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US-amerikanische Bischöfe wählen ihren neuen ProLife-Bischof: Burbidge

17. November 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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In seinem eigenen Bistum Arlington hat Burbigde bereits die ProLife-Themen zu einem Herzstück der Bistumsaktivitäten gemacht - Burbidge hat US-Demokraten wie Nancy Pelosi klar mitgeteilt hat: Keine Eucharistie für Abtreibungspolitiker


Baltimore (kath.net/pl) Bischof Michael Burbidge aus Arlington (Virginia) wurde von der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) zum neuen Vorsitzenden des ProLife-Komitees gewählt. Er folgt Erzbischof William E. Lori/Baltimore (siehe Link), der seine bisherige Aufgabe zur Verfügung stellte, da er bei der Vollversammlung zum stellvertretenden Vorsitzenden der USCCB gewählt worden war.

 Der Bischof bekam ein Votum von 174-63. Bemerkenswert ist die Wahl deswegen, weil der Bischof Nancy Pelosi, der umstrittenen  Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, klar mitgeteilt hat, dass diese in seiner Diözese keine Eucharistie empfangen dürfe. Pelosi gilt als radikale Abtreibungsbefürworterin und hat auch kein Problem damit, wenn Kinder noch bis zur Geburt getötet werden. Bischof Michael Burbidge hat vor einigen Wochen klargestellt, dass Pelosi in seiner Diözese in Virginia nicht die Eucharistie empfangen dürfe, nachdem der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, den Bann über Pelosi aussprach. Pelosi wird übrigens ab Januar 2023 ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses sein, ihre Partei hat bei den Midterms die Mehrheit verloren.


Burbidge gilt als dezidierter Verteidiger des Menschenrechts auf Leben und als wortstarker Abtreibungsgegner. In seinem eigenen Bistum hat er die ProLife-Themen zu einem Herzstück der Bistumsaktivitäten gemacht, erläuterte Olivia Gans Turner, die Präsidentin der Virginia Society for Human Life, auf Presseanfrage der „Catholic News Agency“. Weiter sagte sie, dass ihm Lebensschützer jeglichen Glaubensbekenntnisses und auch solche ohne jeden Glauben gratulierten. Die USCCB habe „eine gute Wahl für diese wichtige Position“ getroffen.

Trotz der vielen Abtreibungen hierzulande gibt es bisher im deutschsprachigen Raum keinerlei ProLife-Bischöfe, die von ihrer jeweiligen Bischofkonferenz (DBK, ÖBK, SBK) zu dieser Aufgabe berufen worden sind und sich wortstark für den Lebensschutz einsetzen. Ebensowenig gibt es eine Entsprechung zum  ProLife-Komitee der USCCB.

Archivfoto Bischof Burbigde mit Papst Franziskus (c) Diözese Arlington


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Lesermeinungen

 bibelfreund 17. November 2022 
 

Bravo

So geht es, wenn Kirchen nicht im staatlich einkassierten Geldregen ertrinken, sondern auf die Spenden ihrer Mitglieder angewiesen sind. Ganz einfach!


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