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„Illegal und provokant: Frauenpredigt mit dem Ziel der Priesterinnenweihe“

7. Dezember 2022 in Kommentar, 47 Lesermeinungen
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„Ein weiterer Schritt zur Auflösung der katholischen Kirche, angeleitet durch den subversiven* Bischof Bätzing.“ Gastkommentar von Gabriele Freudenberger


Limburg (kath.net) Das Bistum Limburg ließ an den beiden Sonntagen am 11. und 18. September den kirchlichen Altarraum freigegeben für Frauen-Predigten. In den Sonntags- und Vorabendmessen wurden in über 30 Kirchen die priesterlichen Homilien zum Evangelium durch Ansprachen von Frauen ersetzt. Die Aktion, vorgestellt auf der Bistumsseite, hatte eine feministische Schlagseite: Die Kirche und selbst „G*tt“ soll dem Gender-Diktat unterworfen werden. Durch die „Frauen*power“ wird die Kirche auf dem Synodalen Irrweg in Richtung Diakonatsweihe für „Frauen*“ gedrückt werden. Die lutherische Laisierungslehre, nach der jede/r Getaufte schon Priester/in, Bischof/in und Papst/in sei, wird in der Kirche zum egalitären Klerikalisierungsstreben transformiert: Im „Volk G*ttes“ sollen Menschen jeglichen Geschlechts Zugang zu allen klerikalen Ämtern haben. Bischof Bätzing unterstützt diese Tendenzen: ‚Gändern‘ der Kirchenstrukturen statt Glaubenserneuerung und Neuevangelisierung.

Eröffnet wurde die sogenannte Frauen-Predigt-Woche durch Bettina Ickstadt im Frankfurter Dom. Die ist eine Sprecherin von ‚Maria 2.0‘. Das Programm-Plakat dieser Gruppe zeigt zwei Fäuste und die Schlagworte: „Stärke. Solidarität. Streik!“ Entsprechend militant wird die Predigt-Agitation von Frau Ickstadt ausgefallen sein.

Eine der Mitorganisatorinnen der Laien-Predigtreihe ist Susanne Winnekens-Udovic als kfd-Diözesan-Referentin. In einem katholisch.de-Interview darauf angesprochen, dass Laienpredigten während der Messe kirchenrechtlich verboten sind, giftete sie zurück, das würden doch nur „konservative und reaktionäre Kreise betonen“. In Wirklichkeit seien in den deutschen Bistümern schon lange und vielfach Frauen als Predigerinnen aufgetreten. Dieser Praxis werde durch die Limburger Frauen-Predigt-Aktion nun das Siegel des Offiziellen und der „guten Sache“ aufgedrückt. Unter anderem solle damit auch für den Synodalen Weg geworben werden.

Illegal und provokant: Frauenpredigt mit dem Ziel der Priesterinnenweihe

Eine weitere Aktions-Predigerin ergänzt diesen subversiven Ansatz: „Wir wollen uns mal aus dem Fenster lehnen und als Frauen illegal und provokant predigen“, obwohl „das ja eigentlich verboten ist“. Das sagte die Pastoralreferentin Nicole Bormann von der Pfarrei St. Blasius im Westerwald laut Nass. Neue Presse vom 10.9.2022. Das Übertreten der kirchlichen Rechtsregelungen erlaubt ‚frau‘ sich aus subjektiven Lustmotiven: „Wir haben Lust darauf, etwas zusammen zu machen.“ Die pastorale Mitarbeiterin hatte sich mit einer Kollegin eine Dialogpredigt ausgedacht. „Wir wollen damit den Menschen überzeugen, dass wir da vorne was zu sagen haben.“ Mit „da vorne“ meinte sie offenbar die Präsentationsbühne des Altarraums. Durch Präsenz und (verbotene) Predigt der Frauen am Altar sollen die Gläubigen auf erste Schritte zur Übernahme von klerikalen Ämtern durch Laien eingestimmt werden. In diesem Sinne wünscht sich Nicole Bormann langfristig die Weihe von Frauen zu Priesterinnen. Auch die kfd-Referentin sieht in der Frauen-Predigtaktion ein Mittel für das „wichtige Ziel, (die kirchlichen Weihe-) Ämter zu öffnen“.


An drei Kirchorten der Großpfarrei St. Blasius im Westerwald fand die Laien-Predigt zum Sonntagsevangelium statt, das die jeweiligen Priester-Zelebranten vortrugen. In der Evangeliumskurzfassung werden zwei Gleichnisgeschichten Jesu erzählt unter dem Motto: „Im Himmel herrscht Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.“ Nach der Evangelien-Lesung positionierten sich die beiden Pastoral-Mitarbeiterinnen jeweils links und rechts im Altarraum zu einer Dialogpredigt. Sie wählten das eine Gleichnis von der verlorenen Drachme als Predigt-Thema aus. Die Geschichte erzählt von einer Frau, die unermüdlich nach einem im Haus verlorenen Geldstück sucht. Nach dem Wiederfinden lässt sie auch ihre Freundinnen und Nachbarinnen an ihrer Freude teilhaben. Zum Schluss der Geschichte fasst Jesus den Übertrag auf die Heilsgeschichte so zusammen: „Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.“

Laut Zeitungsbericht haben sich die beiden Theologinnen die Interpretation des Gleichnisses geteilt. „Nicole Bormann berichtete in der Dialogpredigt aus ihrem Alltag, vom einem  auf dem Spielplatz verlorenen Schlüssel, und Gabriele Stein zog die Schlüsse, zeigte die Parallelen zum verlorenen Glauben, zum Hang zu Nebensächlichkeiten, anderen Wertigkeiten.“ Die Besucher des Gottesdienstes konnten Anwendungen für ihre Lebensalltag hören: hartnäckiges Suchen führt zum Ziel; Vertrauen zum Handeln und nicht schnell aufgeben. Frau Stein weitete die Gleichnis-Interpretation auf die angesagten „Veränderungen in Gesellschaft und Kirche“- bis hin zu kirchenpolitischer Werbung für den Synodalen Weg.

Viel über Alltagsratschläge und kirchenpolitische Veränderungen geredet…

Haben die beiden Pastoral-Assistenten mit der Dialogpredigt nicht bewiesen, dass sie „was draufhaben“? Konnten die Laien-Theologinnen nicht „den Menschen unheimlich viel sagen und etwas mitgegeben“ (Winnekens-Udovic)? Waren ihre lebensnahen Ansprachen aus weiblicher Perspektive nicht eine erfrischende Alternative zu mancher Priester-Predigt?

Tatsächlich war die Frauenansprache auch inhaltlich anders als die Predigten von Pfarrer und Kaplan. Was als positiver Faktor für Frauenpredigten erscheint, bestätigt in Wirklichkeit die Berechtigung des Verbots von Laienpredigten. Denn die beiden Frauen haben in ihrem Vortrag vollständig versagt, den kirchlichen Auftrag der gebotenen homiletischen Auslegung des Evangeliums zu erfüllen.

Die Gleichnisse Jesu haben ihren Sinn nicht in sich selbst, also dem Inhalt einer interessanten Lebensgeschichte, sondern sie verweisen mit Alltagsgeschichten auf die Realitäten des Reiches Gottes. Im vorliegenden Evangelium lief das Gleichnis auf den folgenden Vergleichspunkt hinaus: So wie die Frau sich über die verlorene und wiedergefundene Drachme zusammen mit ihren Nachbarinnen freut, so freuen sich die Engel im Himmel über einen Sünder, der sich bekehrt.

… aber nichts zu Gottes Wort gesagt

Die ‚predigenden‘ Frauen bleiben dagegen auf der Gleichnisebene stehen. Sie verdoppeln nur die damalige Gleichnisgeschichte ins heutige Leben und ihre Schlussfolgerungen zum Handeln bewegen sich ebenfalls nur im Rahmen der neuen Alltagsgeschichte. Sie bieten den Zuhörern Klugheitsregeln an wie hartnäckiges Suchen und Vertrauen ins Finden, aber verfehlen damit gänzlich den evangeliengemäßen Sinn des Gleichnisses. Auch die allgemeinen Folgerungen der zweiten ‚Predigerin‘ nach veränderten Perspektiven und Offenheit für Kirchenreformen haben nichts mit der jesuanischen Gleichnisübertragung gemein.

• Mit keinem Wort gehen die beiden Laiinnen ein auf die Freude der Engel über einen bekehrten Sünder.
• Sie erläutern nicht, inwiefern Sünde eine Zurückweisung der Gottesliebe ist
• und dass Reue und Umkehr die Versöhnung mit Gott bedeuten.
• Sie bleiben in der Immanenz weltkluger Überlegungen stecken
• und verkünden gerade nicht das auf Heil durch Gottesbeziehung verweisende Wort des Gottmenschen Jesus Christus.
Die beiden Frauen reden viel, haben aber nichts zu Gottes Wort und Weisung zu sagen. Sie sprechen nicht in der Vollmacht Christi, sondern ermächtigen sich selbst aus ihrer Frauen*power. Mit der selektiven Schriftauslegung haben sie mitnichten „das Wort Gottes verkündet“, wie die Zeitung in der Überschrift behauptet. Ohne die Gottesdimensionen waren ihre Erläuterungen zu Alltagsgeschichten damals und heute reines Menschenwort. Und ein „kleiner Schritt in Richtung einer sich erneuernden katholischen Kirche“, wie die NNP schrieb, war die Predigt-Simulation auch nicht, jedenfalls nicht zur kirchlichen Erneuerung auf der Basis vom Evangelium Jesu Christi (Neuevangelisierung).

Warum die Predigt dem Priester vorbehalten ist …

Martin Luther war der Meinung, dass jeder Getaufte das Evangelium nach seinem Gusto verstehen kann. Es brauche kein Lehramt, denn die Schrift würde sich selbst auslegen.  Die Folge dieser subjektiven Beliebigkeit in der Bibelauslegung sind die hundertfachen Gemeindespaltungen in den protestantischen Gemeinschaften, vor der schon der Apostel Paulus warnte. Nach katholischer Glaubenslehre dagegen hat Jesus Christus seine Lehrverkündigung den Aposteln zur treuen Weitergabe anvertraut. In dem Sinne sind die Bischöfe und ihre beauftragten Helfer, die geweihten Priester, für die authentische Auslegung der Hl. Schrift in apostolischer Tradition verantwortlich. Die Bischöfe haben bei ihrer Weihe versprochen, das Evangelium und die Lehre der Kirche unverkürzt und unverfälscht zu bewahren und zu verkünden, sei es gelegen oder ungelegen.

Unter dieser Begründung hat die Kirche festgelegt, dass (nur) die Priester in der hl. Messe zur Auslegung (Homilie) des Evangeliums verpflichtet und befugt sind. Diese Vorschrift hat Papst Franziskus 2014 durch Zustimmung zu einer Instruktion der Klerus-Kongregation bestätigt.

Die Gläubigen haben ein Recht darauf, in der Predigt eine evangeliumsgemäße Homilie zu hören – und nicht persönliche Vorlieben (‚Lust mal was anderes zu machen‘), Vortrag von Alltagsratschlägen oder kirchenpolitische Propaganda.

… und die theologischen Laien Katechese betreiben sollten

Angesichts des Glaubensschwunds bei Katholiken hätten die theologisch gebildeten Laien-Mitarbeiter der Pfarrer die dringende Aufgabe, sich in der kirchlichen Glaubensvermittlung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu engagieren. Papst Franziskus hat erst kürzlich das Aufgabenfeld der Glaubensvermittlung zum spezifischen Laienamt der Katecheten erhoben. Aber ernsthafte und glaubenstreue Katechese ist heute eine mühsame religionspädagogische Arbeit im Stillen, für die es keine (Medien-) Aufmerksamkeit gibt. Daher streben Laien-Theologinnen lieber mit dem Schlachtruf ‚Entklerikalisierung‘ in den Altarraum, um sich dort öffentlichkeitswirksam als pseudo-klerikale Predigerinnen zu präsentieren.

Man könnte nun einwenden, diese um die Gottesdimension verkürzte Dialogpredigt wäre ein Einzelfall gewesen und nicht exemplarisch für Laien-Predigten. Weit gefehlt. Der Predigtversuch der beiden Pastoralreferentinnen lag ganz auf der Linie der deutschen laiendominierten Synodalversammlung.

Der Synodale Weg löst sich vom Evangelium auf zwei Strategiepfaden:

Zum einen wird die hl. Schrift als einzige und endgültige Offenbarungsquelle relativiert, indem man die heutige Lebenswirklichkeit als weitere und vielleicht wichtigere Hinweise für Gottes Willen deuten will („Zeichen der Zeit“). Et voilà: Alltagsgeschichten und deren ethische Deutungen, wie es die laienhaften ‚Predigerinnen‘ aufzeigen, ersetzen die Weisungen des Evangeliums von der Umkehr der Sünder.

Zum andern filtert die herrschende Laien-Synode das Evangelium in der Weise, dass sie die unbequeme Gebote Christi, auch seine Drohworte und Verbote aussondert und sich nur auf die Passagen bezieht, die die Lebenswirklichkeit der heutigen Menschen zu rechtfertigen scheinen.

Dieser synodale Ansatz läuft auf eine Verkürzung und Verfälschung der hl. Schrift hinaus.

Ein Beispiel: Jesus Christus hat im Evangelium mit Rückgriff auf die Schöpfungslehre zu Mann und Frau eine strenge Ehelehre von Mann und Frau in Liebe und Treue geboten sowie die Verbote von Ehebruch und sündhaftem Begehren eingeschärft.  Das Synodalforum IV dekretiert dagegen in seinem Beschlusstext, dass Sexualitätsbeziehungen ausschließlich positiv zu sehen seien und deshalb Verbote und das Wort ‚Sünde‘ in entsprechenden kirchlichen Aussagen getilgt werden sollten. In der Konsequenz dieses Ansatzes müsste auch das biblische Christus-Wort am Ende der Geschichte von der Ehebrecherin: „Gehe hin und sündige fortan nicht mehr!“ in kirchlichen Lehren und Predigten unterschlagen oder verfälscht werden. Aus dem synodalen Ungeist der selektiven Bibellesung ist wohl auch bei der Frauenpredigt das Bekehrungsgebot für Sünder in der Gleichnisgeschichte unter den (Altar-) Tisch gekehrt worden.

NB: Bischof Bätzing hat angekündigt, dass er den von 21 bibel- und glaubenstreuen Bischöfen abgelehnten und damit durchgefallenen Synodentext im Bistum Limburg als verbindliche katholische Neu-Lehre verfügen will. Dann werden solche gottvergessenen Laien*predigten in Zukunft wohl öfter zu hören sein.

*Selbstbezeichnung des Georg Bätzing (s. FAZ vom 9.6.2022)             


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Lesermeinungen

 Paddel 8. Dezember 2022 

@harpe @[email protected] Dankeschön!

Gebs weiter, danke auch für den Hinweis, dass dort auch Messen im ordentlichen Ritus gefeiert werden.


0
 
 leonardk 8. Dezember 2022 
 

@Paddel

@Paddel, Sie können Ihrem Kind die Deutschordenskirche in Frankfurt-Sachsenhausen uneingeschränkt empfehlen. Sie gehört zwar auch zur Dompfarrei, wird aber von Patres des Deutschen Ordens betreut. Man kann dort nicht nur die „alte Messe“, sondern auch die Messe im „normalen Ritus“ guten Gewissens besuchen.
Die Kirche hat zur Weihnachtszeit auch eine sehr beeindruckende Krippenlandschaft im Eingangsbereich.


1
 
 leonardk 8. Dezember 2022 
 

Predigten waren schon im September

Da es mehrfach angesprochen wurde, die Frauenpredigten fanden nicht nach dem Adlimina-Besuch statt, sondern bereits im September.


1
 
 GottesKirche22 8. Dezember 2022 
 

Ein Bischof

regt sich auf wenn Gläubige Katholiken die synodalen Wege mit Kritik begegnen. Ich verstehe alle Kritik sehr gut und wünsche mir daß Papst noch strenger ist und alles Stoppt hier in Deutschland sonst wird das nie mehr eine katholische Kirche bleiben.

www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-kohlgraf-polemik-gegen-synodalen-weg-macht-mich-wuetend


2
 
 Chris2 8. Dezember 2022 
 

Es reicht!

Wenn Rom nicht bald tätig wird, stelle ich meine Kirchen(d)steuerzahlungen ein. Und den größten Batzen des Geldes bekommt dann Pius. Denn dort blieb man immer katholisch...


5
 
 Chris2 8. Dezember 2022 
 

@ThomasR

Warum sollte man die Hl. Messe nicht bei der Piusbruderschaft besuchen? Dort kann man wenigstens zu praktisch 100% davon ausgehen, dass man keine geistlichen Ärgernisse (liturgische Missbräuche, "anderes Evangelium" etc.) oder auch weltliche (z.B. linksaktivistisch-politische Fürbitten oder sich aufbrezelnder, sonst kaum christlich lebender, Dorfadel) erlebt.
@Waldi Für die, die die Kirche von innen heraus zu zerstören versuchen, sollten wir aber erst recht beten...


4
 
 SalvatoreMio 8. Dezember 2022 
 

"Die Muttergottes in der Rumpelkammer"

@Stefan Fleischer: so ist es! - Unsere Kirche ist der Muttergottes geweiht. Wir feiern heute dieses Fest (anschl. lockt eine Kaffeetafel; das ist ein guter Lockvogel), aber ansonsten sieht es aus wie bei Ihren Recherchen: weitgehend keine Erwähnung; keine Eucharistiefeier! Der Glaube der kath. Kirche ist hierzulande im freien Fall!


4
 
 hape 8. Dezember 2022 

@Paddel

Versuchen Sie es doch mal bei der Alten Messe Frankfurt (vgl. Link).

Quelle: https://www.pro-missa-tridentina.org/heilige-messen/regelmaessige-gottesdienste.htm

www.altemesseffm.de


2
 
 Chris2 7. Dezember 2022 
 

Wieso berichtet man noch über solche Sekten,

die in ihrer "Und ihr werdet sein wie Gott"-Hybris Gott zwingen wollen, Seine Mutter (bzw. die ominöse "Maria 2.0") und Maria Magdalena doch noch zu Aposteln zu berufen, weil das Evangelium nach Bätzing Ihm dies so vorschreibt? Ach so, weil unsere Kirchen(d)steuermittel immer noch an abgefallene Bischöfe wie Herrn Bätzing gehen, die unverständlicherweise nach wie vor im Namen der Kirche ein "anderes Evangelium" (Gal 1,6ff) predigen dürfen...


2
 
 Chris2 7. Dezember 2022 
 

Wieso berichtet man noch über solche Sekten?

Ach so, weil unsere Kirchen(d)steuermittel immer noch an abgefallene Bischöfe wie Herrn Bätzing gehen, die unverständlicherweise nach wie vor im Namen der Kirche ein "anderes Evangelium" (Gal 1,6ff) predigen dürfen...


1
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

ThomasR

Danke. Emmanuel ist zu konservativ nur Jungen Messdiener. Ich bin gern in alte Messe aber lehne neue Messe nicht ab und Enkeltochter ist Messdiener trotz Mädchen gern und gut heute Mädchen auch am Altar. Ich mag die aktuelle Messe wenn die normal gefeiert wird und Wichtigkeit auf der Messe liegt und nicht Menschen um den Altar tanzen und der Pfarrer mit tanzt. Mundkommunion bekomme ich hier auch von Pfarrer wenn ich komme und Knie und das ihm deutlich zu verstehen gebe. Man wird aber immer komisch angeguckt und es ist Enkelin immer peinlich wenn sie mit mir im Gottesdienst ist und ich immer wie sie sagt einen Aufstand mache. Oma alle reden dann morgen über dich und mich weil Du da komische Sachen machst bei der Kommunion. Es gibt hier noch eine Familie die obwohl jung auch grundsätzlich Mundkommunion kniend fordert. Die haben 10 Kinder und die großen hatten schon Erstkommunion und machen wie Eltern hinknien und Mundkommunion. Haben aber Freunde erzählt daß es Zwang Eltern.


1
 
 ThomasR 7. Dezember 2022 
 

@Paddel

jungen Menschen von heute kann man empfehlen,

1) alte Messe (aber nicht bei Piusbrüdern) als erste Wahl
und wenn nicht dann
2) neue Messe z.B. bei Gemeinschaft Emanuel (es gibt auch einige Orte wo die neue Messe würdig gefeiert wird (ohne Frauenpredigten aber dafür mit Ministrantenknaben, Kommunionpatene und knienden Mundkommunion), aber muss man suchen.


3
 
 Paddel 7. Dezember 2022 

Armes "Kind"

Unser ältestes "Kind" befand sich am Sonntag auch in einem solchen Gottesdienst bei Frankfurt. Wußte von diesem Plan nichts und berichtete enttäuscht von diesem Erlebnis. Da es noch nicht lange dort wohnt probiert es verschiedene kath. Kirchengemeinden aus. Als nächstes möchte es den Frankfurter Dom ausprobieren. Wir haben bisher nichts gesagt, ahnen aber eine erneute Enttäuschung. Gibt es in der Gegend um Frankfurt eine Kirchengemeinde, die man empfehlen kann? Gerne auch im Nachbarbistum (Hessen).


3
 
 Stefan Fleischer 7. Dezember 2022 

@ GottesKirche22

Ja, «die Gottesfrage klopft an die Tür unserer Kirche», heute mehr denn je. Was oder wer ist Gott? Ist das einfach ein «irgend ein bekanntes oder unbekanntes Wesen» oder ist er dieser personale, allmächtige Schöpfer und Herr des Himmels und der Erde, so wie wir ihn im Glaubensbekenntnis bekennen? Hat er uns etwas zu sagen, wenn ja was, und wie sagt er es uns? Hatten unsere Vorfahren vielleicht doch recht, wenn sie immer wieder sich in Erinnerung riefen: «An Gottes Segen ist alles gelegen!»?


2
 
 ThomasR 7. Dezember 2022 
 

@GottesKirche22 während der heiligen Messe darf getanzt werden

die Messe ist jedoch dann nicht im römischen Ritus sondern im afrikanischen Ritus (Kongo-Zair- afrikanische Form des römischen Ritus) zu zelebrieren.
(es gibt sehr schöne Filme bei Youtube)

Eine Zelebration im afrikanischen Ritus muss jedoch vorher von dem jeweiligen Bischof Ordinarius in Form eines Edictes genehmigt werden.

Auch im afrikanischen Ritus ist das Abhalten von Predigten durch Frauen nicht zulässig (aber sie könnten eventuell dann während der Zelebration Hlg.Messe tanzen)

www.youtube.com/watch?v=1uhyRWGD9rA


1
 
 Stefan Fleischer 7. Dezember 2022 

Noch ein anderer Aspekt:

Ich habe heute in der unserer Kirchenzeitung (für 5 Pastoralräume = 20 Pfarreien, wenn ich richtig gezählt habe) etwas gesucht. Dabei fiel mir auf, dass das Hochfest von morgen, Maria unbefleckte Empfängnis, kaum irgendwo erwähnt wird. Im liturgischen Kalender ist es noch erwähnt, in den Pfarreien, bis auf wenig Ausnahmen, scheinbar unbekannt. An verschiedenen Orten findet an diesem Tag z.B. überhaupt keinen Gottesdienst statt, etc. Da frage ich mich schon, ob der desolate Zustand unserer Kirche nicht der Tatsache zuzuschreiben ist, dass wir die Gottesmutter und Mutter der Kirche weitgehend in die Rumpelkammer unseres Christseins entsorgt haben. Dabei kam mir der Spruch in den Sinn, den meine Eltern öfter mal, gebraucht haben: «Gott lässt seiner nicht spotten!» Ich auf alle Fälle, wenn ich Gott wäre, ich würden diesen Umgang mit seiner Mutter nicht einfach so hinnehmen.


6
 
 HeikeSti 7. Dezember 2022 
 

Gruselig, was im Bistum Limburg unter Bischof Bätzings Ägide möglich ist.


2
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

Thomas R

Interessant Ordensfrauen nicht predigen dürfen. Tanz war bei uns eine Gruppe ganz wilder Jugendliche aus Brasilien mit einem deutschen Missionar. Unser Herr Pfarrer ist extra aufgestanden hat sich mit hinein gestellt Schritte mitgemacht! Vor Corona Gottesdienst war voll besucht Menschen sind aufgestanden und haben geklatscht Takt als getanzt wurde. Am Ende ganz lange Applaus von Kirchengemeinde. Als ich später Pfarrer getroffen und habe gefragt dass So was wildes nicht in die Kirche gehört hat er nur gelächelt, sagte andere Länder Gottesdienst viel mehr Mitmachen und nicht wie Europa alle ganz brav sitzen und nicht enthusiastisch sind. Wir können von diesen Kirchen viel lernen und dann sehen die Leuten daß Gott etwas schönes ist und nicht nur ganz still sitzen und automatisiert alles sprechen und Gesang immer gleich ohne Freude. Ich war entsetzt aber mit meiner Meinung fast alleine weil alle diesen Gottesdienst toll fanden.


3
 
 ThomasR 7. Dezember 2022 
 

nicht nur illegal und provokant

sondern auch schismatisch
und eindeutig gegen Papst Franzisus ausgerichtet.

Das Abhalten der Frauenpredigten dabei übersteigt eindeutig Rahmen von Motu proptrio Papst Franziskus Spiritus domini vom Jahr 2021

Zum Abhalten der Frauenpredigten wurden in München u.A. Nonnen eingeladen, die eigentlich die Einheit mite dem Ppast nicht nur zu suchen sondern zu halten haben (s.link)
Vor Frauenpredigten gab es in München (auch bei den Jesuiten) Ballettgottesdienste mit Tanzaufführungen von Frauen und Männern während der Heiligen Messe.

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


3
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

hape

Dankeschön. Mir selber ist das klar das Frauenpriestertum weil ich groß geworden reingewachsen damit bin. Früher war die Rolle als Frau auch anders und eine Frau hatte andere Aufgaben und wollte nie in den Vordergrund. Heute sind alle Mädchen selbstbewusst und bekommen gleichen Job und gleich Gehalt wie Jungen. Dürfen alles werden und da kommt glaube ich das Gewicht auf Priesterin werden. Nicht weil der Beruf es ist sondern weil Frau alles haben will was Mann hat. Schwiegertochter leitet eine Firma und für Mitarbeiter war Anfang schwer akzeptieren Nach 50 Jahren ein Mann die Firma Chef war. Sie hat studiert und genauso gut wie ein Mann im Beruf. Deswegen will sie daß Frauen gleiche Rechte haben Priester zu sein. Und schwer für solche Frauen das verstehen dass nicht erlaubt. Sie will nicht abrücken und demonstrieren mit Maria 2.0 und nimmt auch unsere Enkelin mit. Wollen nicht hören was Kirche sagt und mit mir nicht reden. Gibt immer Streit um das Thema Kirche.


3
 
 Waldi 7. Dezember 2022 
 

@Uwe Lay,

darüber habe ich mir schon oft den Kopf zerbrochen, wie in einer diözesanen Notsituation in Limburg als vorüber gehende Notlösung ein scheinbar "harmloser" Bischof wie Bätzing auftaucht und sich zur größten Gefahr für die katholische Kirchenlehre und Tradition generiert, für dessen zerstörerische Machenschaften sogar der Hl. Stuhl kein wirksames Gegenmittel entgegen zu setzen hat - oder es einfach nicht pflichtgemäß anwendet!


4
 
 lesa 7. Dezember 2022 

Die Wölfe kommen zurück

Nach dem Ad Limna Besuch eine Provokation nach der anderen. Pubertäre "Grad- Extra Machtdemonstratiönchen".
Ob Rom das alles weiß? So ist das bei der Reformation auch gelaufen. Auf einmal war es zu spät, um den Flächenbrand zu stoppen.

Die Irrlehren können sich ungehindert ausbreiten, wenn man solchen "Hirten" (es sind reißende Wölfe; die reale sich aubreitende Wolfsplage in unseren spiegelt den geistigen Zustand wider. Hunderte von Schafen wurden in letzter Zeit von Wölfen gerissen, nicht zwei oder drei) nicht das Handwerk legt und noch einen Riegel vorschiebt.
Die Leute werden sich daran gewöhnen und das Gottwidrige wird immer schwerer auszurotten sein.


5
 
 hape 7. Dezember 2022 

@GottesKirche22: Nachtrag.

Fall Sie sich die Mühe gemacht haben, das erste von mir verlinkte Video über die Zeichensprache in der Liturgie anzuschauen, hätte ich hier ein weiteres Video, dass sich speziell mit der Frage auseinandersetzt, warum Frauen keine Priesterinnen werden können.

youtu.be/K3CPULiqsLA


3
 
 fenstergucker 7. Dezember 2022 
 

Bischofsernennungen

Ich frage mich, wie solche Leute wie Bätzing zum Bischofsamt kommen. Sind sie Wölfe im Schafspelz. Wenn ich ihn höre, fällt mir immer der Wolf aus dem Märchen bei Rotkäppchen ein, der Wolf mit der Kreidefressenden Stimme um sich bei der Großmutter zu verstellen


4
 
 hape 7. Dezember 2022 

@GottesKirche22

Warum dürfen Frauen in der Hl. Messe keine Homilie halten? – Diese Frage wird von der feministischen Hermeneutik als systemimmanenter klerikaler Machtmissbrauch der Frau durch Männer dargestellt, der im Zeitalter der Emanzipation veraltet sei. Als herrsche in der Kirche ein Geschlechterkampf. Davon kann jedoch keine Rede sein. Soll diese Frage richtig beantwortet werden, kommt man nicht darum herum, sich mit dem Sinn der Liturgie zu beschäftigen. Wozu dient Liturgie, was drückt die Liturgie aus und welche Rolle spiele dabei die Geschlechtlichkeit von Mann und Frau? (vgl. Link).

youtu.be/H_FcuL8ZvcE


2
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

Waldi

Ich kann Sie gut verstehen. Ich musste mir wegen meiner Einstellung vom Sohn Kommentar anhören weil er mich nicht verstehen will. Er sagt immer Mutter Dir ist die aktuelle Messe zu modern und Du willst den alten Ritus zurück und andere Leute wie mir ist das Aktuelle zu konservativ und ich bin ausgetreten. Hat mich einmal begleitet zu alte Messe und ist nach kurze Zeit aufgestanden und rausgegangen. Sagt das ist sowas von alt und wir sind nicht normal wenn wir an dieser alten Form festhaltem. Aber ich habe das doch so gelernt so wie meine Kinder das Neue gelernt haben. Und das Neue ist ihm zu alt. Es ist schwer wenn man heute sagt man ist gläubig.


4
 
 Uwe Lay 7. Dezember 2022 
 

Ein unterschätzter Bischof

Wer hätte das von Bischof Bätzing gedacht, daß er nun aus dem Schatten seines Vorgängers heraustretend sich zum Führer dieser Suffragettenrevolte wider die Kirche aufschwingen würde, das Kirchenrecht und seine theologische Fundierung mißachtend nur noch macht, was ihm gefällt und wofür er in den Medien seinen Applaus bekommt! Die Destruktionskraft dieses Bischofes wurde und wird wohl oft verkannt
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


3
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

Smaragdos

Sie haben Recht. Die alte Messe wird hier weit und breit nicht angeboten. Bis zum Erlass von Franziskus war noch Fahrgemeinschaft möglich zu 50 km entfernte Kirche mit einmal Monat alte Messe Angebot. War alter Pfarrer im Ruhestand und hat es sehr andächtig gehalten. Es kamen immer die gleichen 10 Personen fast nur wir alte Frauen und zwei alte Ordensschwestern aus dem Kloster im Nebenort. Es hätte weiterlaufen können aber durch Papst Verbot möchte der Pfarrer nicht mehr.


4
 
 Ulrich Motte 7. Dezember 2022 
 

Jothekieker

Woher wissen Sie, daß Frau Bormann wie eine Protestantin denkt und nicht wie eine Altkatholikin, deren Kirche (AKK) ja Priesterinnen weit. Ich wies hier ja schön öfter darauf hin, daß erstens der Syndale Weg wohl eher der AKK nahesteht als der Ev. Kirche in Deutschland (EKD) und in manchen Fragen die konservativen ev. Konfessionen das "Synodale" viel strikter ablehnen und vor allem unterbinden, als das "Rom" tut...


1
 
 Waldi 7. Dezember 2022 
 

Nein!

Als Katholik bete ich für diesen unseligen Bischof Bätzling nicht, der sich mit aller Energie dafür einsetzt, die katholische Kirche mit seinen häretischen Helfershelfern zu verstümmeln und zu ruinieren! Aber ich bete flehendlich zu Gott, dass Bischof Bätzing aus seinem Bischofsamt enthoben wird, um weiteren Schaden in der katholischen Kirche zu vermeiden. Man merkt schmerzlich, wie schwer es besonders glaubenstreuen Katholiken fällt, dieser glaubens-destruktiven deutsch-katholischen Kirche noch anzugehören.


4
 
 Thomasus 7. Dezember 2022 
 

Rom

# girsberg 74

Man hat den Eindruck Nein . Solange die Damen einen Bischof Bätzing haben geht der Irrsinn immer weiter.
Traurig.


1
 
 matthieu 7. Dezember 2022 
 

@Gotteskirche22 lakota

der Reporter hat natürlich nicht diejenigen fragen können, die wegen der Frauenpredigt gar nicht da waren oder gegangen sind. Von daher "Straßenbefragung", nicht repräsentativ


3
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

Lakota

Heute großer Artikel der Lokalzeitung. Pfarrer überrascht hat viel positive Nachrichten bekommen. Die älteren Besucher zweigeteilt mit Reaktionen von das darf nicht bis ja das kann öfters sein. Reporter hat wohl Kirchgänger gefragt jung und alt und es hält sich die Waage. Ein älterer Herr pensionierter Religionslehrer 92 Jahre sagte der Zeitung daß er keine Begeisterung dafür habe aber er trotzdem zum Gottesdienst weiterkommt auch wenn Frau Predigt. Er sagte er hat auch Deutsch und Handkommunion überlebt und wird seine letzten Jahre auch Frauen da oben überleben.


2
 
 Smaragdos 7. Dezember 2022 
 

Liturgische Missbräuche werden nicht geahndet, als ob sie vollkommen irrelevant wären

Was mich immer wieder wundert, ist, dass es in der Kirche offensichtlich keine Einrichtung, sagen wir kein Gericht gibt, um solche liturgischen Missbräuche zu ahnden. Denn es braucht nur einen dilettantischen Bischof an der Spitze einer Diözese wie Bätzing in Limburg oder Gmür in Basel, und solche Emanzen können tun und lassen, was sie wollen...

Doch wehe, jemand will die Alte Messe feiern, die liturgisch einwandfrei ist, dann kommt ein strenges Dekret aus Rom!


8
 
 lakota 7. Dezember 2022 
 

@GottesKirche22

Und was wird das Ende sein?
Die jungen Menschen, die hier ein "Event" erleben wollen, kommen vielleicht noch 2-3mal, dann wars das und die vielen älteren Gläubigen vertreibt man vollends.
Gut finde ich, daß man sowas noch ankündigt...dann weiß ich genau, wo ich NICHT hingehen muß!


6
 
 fenstergucker 7. Dezember 2022 
 

Bätzing

Ich wohne im Bistum Limburg und auch noch in St. Blasius. Hier ist jetzt schon nichts mehr unmöglich. Wie das sich noch mal ändern soll, ich glaube es nicht mehr ?


4
 
 GottesKirche22 7. Dezember 2022 
 

modernchrist

Ist bei uns schon gewesen, Frauen Predigt. Angekündigt und sogar ein vielfaches mehr Besucher als sonst und auffällig viele junge Menschen. Am Ende des Gottesdienst sprach Pfarrer Danke für die Predigt und Gemeinde klatschte. Kopfschütteln bei Vielen älteren Gläubigen.


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 modernchrist 7. Dezember 2022 
 

Junge Leute werde dann sicher nicht kommen

wenn auch in der Kirche sie noch von Frauen zugelabert werden: Kitaerzieherinnen, Kindergarten fast nur Frauen, Lehrerinnen in der Grundschule praktisch nur Frauen, weiterführende Schule mehr als die Hälfte Frauen, Kirche hat mehr Pastillen als Pastis - Jetzt wollen zusätzlich zu den kirchlich angestellten Damen auch noch Verbandslainnen predigen. Da wird die Kirche bald leergepredigt sein.
Die Homilie ist Teil der heiligen Liturgie und nicht ohne Grund dem Priester vorbehalten! Soll er völlig entsorgt werden? Nur noch Wandlungsspezialist?


