Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"

Katholischer ehemaliger Ärztepräsident kritisiert Entwicklung der Päpstlichen Akademie für das Leben

28. Oktober 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In früheren Jahren hätten die Präsidenten und die Mitglieder der PAL mit einer Stimme das Leben verteidigt, schrieb Dr. José María Simón Castellví.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Dr. José María Simón Castellví, ehemaliger Präsident des Internationalen Verbandes der Vereine katholischer Mediziner (FIAMC), hat die jüngsten Berufungen an die Päpstliche Akademie für das Leben (PAL) mit deutlichen Worten verurteilt.

Der Sinn der PAL sei die Verteidigung der kirchlichen Lehre über die Heiligkeit des Lebens und die Schönheit der Ehe. Castellví wies darauf hin, dass Johannes Paul II. auch „Papst des Lebens und der Familie“ genannt werde. In früheren Jahren hätten die Präsidenten und die Mitglieder der PAL mit einer Stimme das Leben verteidigt, schrieb er, ohne eines der neu ernannten Mitglieder der PAL namentlich zu nennen.


Er wies auf die medizinische, moralische und theologische Qualifikationen früherer Präsidenten der PAL hin, die derzeit von Erzbischof Vincenzo Paglia geleitet wird. Erster Präsident wwar Jérôme Lejeune, der Entdecker der Ursache für Trisomie 21. Er sei ein Verteidiger des Lebens der Ungeborenen und der Würde der mit Down-Syndrom geborenen gewesen, schrieb Castellví.

Die Position sei prädestiniert für Laien mit Fachwissen in Medizin, Familie und Sprachenkenntnissen. „Oder haben wir in der Kirche keine Frau, mit der man gut zusammenarbeiten kann, die verheiratet ist, sieben Kinder hat, eine gute medizinische Ausbildung, die mehrere Sprachen spricht und oft nach Rom kommen kann?“, fragte er.

Der Vatikan lege doch viel Wert auf die Einbindung von Laien in das Leben der Kirche. Es sei natürlich „keine Sünde“, einen kompetenten Kleriker an die Spitze der PAL zu setzen, aber vielleicht eine verpasste Gelegenheit um einem Laien eine wichtige Aufgabe mit einer bestimmten Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu geben, schrieb Castellví.

Abtreibung sei ein Angriff auf Gott, die Mütter, die Kinder und die Medizin. „Sie ist Anti-Medizin“, die niemals akzeptiert werden könne, betonte er.

Die PAL verteidigte die Entscheidung in einer Stellungnahme. Die Personen seien von Papst Franziskus direkt bestellt worden. Ihre Positionen würden zu einem gesunden „Dialog“ beitragen, gab die PAL bekannt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  5. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  12. Die Stunde der Heuchler
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz