenswünsche des Kirchenoberhauptes.

Während des Fluges nach Kasachstan bekräftigte der Papst, dass er jederzeit bereit ist, in die Volksrepublik China zu reisen. Über ein mögliches Treffen mit Chinas Präsident Xi Jingping in Nur-Sultan habe er aber "keine Nachricht", sagte Franziskus vor mitreisenden Journalisten. Präsident Xi hält sich zeitgleich mit Franziskus, aber aus anderen Gründen, in Kasachstan auf. Deshalb hatte es in Medienberichten Spekulationen über ein mögliches Treffen der beiden gegeben.

Weltkongress der Religionen

Am Mittwoch und Donnerstag findet in Nur-Sultan ein Weltkongress der Religionen statt, an dem der Papst teilnimmt. Zu dem interreligiösen Friedenstreffen werden laut lokalen Angaben rund 100 Delegationen aus 50 Ländern erwartet. Seit 2003, auch als Reaktion auf den islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 in den USA, lädt die kasachische Regierung alle drei Jahre zum "Kongress von Welt- und traditionellen Religionen".

Darüber hinaus feiert Franziskus in Kasachstan eine Messe, zu der etwa 3.000 Pilger zusätzlich erwartet werden. Auch eine Begegnung mit Bischöfen, Priestern und anderen kirchlichen Mitarbeitern des Landes in der katholischen Kathedrale von Nur-Sultan ist geplant.

38. Auslandsreise

Das offizielle Motto der Papstreise lautet "Boten des Friedens und der Einheit". Am Montagabend hatte der Papst wie gewohnt in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore für ein Gelingen der Reise gebetet. Für Papst Franziskus ist der Kasachstan-Besuch nach Malta und Kanada die dritte Auslandsreise im laufenden Jahr. Insgesamt ist es die 38. Auslandsreise im Pontifikat von Franziskus.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 14. September 2022 
 

Weihbischof Schneider, neben einigen anderen Bischöfen: Ein Lichtblick in dieser Zeit für mich.


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 winthir 14. September 2022 

so.

(Vorspruch: ich habe mich wieder ein-beruhigt. ich schreibe wieder hier - siehe Heinz Rühmann, als das "Schwarze Schaf". Pater Brown zum Kriminalinspektor: "ich bleibe hier, wenn es Ihnen recht ist." Inspektor: Es ist mir NICHT recht!" Antwort: "Wenn es Ihnen nicht recht ist, dann bleibe ich auch") :-)

so. jetzt aber zurück zum Thema.

Interessieren würde mich (vermutlich werde ich das nie erfahren), ob unser Papst Franziskus in Kasachstan dann auch den dortigen Weihbischof Athanasius Schneider ORC treffen wird.

Da würde ich gern "die Fliege an der Wand" sein.


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