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 Bessi 7. Dezember 2022 
 

Der Kichernspalter

Bischof Bätzing sollte als Bischof abtreten oder noch besser der Papst sollte ihm die Bischofsweihe wieder aberkennen und exkomunizieren
Für mich ist er kein Bischof


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 Jothekieker 7. Dezember 2022 
 

Was soll die Dame machen?

Frau Bormann ist zwar in ihren Denken eine Protestantin, sie wird aber von der Katholischen Kirche bezahlt. Wenn sie dorthin geht, wo sie nach ihrem Glaubensverständnis eigentlich hingehört, ist sie ihren Job los.
Also bleibt sie auf dem Papier katholisch.


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 Ulrich Motte 7. Dezember 2022 
 

Lutherische Lehre nicht vereinfachen

In Bezug auf die obige Aussage dazu scheint mir eine Ergänzung notwendig: Frauenpredigt war in lutherischen und anderen ev. Konfessionen über Jahrhundete so ausgeschlossen wie heute in allen ev-konservativen Konfessionen. Im Gegensatz zum ganz offiziellen Katholizismus, der meines Wissens Frauenpredigten außerhalb der Eucharistiefeier zulässt, gilt dabei keine Einschränkung dieser Regel. Die bekannteste eigentliche lutherische Erbin des "Allein die Schrift Prinzips", die strikt konservative Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK) beschränkt nicht nur das Predigen auf Männer, sondern auch Kirchenvorstände, das Rederecht bei Gemeindeversammlungen, das Studium an Pastorenseminaren, das kirchliche Wahl- und Abstimmungsrecht...


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 Kirchenmaus 7. Dezember 2022 

...und die Diakone?

....ein guter Artikel, aber wie so oft zu solchen Themen sieht das Weihesakrament nur zweistufig aus. Es gibt aber eben auch noch die Diakone, die ebenfalls ordentliche Prediger sind - siehe Weiheliturgie, dort wird dem Diakon ein Evangeliar überreicht mit dem (sinngemäßen) Auftrag, dieses zu Verkünden.
Genauso segnet der Diakon auch, ist ordentlicher Spender der Taufe, assistiert beim Ehesakrament, ist Kleriker, beerdigt, ist zum Dienst am Tisch des Herrn, also insbes. auch Diener in der Eucharistie und noch so einiges mehr.
Es dir einfach schade, dass (bestimmt ohne Absicht) die Diakone hier nicht mit erwähnt werden, besonders, da es leider in gut katholischen Kreisen Menschen gibt, die nicht vom Diakon beerdigt werden möchten, bei der Kommunionspendung dann lieber die Seite wechseln und so weiter. Man sollte dieser Haltung, die i.d.R. unbelehrbar ist (diese Menschen wissen es ja offenbar besser als Papst und Kirche) nicht noch Vorschub leisten...


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 Taubenbohl 7. Dezember 2022 
 

Diese Damen ..auch ihre Klerikalen Groupies sollten einmal in Leben ihre Überzeugung mit dem Austritt beweisen, Es gibt, ich zitiere nicht ganz wörtlich, , schon ein super Lutherkirche in Deutschland die sich glücklich fühlen sollte n so engagierten Mitglieder aufzunehmen. Nur mussten sie dann aufhören ihre photoshop Selfies mit Gewänder und Purpurkreuze bei fremden Katholischen Gemeinden weiter zu plakatieren. Ich wohne ein Paar Kilometer von Diocese Limburg entfernt aber die Grenzen scheinen nicht zu stören, (LoL)


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 Zeitzeuge 7. Dezember 2022 
 

Lieber hape, Bischof Bätzing ist natürlich bei weitem nicht der

einzige theologische, bischöfliche "Geisterfah

rer",

seine Gedankengänge reichen bis in den Vatikan.. .

Im Link das Messformular vom heutigen Gedenktag

des hl. Ambrosius.

Das Tagesgebet sollten sich auch die Verantwort-

lichen im Vatikan einmal richtig zu Herzen

nehmen....... .

www.erzabtei-beuron.de/schott/


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 Zeitzeuge 7. Dezember 2022 
 

Lieber girsberg74,

"ROM" ist seit Jahrzehnten mit Blick nach "links"

weitgehend untätig.

Es gab z.B. nie eine offizielle Weisung an die

DBK, die "situationsethische", also unkatholische

"Königsteiner Erklärung" doktrinär korrekt zu

revidieren.

Auch wurden Irrlehrer wie z.B. Karl Rahner,

Herbert Haag, Franz Böckle und Bernhard Häring

nie kirchen-strafrechtlich sanktioniert.

Zuzugeben ist, daß ROM doktrinär falsche

Beschlüsse der berüchtigten Würzburger

Synode, die als Voten vorgelegt werden mußten,

pflichtgemäß fast alle nicht umsetzte.

Von der derzeitigen Führung im Vatikan erwarte

ich kein robustes Durchgreifen, da ist man

selber teilweise "synodal bewegt", vgl. was

Kardinal Müller über die Kardinäle Hollerich SJ

und Grech hier bei kath.net geschrieben hat..... .

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!


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 hape 7. Dezember 2022 

Als hätte es im November keinen Ad-Limina-Besuch gegeben.

Bf. Bätzing präsentiert sich einmal mehr als Geisterfahrer, der sich wundert, warum alle anderen in die falsche Richtung fahren.


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 girsberg74 7. Dezember 2022 
 

Gibt es da noch irgendein Rom?

Ich meine: eines was tätig wird.


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