Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  7. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  11. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  12. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

Journalisten-Urgestein rechnet mit linker Twitter-Blase ab

15. November 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ernst Sittinger, ein österreichisches Journalisten-Urgestein, übt angesichts der Übernahme von Twitter durch Elon Musk Kritik an der linken Twitter-Blase, die gerne Stimmungsmache gegen andere betreibt.


Wien (kath.net)

Ernst Sittinger, ein österreichisches Journalisten-Urgestein, hat vor einigen Tagen als Mitglied der Chefredaktion von der "Kleine Zeitung" in einem Newsletter der Zeitung im Rahmen der Übernahme von Twitter durch Elon Musk mit der linken Twitter-Blase abgerechnet. Die Übernahme hatte unter anderem für den Ausstieg der Parteichefin der deutschen SPD, Saskia Esken, von der Plattform geführt. Für Sittinger gäbe es ein Problem bei den vielen Meinungsführern, welche von der Plattform einen "problematischen Gebrauch" machen und kritisiert konkret einen Zirkel von "befreundeten Wiener Journalisten". Diese nutzen Twitter keineswegs nur zum Austausch von Neuigkeiten, sondern betreiben konzentriert linkslastigen Stimmungsmache gegen unliebsame Proponenten des öffentlichen Lebens. "Weder um Objektivität noch um Distanz wird dort gerungen. Es gibt auch keine ergebnisoffene Neugier und keinen Ehrgeiz, eigene Überzeugungen in Frage zu stellen. Die journalistischen Kerntugenden wirft man, für alle sichtbar, zugunsten von Vorverurteilung und Selbstüberhöhung über Bord", schreibt Sittinger in seinem Brief. Auf Twitter fühlten sich offensichtlich Armin Wolf, der umstrittene ZIB2-Anchorman des ORFs, angegriffen. Auch andere Journalisten vom ORF kritisierten Sittinger.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 16. November 2022 
 

Ich weiß von einem Journalisten der Tageszeitung "Die Presse",

welcher wegen genau dieser "Twitteria" seinen Posten verloren hat.
Könnte es sein, dass der Chefredakteur Rainer Nowak von dieser "Twitteria" erpresst worden ist, diesen Journalisten zu kündigen?
Inzwischen ist ja durch Veröffentlichung von Chat-Nachrichten publik geworden, dass Nowak überlegt hat, mit Hilfe des Strippenziehers Thomas Schmid ORF-Generaldirektor zu werden.


1
 
 Hilfsbuchhalter 15. November 2022 

Schon lange geht es nicht mehr um einen Wettstreit der besten Argumente, sondern um die "richtige" Meinung. Linke Wokeness und Cancel Culture führen regelrecht einen Krieg gegen den einfachen und natürlichen Hausverstand. Wer sich der Hetzjagd verweigert, läuft selbst Gefahr der Abwertung, der Vorverurteilung oder gar der Denunziation durch sich selbst erhöhte Moralapostel und selbstgerechte Meinungsmacher zum Opfer zu fallen. - Um Wahrheit geht es schon lange nicht mehr.


3
 
 Lemaitre 15. November 2022 
 

...

Mit Verlaub, aber die FAZ ist trotz Herrn Deckers die einzige mir bekannte deutsche Veröffentlichung, die die ganze Entwicklung um Gender und Postkolonialismus gerade auch im universitären Bereich nicht nur kritisch, sondern auch mit einer intellektuellen Tiefe begleitet, die bei anderen Medien schwer zu finden ist; als Beispiel möge der aktuelle Debattenbeitrag zum Thema Postkolonialismus von Egon Flaig dienen:

https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kolonialismus-egon-flaig-antwortet-auf-rebekka-habermas-18458368.html

Alleine für den letzten Absatz lohnt sich der Artikel.


1
 
 jabberwocky 15. November 2022 

Wo @Herr Sittinger recht hat, hat er recht

"(...) betreiben konzentriert linkslastige Stimmungsmache gegen unliebsame Proponenten des öffentlichen Lebens. Weder um Objektivität noch um Distanz wird dort gerungen. Es gibt auch keine ergebnisoffene Neugier und keinen Ehrgeiz, eigene Überzeugungen in Frage zu stellen. Die journalistischen Kerntugenden wirft man, für alle sichtbar, zugunsten von Vorverurteilung und Selbstüberhöhung über Bord", schreibt Sittinger zu recht.
Allerdings gilt das nicht nur für den erwähnten Wiener Journalistenzirkel, sondern für gefühlt 90 % der Mainstreammedien. Selbst ehemalige Qualitätszeitungen wie z.B. die FAZ kann man mittlerweile in der Pfeife rauchen, und fast das komplette Angebot des GEZ-finanzierten TV sowieso.

Der Ausstieg von Sakia Esken bei Twitter darf hingegen als Hoffnungszeichen und Qualitätsmerkmal von Twitter angesehen werden. Ich warte ja noch ab, aber wenn das mit Twitter so weitergeht, lege ich mir einen Account zu.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  3. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  6. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  7. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  8. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  9. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  10. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  11. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  12. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  13. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  14. Papst an spanische Bischöfe: „Die Kirche hat ein Recht auf gut ausgebildete Priester“
  15. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz