Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  9. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  10. Zwei Formen - ein Ritus
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  12. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  13. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  14. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  15. Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto

US-amerikanische Bischöfe wählen ihren neuen ProLife-Bischof: Burbidge

17. November 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In seinem eigenen Bistum Arlington hat Burbigde bereits die ProLife-Themen zu einem Herzstück der Bistumsaktivitäten gemacht - Burbidge hat US-Demokraten wie Nancy Pelosi klar mitgeteilt hat: Keine Eucharistie für Abtreibungspolitiker


Baltimore (kath.net/pl) Bischof Michael Burbidge aus Arlington (Virginia) wurde von der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) zum neuen Vorsitzenden des ProLife-Komitees gewählt. Er folgt Erzbischof William E. Lori/Baltimore (siehe Link), der seine bisherige Aufgabe zur Verfügung stellte, da er bei der Vollversammlung zum stellvertretenden Vorsitzenden der USCCB gewählt worden war.

 Der Bischof bekam ein Votum von 174-63. Bemerkenswert ist die Wahl deswegen, weil der Bischof Nancy Pelosi, der umstrittenen  Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, klar mitgeteilt hat, dass diese in seiner Diözese keine Eucharistie empfangen dürfe. Pelosi gilt als radikale Abtreibungsbefürworterin und hat auch kein Problem damit, wenn Kinder noch bis zur Geburt getötet werden. Bischof Michael Burbidge hat vor einigen Wochen klargestellt, dass Pelosi in seiner Diözese in Virginia nicht die Eucharistie empfangen dürfe, nachdem der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, den Bann über Pelosi aussprach. Pelosi wird übrigens ab Januar 2023 ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses sein, ihre Partei hat bei den Midterms die Mehrheit verloren.


Burbidge gilt als dezidierter Verteidiger des Menschenrechts auf Leben und als wortstarker Abtreibungsgegner. In seinem eigenen Bistum hat er die ProLife-Themen zu einem Herzstück der Bistumsaktivitäten gemacht, erläuterte Olivia Gans Turner, die Präsidentin der Virginia Society for Human Life, auf Presseanfrage der „Catholic News Agency“. Weiter sagte sie, dass ihm Lebensschützer jeglichen Glaubensbekenntnisses und auch solche ohne jeden Glauben gratulierten. Die USCCB habe „eine gute Wahl für diese wichtige Position“ getroffen.

Trotz der vielen Abtreibungen hierzulande gibt es bisher im deutschsprachigen Raum keinerlei ProLife-Bischöfe, die von ihrer jeweiligen Bischofkonferenz (DBK, ÖBK, SBK) zu dieser Aufgabe berufen worden sind und sich wortstark für den Lebensschutz einsetzen. Ebensowenig gibt es eine Entsprechung zum  ProLife-Komitee der USCCB.

Archivfoto Bischof Burbigde mit Papst Franziskus (c) Diözese Arlington


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  9. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  12. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  13. Zwei Formen - ein Ritus
  14. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz