Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  8. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  9. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  10. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)

Katholischer ehemaliger Ärztepräsident kritisiert Entwicklung der Päpstlichen Akademie für das Leben

28. Oktober 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In früheren Jahren hätten die Präsidenten und die Mitglieder der PAL mit einer Stimme das Leben verteidigt, schrieb Dr. José María Simón Castellví.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Dr. José María Simón Castellví, ehemaliger Präsident des Internationalen Verbandes der Vereine katholischer Mediziner (FIAMC), hat die jüngsten Berufungen an die Päpstliche Akademie für das Leben (PAL) mit deutlichen Worten verurteilt.

Der Sinn der PAL sei die Verteidigung der kirchlichen Lehre über die Heiligkeit des Lebens und die Schönheit der Ehe. Castellví wies darauf hin, dass Johannes Paul II. auch „Papst des Lebens und der Familie“ genannt werde. In früheren Jahren hätten die Präsidenten und die Mitglieder der PAL mit einer Stimme das Leben verteidigt, schrieb er, ohne eines der neu ernannten Mitglieder der PAL namentlich zu nennen.


Er wies auf die medizinische, moralische und theologische Qualifikationen früherer Präsidenten der PAL hin, die derzeit von Erzbischof Vincenzo Paglia geleitet wird. Erster Präsident wwar Jérôme Lejeune, der Entdecker der Ursache für Trisomie 21. Er sei ein Verteidiger des Lebens der Ungeborenen und der Würde der mit Down-Syndrom geborenen gewesen, schrieb Castellví.

Die Position sei prädestiniert für Laien mit Fachwissen in Medizin, Familie und Sprachenkenntnissen. „Oder haben wir in der Kirche keine Frau, mit der man gut zusammenarbeiten kann, die verheiratet ist, sieben Kinder hat, eine gute medizinische Ausbildung, die mehrere Sprachen spricht und oft nach Rom kommen kann?“, fragte er.

Der Vatikan lege doch viel Wert auf die Einbindung von Laien in das Leben der Kirche. Es sei natürlich „keine Sünde“, einen kompetenten Kleriker an die Spitze der PAL zu setzen, aber vielleicht eine verpasste Gelegenheit um einem Laien eine wichtige Aufgabe mit einer bestimmten Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu geben, schrieb Castellví.

Abtreibung sei ein Angriff auf Gott, die Mütter, die Kinder und die Medizin. „Sie ist Anti-Medizin“, die niemals akzeptiert werden könne, betonte er.

Die PAL verteidigte die Entscheidung in einer Stellungnahme. Die Personen seien von Papst Franziskus direkt bestellt worden. Ihre Positionen würden zu einem gesunden „Dialog“ beitragen, gab die PAL bekannt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  11. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz