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Erzdiözese Wien: "Crashkurs Beichte" mit Weihbischof Turnovszky

25. Oktober 2022 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Jugendbischof behandelt in Kurzvideos zentrale Fragen rund um das Sakrament der Buße


Wien (kath.net/KAP) Anlässlich einer Begegnung in Graz haben junge Menschen kürzlich Bischof Stephan Turnovszky eine Reihe von Fragen zur Beichte gestellt. Der österreichische Jugendbischof und Wiener Weihbischof hat sie nun in mehreren Kurzvideos behandelt, die ab sofort auf dem YouTube-Kanal der Erzdiözese Wien zu sehen sind. Der Kern des "Craskurses Beichte" von Weihbischof Turnovszy: Die Beichte biete die Chance, einen klaren Blick auf das je eigene Leben zu bekommen und so menschlich und spirituell zu wachsen, wie es in einem Beitrag auf der Website der Erzdiözese Wien heißt.

Viele junge Menschen würden das Sakrament der Buße etwa im Rahmen von internationalen und regionalen Jugendtreffen neu entdecken, heißt es weiter. Der Andrang an den "Beichte-Hotspots" in der Wiener Innenstadt, konkret im Stephansdom sowie vier weiteren Kirchen in seinem direkten Umfeld, wo außer in den Sommermonaten täglich vom frühen Morgen bis in die späten Abendstunden Priester zum Beichtgespräch zur Verfügung stehen, zeige, dass die Nachfrage nach dem Bekenntnis von Schuld und der Zusage von Vergebung wohl doch nicht ganz aus der Mode gekommen sei. Besonders gelte das auch für junge Katholikinnen und Katholiken.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

kath.net-Buchtipp:
Beichte konkret - Positive Erfahrungen mit dem Bußsakrament
Von Petra Lorleberg
Vorwort von Kardinal Paul Josef Cordes
Beiträge von: Paul Badde; Karl Wallner; Martin Lohmann; Michael Schneider-Flagmeyer; Dominik Schwaderlapp; Claudia Sperlich
Taschenbuch, 134 Seiten
2016 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-903028-43-2
Preis Österreich: 9.80 EUR


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Lesermeinungen

 Anaximander Ansorg vor 35 Stunden 
 

KKK 1422

Die Betonung liegt hier auf "Versöhnung". Die Beichte gibt uns eine wunderbare Möglichkeit, im eigenen persönlichen Glaubensleben einen "Kassensturz" zu machen, um aus den eigenen Fehlern zu lernen und sich durch Gottes Gnade weiterzuentwickeln. Gott will nicht primär "bestrafen", sondern "berufen", immer wieder berufen.


0
 
 Chris2 25. Oktober 2022 
 

Sehr gut!

Denn was gibt es größeres (außer, in der Eucharistie Gott selbst auf die Erde zu holen und uns zur Speise zu geben), als dass die Kirche von Gott selbst den Auftrag erhalten hat, uns unsere Sünden zu vergeben, selbst die Allerschwersten, wenn wir nur bereuen, bekennen und versuchen, Schäden möglichst wiedergutzumachen? Und man weiß, dass alles zwischen einem selbst, dem Priester und Gott bleiben wird.
Es ist dabei immer wieder interessant, die Lutherbibel zu zitieren, die dieses Sakrament glasklar als Auftrag Christi belegt (und das sogar noch in der Fassung von 2017):
"Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten" (Mt 18,18)
Gerade die zweite Option setzt zwingend ein Schuldbekenntnis voraus, denn nach welchen Kriterien sonst sollten die Apostel eine Sündenvergebung verweigern (hat jemand jemals von so etwas gehört? Warum? Keinerlei Reue? Ich kenne jedenfalls keinen einzigen Fall)?


1
 
 gebsy 25. Oktober 2022 

Vergelt's Gott Exzellenz!

Bitte um klärende Worte zum seit Jahrzehnten praktizierten sakrilegischen Kommunionempfang ...

Ein Durchblickversuch:

www.gebsy.at/439811857


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