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Georgischer Patriarch Ilia II.: Ukrainekrieg betrifft die ganze Welt

16. September 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Botschaft des Oberhaupts der Georgisch-orthodoxen Kirche an die Teilnehmer des Weltkongresses der Religionen in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan


Tiflis/Nur Sultan (kath.net/KAP) Seine große Besorgnis über den anhaltenden Krieg in der Ukraine hat der georgische Patriarch Ilia II. zum Ausdruck gebracht. In einem Schreiben an die Teilnehmenden des Weltkongresses der Religionen in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan, an dem auch Papst Franziskus teilgenommen hat, schrieb der Patriarch, dass der Krieg weltweite Ängste auslöse und eine ernsthafte Herausforderung für die ganze Welt sei. Es herrsche das Gefühl vor, "dass wir uns in einer Situation befinden, in der niemand weiß, was morgen passieren wird", so das Oberhaupt der Georgisch-orthodoxen Kirche laut Pro-Oriente-Informationsdienst vom Donnerstag.


Der Patriarch rief dazu auf, den Opfern des Krieges zu helfen und für den Frieden zu beten. Darüber hinaus sei es die besondere Aufgabe der Geistlichen, den Menschen ihre Ängste zu nehmen.

In Georgien hat es nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine Befürchtungen gegeben, dass das Land ebenfalls schwer unter russischen Druck geraten könnte. Georgien will nach Angaben von Ministerpräsident Irakli Garibaschvili deshalb auch sehr schnell die zwölf Kriterien erfüllen, die die EU kürzlich für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen gesetzt hat. Er werde auch der Opposition einen Dialog anbieten, um diese für die nötigen Reformen an Bord zu haben, sagte Garibaschvili am Mittwochabend nach einem Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin.

Die EU hatte dem Land im Juni eine Beitrittsperspektive gegeben, zusammen mit der Ukraine und Moldawien. Georgien will seit Langem in die EU und NATO. Russland unterstützt hingegen die abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien militärisch.

Die Teilnehmenden des Weltkongresses der Religionen haben unterdessen in ihrer Abschlusserklärung vom Donnerstag u.a. das Entfesseln militärischer Konflikte jedweder Art verurteilt: Derlei Auseinandersetzungen führten zu unnötigem Blutvergießen, unabsehbaren Kettenreaktionen und störten die internationalen Beziehungen, hieß es. Konkrete Beispiele, wie etwa den aktuellen Krieg in der Ukraine, nennt der Text allerdings nicht.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Rosenzweig 16. September 2022 

„..damit wir bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil u.Krieg..“-(GEBET- Amstd.)

Ja - werter @ Chris 2 - „..aber in der Not..“ - wie Sie schreiben u. einer WORT-Weiterführung freien Lauf lassen-
spüre ich, dass wir für dieses „Uralte Christl. Land GEORGIEN“- im Besonderen als „noch Christl. Europa“ auch MIT!-Verantwortung tragen!

Mit Unserem GEBET/FASTEN + OPFER - können wir beitragen - Kriege zu verhindern ( Medjg. Botschaft)- so ganz gewiss auch für GEORGIEN?!

So können wir uns u.a. der Bitte/Aufruf des Patriarchen LLia II- aktiv anschließen!

In diesem Anliegen dankb. verbunden..


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 Chris2 16. September 2022 
 

Georgien als EU-Staat?

Interessanter Gedanke. Immerhin sind fast 90% Christen, allerdings auch knapp 10% Moslems. Uraltes christliches Land mit vielen Klöstern. Ob die Georgier wild auf eine aus Brüssel erzwungene Gender- und LGBT-Politik sind, würde ich eher bezweifeln, aber in der Not...


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